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Kundenrezension

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Action-RPG mit starken Einschränkungen, 14. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Bound by Flame (Computerspiel)
Am ehesten kann man das Spiel mit einem eingeschränkten Jade Empire vergleichen. Es ist linear, man kann immer nur sehr wenige Gebiete besuchen, in alte Gebiete kann man nicht zurückkehren und es wird aktiv gekämpft und geblockt. Der Focus liegt klar auf den Kämpfen und eine friedliche Spielwelt, die man abseits des Hauen und Stechens erkunden kann, gibt es im Grunde nicht und wer eine neue Welt entdecken möchte, der möge jetzt das Lesen aufhören. Denn die gibt es nicht zu entdecken. Es geht allein darum einer linearen Geschichte zu folgen, ab und an mal eine Entscheidung zu treffen und Untote zu verprügeln.

Geschichte

"Die bösen dunklen Eisfürsten, Eis liebende Nekromaten und selbst nicht ganz so menschliche Schwarzmagier, überrennen die Welt. Söldner und Sprengstoffmeister Vulcan ist ein Söldner und beschützt samt seiner Söldnerkollegen eine Gruppe Rot liebender Weisen bei irgendeinem Experiment nahe der Front. Das Experiment geht schief, ein Feuergeist wird in Vulcan gefangen und der/die darf jetzt nicht nur zunächst fliehen und später die Welt retten, sondern sich auch noch darüber den Kopf zerbrechen, ob er/sie nun lieber Mensch bleibt oder als Scheusal mit Feueraugen und Hörnern auf dem Kopf in den Krieg zieht. Und wählt man in einem der wenigen Dialogen auch noch die richtigen Worte und verrät man den richtigen Begleiter, gibt es am Ende auch noch eine Romanze."

Die Geschichte ist nicht wirklich kreativ. Sie ist nur ein wenig düsterer, depressiver, als man es allgemein gewohnt ist. Es kommt aber dennoch immer wieder mal ein wenig Spannung auf, weil man zumindest beim ersten Durchspielen nicht weiß, ob jetzt wirklich das Erwartete eintritt oder eben nicht. Ein, zwei Mal wird man auch von einem Ereignis überrascht beim ersten Durchspielen.

Die Präsentation der Geschichte ist zumindest im Prolog und im ersten Kapitel annehmbar. Danach gibt es immer wieder Sprünge, die einen den Eindruck geben, dass jemanden das Geld für eine ordentliche Zwischensequenz ausgegangen ist. Gerade ist man noch dabei das Stadttor zu öffnen um ein paar Elfensoldaten zu retten und ein wenig Gezanke mit dem Feuergeist später ist man auf einmal beim Sturmangriff auf die feindliche Festung und weiß nicht wirklich, wie die Schlacht, an der man eben noch teilnahm, ausging, was den NSCs dieser eigentlich geworden ist und wie man überhaupt dorthin gekommen ist, wo man jetzt ist, wo das auch immer sein mag?

Der Konflikt mit dem Feuergeist im Spielercharakter ist nicht mehr als eine nette Dreingabe, wichtig für die Geschichte, aber außerhalb der Zwischensequenzen und ein paar Kommentaren zum Spielverlauf vergißt man schnell, daß der eigene Charakter besessen ist, gerade wenn man sich gegen die Besessenheit wehrt und kein optisches Feedback hat.

Die Spielwelt und Figuren

Man erfährt nicht wirklich viel über die Spielwelt. Man hört ein paar Namen, den des Kontinents und der einen und anderen Stadt und Insel, aber mehr gibt es nicht. Es gibt viele Plots, die angerissen, aber nie abgeschlossen werden, und Fragen, die gestellt, aber nicht beantwortet werden.
Die NSCs und Begleiter werden alle sehr oberflächlich dargestellt, man erfährt ein paar Details, bekommt ein paar Informationen zu ihrer Motivation, aber das war es auch schon. Das haben viele andere RPGs bedeutend besser gemacht. Richtig warm wird man mit den Begleitern auch nicht, sie reden nicht im Kampf und verkommen da auch später dann zu Kanonenfutter, das nicht einmal mit einem normalen Gegner fertig wird.

Der eigene Charakter gibt sich in der Regel, wenn man nicht selbst eingreifen darf, relativ aggressiv. Darf man selbst eingreifen, darf man den Grad der Aggressivität wählen. Gut, ab und an darf man sich daran versuchen nett zu sein. Unabhängig von der Wortwahl ändert sich aber nicht viel am Verlauf des Gesprächs, außer der Dialog hat etwas mit der Besessenheit zu tun. Wo die Story es vorschreibt, trifft der eigene Charakter ohne Einflussmöglichkeiten Entscheidungen über Leben und Tod, die man nicht wirklich immer logisch nachvollziehen kann.

Grafik und Ton

Die Grafik ist in Ordnung, außer man ist Grafikfetischist, dann dürften einem die 2D-Gefäße und Flaschen im Hintergrund stören, und im Comic-Stil gehalten. Im Vergleich zur Konkurrenz „Dark Souls 2“ ist das Spiel aber direkt eine Augenweide. Die Monster sind ziemlich einfallsreich kreiert worden, zumindest die im ersten Kapitel und ein paar Bossgegner, die später zu Kanonenfutter degradiert werden, ab dem zweiten Kapitel gibt es nur noch einige wenige Untote, die sich ständig wiederholen,,während der Rest den üblichen Fantasy-Vorstellungen entspricht, auch wenn Elfen auf einmal Bärte und sehr menschliche Züge tragen . Musik und Stimmen sind ebenso annehmbar. Man sollte nur kein "Dragonborn" erwarten und dem Spiel verzeihen können, wenn Sprecher ein wenig unmotiviert miteinander agieren. So wirken die Dialoge zumindest ab und an. Besondere Erwähnung verdient die Sprache der Figuren. Die Sprache ist ziemlich erwachsen und wenig mittelalterlich, an Begriffen wie „Schlampe“, „Arschloch“ oder „heißes (oder war es geiles), halbnacktes Teil“ sollte man sich nicht stören.

Regelwerk

Es ist simpel, komplexer als Mass Effect 3 und 2, aber eben sehr simpel. Man verbessert Fähigkeiten und Kampfstile mit Fertigkeitspunkten in 3 sehr übersichtlichen Bäumen. Daneben kann man, wenn man genug Gegner mit Zauber oder Axt erledigt hat oder genug Heiltränke gebraut hat zusätzliche Boni aktivieren, die Waffenschaden, Lebensenergie oder Crafting verbessern. Einige Attribute lassen sich auch mit Erweiterungen für Waffen und Rüstungen verbessern.

Kampf

Die Kämpfe sind anspruchsvoll, verlangen immer nach einer speziellen Strategie und werden mit der Zeit, weil die Gegnertypen sich ab Kapitel zwei ständig wiederholen, aber doch zur simplen, langweiligen Routine, so oft man auch um den Sieg kämpfen und improvisieren muß. Fleißiges Leveln macht die Kämpfe einfacher, man kann aber ohne Probleme mit Level 5 oder 12 gegen die gleichen Gegner sterben, wenn man ohne Vorsicht und Verstand kämpft.

Steuerung

Steuern lassen sich die Kämpfe meist gut. Angreifen, Blocken und Zaubern funktioniert perfekt, es ist nur ein wenig doof, daß man nicht allen Fähigkeiten Schnelltasten zugewiesen hat. Man sollte nur nicht zu oft drücken, wenn man ausweichen oder rechtzeitig einem gegnerischen Spezialangriff entgehen möchte. Verlässt man sich aber auf die automatische Fokussierung im Kampf, ist es schnell mit der Übersicht und dem Leben der Spielfigur vorbei. Die Kamerasteuerung ist in diesem Modus alles andere als optimal.

Fazit

Ist man ehrlich, ist es dreist mit „ Bound by Flame fühlt sich an wie Mass Effect in einem mittelalterlichen Fantasy-Reich!“ zu werben. Denn das ist es nicht. Das Spiel hat viele Schwächen und Einschränkungen, was einem kleineren Budget im Vergleich zur besseren und übermächtigen Konkurrenz geschuldet sein dürfte. Große Spielwelten, Spielwelten mit Leben und viel mehr Inhalt und Nebenquests sind eben teuer. Es bietet eine lineare Kampagne, eine immer kleiner und weniger abwechslungsreich werdende Spielwelt und anspruchsvolle Kämpfe. Es beginnt gut und endet weniger gut. Die Geschichte unterhält ein paar Stunden relativ intensiv und verliert dann stark an Anziehungskraft.. Drei Sterne sind, denke ich, angemessen, für mehr Sterne fehlt es einfach an mehr Tiefe, Perfektion und Inhalt. Wem Jade Empire schon zu groß war, wird es mögen, wer auch mit weniger Spiel als bei Jade Empire auskommt oder einfach nur gerne ein wenig kämpft mit Gegnern, die nicht gleich beim ersten Treffer umfallen, kann dem Spiel trotz seiner vielen Schwächen sicher das eine und andere abgewinnen. Vielleicht gibt es ja auch Spieler, die es lieber linear und minimalistisch mögen. Es ist kein Fable, kein Witcher und auch kein Mass Effect und schaut auch im Vergleich zu Jade Empire alt aus. Im ersten Kapitel war ich persönlich noch Feuer und Flamme für das Spiel, aber dabei blieb es leider nicht. Ich hatte mehr und nicht immer weniger Spielwelt erwartet.
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