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Kundenrezension

56 von 59 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ich habe eine Menge gelernt, 30. Oktober 2012
Von 
Rezension bezieht sich auf: Die Souveränität Deutschlands: Souverän ist, wer frei ist (Gebundene Ausgabe)
Karl Albrecht Schachtschneider ist emeritierter Jura-Professor und hat mit "Die Souveränität Deutschlands" ein Fachbuch geschrieben. Ich gebe gerne zu, für eine angemessene Beurteilung nicht qualifiziert zu sein. Gleichzeitig bin ich auch überrascht, ein solches Buch im Programm des Kopp-Verlages vorzufinden, wo zwar auch sonst hochqualifizierte Autoren anzutreffen sind, die sich aber um Breitentauglichkeit bemühen.

Mir geht es darum, was ein interessierter Laie wie ich dem Buch entnehmen kann - und das ist doch noch eine Menge.

So habe ich verstanden, dass die Rechtsphilosophie republikanischer Staaten noch stets auf dem Kantischen Freiheitsideal aufgebaut ist: Mit einfachen Worten geht es darum, jedem Bürger einer Republik ein Optimum an Freiheit zu sichern. Dieses Optimum ist genau dort begrenzt, wo die Freiheit des Einen die des Anderen beeinträchtigen könnte - für mich ein absolut überzeugendes und einleuchtendes Prinzip.

Worauf ich nicht selbst gekommen wäre, ist das Wechselspiel zwischen Staat, Bürger, Rechtssystem und Freiheit. Schachtschneider legt umfänglich dar, dass sich die Interessen bedingen. Ein Staat, gleich welcher Form, verliert seine Rechtsgrundlage in dem Moment, in dem er die Freiheit der Bürger nicht mehr verteidigt. Der Bürger auf der anderen Seite benötigt ein durch einen Staat durchgeführtes Rechtssystem, weil nur so seine Freiheit gewährleistet werden könnte. Ein Staatswesen, das sich unabhängig vom Bürger etabliert, degeneriert zur Tyrannei, weil er sich über seinen Souverän stellt. Für ein System der Gewaltenteilung - so versteht sich das in Deutschland etablierte - ist essentiell, dass die Gewalten unabhängig sind und nur im wohlverstandenen Interesse der Freiheit des Einzelnen handeln.

Hier wird es unangenehm. Denn schnell hat man die Gedanken des Autors nachvollzogen und bestätigt, dass in unserem Staat die Bürger nur noch "die Menschen da draußen" (Merkel) sind.

Die Legislative muss den Willen des Bürgers repräsentieren. Dies kann aber nur in direkter Wahl geschehen. Unser System erlaubt keine Wahl von Repräsentanten. Gewählt werden Parteien. Damit sind Abgeordnete nicht mehr dem Wähler verpflichtet.

Ein gutes Rechtssystem müsste von qualifizierten und unabhängigen Abgeordneten erstellt und gepflegt werden - tatsächlich aber sind unsere Abgeordneten von ihrer Partei abhängig; wer nicht spurt, erhält bei der nächsten Wahl keinen aussichtsreichen Listenplatz. Parteien aber suchen sich nicht besonders qualifizierte und unabhängige Abgeordnete, sondern möglichst gut lenkbare und bestechliche Personen mit bestenfalls durchschnittlichen Qualifikationen.

Parteien wiederum sind von ihren Finanziers abhängig - so regieren Banken und Industrie in die Legislative hinein. Denn Parteien benötigen Geld, um Wahlen zu gewinnen - damit finanzieren sie die Medien, gleichzeitig aber sind sie abhängig von deren redaktioneller Unterstützung. Eine Wahl wird nicht von den besseren Ideen oder Versprechen gewonnen, sondern von den Werbe-Etats und der Demagogie der Medien.

Ein Wettbewerb von Ideen findet nicht statt. Nicht einmal in Bereichen, in welchen die Verfassung eine dezidierte Befragung des Souveräns verlangt wie bei Gebietsveränderungen oder der Einführung einer neuen Währung, wird in Deutschland ein Plebiszit durchgeführt. Dies ist nach dem Parteienstaat der zweite Komplex, mit dem die Idee einer Demokratie einer Oligarchie einflussreicher Industrieller und Bänker geopfert wird. Letztlich regiert unsere Kanzlerin im Alleingang nach den Vorgaben der Oligarchen in Industrie und Wirtschaft.

Auch dort, wo zufällig mal dem politischen System eine taugliche Idee entspringt, wird sie in mühlenartigen Kompromissbildungen zur Unkenntlichkeit entstellt.

Das Recht, das ein gleiches Recht für alle sein sollte, degeneriert zum Klassen- und Obrigkeitsrecht. So segnet ein Verfassungsgericht eindeutig verfassungswidrige Maßnahmen wie die Abgabe der Souveränität an eine EU-Verwaltung ab - das Verfassungsgericht zeigt sich als Vollstreckungsorgan der Exekutive. Das Recht, das den Bürger schützen sollte, pervertíert zum Recht, das der Wirtschaft die Märkte ebnet.

Nun, das alles sieht nicht gut aus.

Eine demokratische Republik kann sich aus den derzeitigen Verhältnissen überhaupt nicht mehr bilden, denn das Rechts-Ideal setzt voraus, dass sich Bürger einer Herkunft, einer Kultur und einer Sprache auf ihrem angestammten Territorium zusammentun. Wir aber haben unsere Kultur und unsere Sprache längst einer von Multikulti-Ideologen rücksichtlos betriebenen Einwanderungspolitik geopfert.

Ein demokratisches System muss bürgernah organisiert sein. Das bedeutet, dass möglichst kleine Zusammenschlüsse von Bürgern in den eingangs erwähnten, durch Rechtssysteme bestimmten Grenzen ihr Schicksal entscheiden können. Leider ist es in der Bundesrepublik genau umgekehrt gelaufen: die Entscheidung durch Volksabstimmung wurde dem Bürger durch einen selbstermächtigenden Staat sofort abgetrickst. Dann wurden die Machtstrukturen immer mehr weg von den kleinen, hin zu den großen Einheiten verlagert. Von den Gemeinden zum Land, vom Land zum Bund. Vom Bund zur EU. Und vielleicht letztlich von der EU zum Weltstaat, in dem eine totalitäre Polizeistaatlichkeit rücksichtlos und unkontrolliert die Interessen der Oligarchie durchsetzen kann - mit Bürgern, die nicht mehr Rechte und Würde genießen wie das Vieh im Stall.

Ich erhebe keinen Anspruch auf Wahrheit und Klarheit - nur der Autor selbst könnte beurteilen, inwieweit in diesen einfachen und laienhaften Worten seine Intensionen zumindest in Inhalt und Richtung wiedergegeben werden. Ich hoffe aber, dass andere interessierte Laien eine Vorstellung davon erhalten haben, worum es in diesem Buch geht.

Warum beschränke ich mich auf 4 Sterne? Ich glaube, als Käufer eines Nicht-Fachbuchs hat man gewisse Ansprüche auf Verständlichkeit, Übersichtlichkeit und Konzentration auf das Wesentliche. Aufmachung, Stil, Gliederung und Inhalte werden solchen Ansprüchen nur teilweise gerecht. Großer Raum wird geschichtlichen Vergleichen eingeräumt, in welchen zu allen möglichen Punkten die verschiedensten Ansichten früherer Rechtsphilosophen diskutiert werden. Dabei kommt es häufig zu Wiederholungen, die die Lektüre nicht gerade spannender gestalten. Ein letzter Kritikpunkt liegt in der schwer zu lesenden Sprache des Autors.

Kauf-Interessenten empfehle ich dringend, sich das Buch vor dem Kauf bei einem guten Buchhändler sorgfältig anzuschauen. Ich habe das Buch geschickt bekommen, nach einer Sichtung hätte ich es wohl kaum gekauft; dennoch fand ich den Stoff streifenweise durchaus interessant und bereue die Lektüre nicht.

print-jury 4* A1070 © 30.10.2012eg ABR 18.157 Rezensionsexemplar
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1-3 von 3 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 23.02.2014 19:22:41 GMT+01:00
Didiu meint:
Vielen Dank für Ihre ausführliche Rezension, die sehr gut die Kernthemen dieses Buches beschreibt.
Eigentlich ist es eine Pflichtlektüre für alle, die wissen wollen, was das Kreuzchen auf dem Wahlzettel bedeutet.

Um das Debakel der BRD zu verstehen, in der wir ja (noch) leben, sollte man sich anschließend (oder vorher) das Video von Udo Ulfkotte auf Youtube ansehen "Die verschwiegenen Kosten der Zuwanderung."
Hier wird ein wirkliches Faß aufgemacht! Sehr brisant, sehr klar und präzise - mit Zahlen belegt.
Wenn man das angesehen hat, versteht man, wo die Reise wirklich hingeht...........

LG Didi

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 30.06.2014 18:22:29 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 30.06.2014 22:01:32 GMT+02:00
jury meint:
Wie regelmäßige Leser meiner Beiträge wissen, bin ich ein großer Bewunderer von Ulfkotte, für mich vielleicht noch mit Wisnewski einer der besten politischen Fach-Journalisten unserer Zeit.

Die Islamisierung hat sich längst von einer Extrem-Belastung der Sozialhaushalte zu einer Katastrophe für Europa, die freiheilich-demokratische Grundordnung und die Zukunft unserer Kinder ausgewachsen.

Das eigentliche Problem stellt ein Sumpf von Profiteuren in Medien, Parteien, dem Sozialbetrieb, der Anwaltschaft und nicht zuletzt dem Universitätswesen dar, die ihre Existenz auf der Islamisierung aufgebaut haben. Im privaten Umfeld sollte jeder, der Recht, Ordnung, Grundgesetz und Menschrechte nicht für verzichtbar hält, jeden ausgrenzen, der auf dieser Welle des Verrats an Deutschland und Europa schwimmt.

Vor allem gilt es, endlich - unsere westlichen Nachbarn sind uns da Äonen voraus - nicht mehr die Parteien zu wählen, die, sei es, wegen Saudischer Zuwendungen oder aus wahltaktischen Gründen, den Islamismus betreiben. Während in Frankreich, England und den Niederlanden längst starke Anti-Islamische Kräfte aufgekommen sind, liegt Deutschlands Korrektur-Potential nach der Europawahl noch in der 1-Prozent-Region: Die Deutschen sind schwer von Begriff, wie es scheint.

Selbst, wenn man die AfD nicht zu den Islamisierungs-Parteien rechnet, haben 90% der Deutschen die Islamisierung gewählt, indem sie ihre Stimme den Blockparteien gespendet haben.

Hier geht es nicht nur um die Burka, die erprügelte Vermummung von Muslim-Frauen. Hier geht es auf Sicht weniger Jahre(!) um Steinigung, Verstümmelung, Amputationen, Kreuzigung, Schächtung, Kranwagen und das in allen islamischen Staaten so beliebte Kopfabmetzeln. Hier geht es auch um die bereits heute in Deutschland(!) 3000-4000 "Beschneidungen" von Frauen, was nichts anderes ist, als ein Abmetzeln von Klitoris und Schamlippen durch "FacharbeiterInnen" ohne Betäubung und mit verrosteten und schartigen Werkzeugen - gefolgt vom Vernähen der Spalte.

Laut Mohammed soll das den Frauen "schönere Gesichter" verleihen. Ich würde der Rädelsführerin der Islamisierung, unserer Kanzlerin, vorschlagen, zu erwägen, ob sie diese Verschönerung nicht bereits heute bei den aus den afrikanischen Ländern "eingewanderten" FacharbeiterInnen vornehmen lassen möchte, statt für diesen eitlen Zweck ganz Europa dem Mittelalter, einer vor 1400 Jahren in ihrer Entwicklung hängengebliebenen faschistischen "Religion" zu opfern.

Einer Religion, die in ihren Einfluss-Sphären rigoros Inzucht durchsetzt und durch die damit verbundenen Erbschäden die Intelligenz ihrer Schäfchen um mindestens 15 Punkte (Türkei) bis auf runter auf einen IQ von weniger als 70 (in zentralafrikanischen Regionen) senkt - "ideales" Menschen-Material für ideologische Indoktrination.

Diese "Religion", der Islam, fordert in seinen "heiligen" Schriften unverblümt die Schändung und Schächtung aller "Ungläubigen". Es gibt unzählige Vorschriften, die ganz eindeutig gegen jedes westliche Gesetz, gegen die Verfassungen, gegen die Menschenrechte und insbesondere gegen unsere "freiheitlich demokratische Grundordnung" verstoßen.

Unsere Verfassungsrichter haben sich im eifrigen Dienst der katholischen Kirche gegenüber bereits in den 50er- und 60er-Jahren verstiegen, den Geist und Sinn des Grundgesetzen "umzudeuten", um der Kirche Extra-Rechte einzuräumen; heute fühlen sie sich an diese Fehlurteile (Schachtschneider) gebunden und erlauben einer Staats-feindlichen, faschistischen Ideologie (Hamed Abdel-Samad), ernsthaft eine Macht-Übernahme in unserem eigenen Land in Angriff zu nehmen.

Es wird Zeit, dass man mal darüber redet - zumindest unter Menschen mit 3-stelligem IQ.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 17.10.2014 10:31:40 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 17.10.2014 10:34:44 GMT+02:00
Ich weiß gar nicht was sie haben
2 mal waren die Osmanen vor den Toren Wiens gescheitert. Jetzt sind sie die anerkannte Hauptmacht im besonderem im Ruhrgebiet. Durch ihre Sprachvorteile einer Sprache die "wir" Deutschen nicht verstehen haben sie NRW soweit infiltriert. dass der Gottestaat als erstes im Ruhrgebiet ausgerufen wird. Der Grund & Boden den die türkische DITIB für Ihre Moscheen gekauft hat wurde nicht auf Erbpacht vergeben und somit, da der oberste Iman in Deutschland nur dem türkischen Ministerpräsidenten weisungsgebunden ist, wissen wir doch was uns in absehbarer Zeit droht.
Schlimm ist nur dass die ihr eigenes Buch soweit bis heute fehl interpretieren, dass sie immmer noch meinen der Dschihad sei ein heiliger Krieg gegen Giauren ( Kafir ) ergo Andersgläubige anstatt endlich zu begreifen dass der Dschihad einzig und allein ein Krieg gegen sich selbst ist. Von dem Wort Nafs wollen sie nichts hören und wissen.

Und wer Thomas PM Barnett kennt der weiß doch auch dass diese halbnegroid asiatische Rasse so gewünscht ist.
Zu dumm um den Gesamtkontext zu verstehen aber intelligent genug um zu arbeiten.
die Herrenrasse innerhalb des auserwählten Volkes hat Ihre Hausaufgaben hervorragend vorbereitet.
Beten wir dass ihnen für diese "Spielchen" auf kosten der gesamten Menschheit alsbald auch kein Gharquad Bäume pflanzen mehr helfen wird. Denn da hilft wahrlich nur noch beten.
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