Kundenrezension

56 von 57 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Grandios, 3. Februar 2012
Rezension bezieht sich auf: North & South (Langfassung) [2 DVDs] (DVD)
Man benötigt nicht mehr als dieses eine Wort um diese Miniserie der BBC zu umschreiben, die 2004 entstand. Und damit möchte ich als erstes meinen Dank an die BBC aussprechen, denn selten findet man in der heutigen schnelllebigen Zeit noch solche Perlen der Filmbranche. Zum Glück sind die BBC und die englische Filmindustrie noch ein Garant für hochwertige Filme und unterlassen die ausbordenden und häufig eher lästigen bonbonartig daherkommenden Klischees der amerikanischen Filmbranche.

Zur Serie selbst kann ich sagen, wer die damalige Zeit, also den Zeitraum um 1855 schätzt, der wird mit dieser Serie aufs beste bedient. Leider muss ich gleich zu Beginn meiner Rezension einen Wermutstropfen ansprechen, der mir im Zusammenhang mit anderen Rezensionen zu dieser Serie aufgefallen ist. Die häufigen Vergleiche mit Pride & Prejudice" (Stolz und Vorurteil), ebenfalls von der BBC verfilmt, mit Colin Firth in der Hauptrolle. Meiner Meinung nach gibt es keinen Vergleich. Die Romane Jane Austens spiegeln einen früheren Zeitgeist wieder (Stolz und Vorurteil / anno 1813) und beziehen sich auf romantische Weise auf das Leben der englischen Adeligen und des Mittelstandes. In diesen Romanen wird auf sehr spezifische Weise humorvoll der Zeitgeist charakterisiert, doch Jane Austen nahm niemals für sich in Anspruch auch die Problematik der niederen Bevölkerung größer herausstellen zu wollen in ihren Romanen. Was ich übrigens sehr liebe, denn ein Jane Austen-Roman oder Film entfernt mich auf magische Weise vom eigenen, manchmal trostlosen Alltag und zaubert unweigerlich ein zufriedenes Lächeln auf mein Gesicht. Und hier sei auch gleich angemerkt, ich liebe Colin Firth als Mr. Darcy und die gesamte Miniserie der BBC um Jane Austens Pride & Prejudice" von ganzem Herzen. Trotzdem ist ein Vergleich mit Elizabeth Gaskell's North & South" absolut unpassend. Unweigerlich werden eingefleischte Jane Austen-Fans, die auf pure Romantik, die unvergleichlichen Dialoge einer Jane Austen und die herrlichen Landschaftsimpressionen warten enttäuscht werden.

Wer jedoch mit offenen Augen und vor allem mit einem offenen Herzen North & South" ansieht, wird von dieser Serie ebenso begeistert sein wie von Pride & Prejudice". Die männliche Hauptrolle spielt ein ebenso charismatischer Mann wie Colin Firth, wenn er auch auf andere Weise seinen etwas raueren Charme spielen lässt. Richard Armitage. Meiner Meinung nach ein herausragender Darsteller, der sowohl mit seiner ruhigen, dunklen Stimme, wie auch seiner extrem aussagekräftigen Mimik zu punkten versteht. Sein gesamtes Aussehen entspricht sehr genau meiner Vorstellung eines Mannes, wie ihn sowohl Jane Austen als auch Elizabeth Gaskell in ihren Romanen so häufig beschrieben. Ich liebte es in den 240 Minuten seiner wunderbaren Ausstrahlung zu folgen und fieberte jeder Sekunde entgegen in der er wieder ins Bild trat.

Übrigens, 240 Minuten ist die Langfassung dieser Serie, es gibt auch eine Kurzfassung von 208 Minuten, die meiner Meinung nach ausreichend ist, da die 32 fehlenden Minuten nicht unbedingt ausschlaggebend sind.

Weitere Darsteller der Serie sind Daniela Danby-Ashe, die weibliche Hauptrolle und für meinen Geschmack eine sehr gute Wahl. Nicht nur, dass die beiden Hauptdarsteller hervorragend harmonieren in ihrem Spiel, nein, ich empfinde sie sowohl äußerlich als sehr passend für die damalige Zeit, wie auch darstellerisch als sehr gut.

Ebenfalls hervorheben möchte ich Brendan Coyle in der Rolle des Nicolas Higgins, eines Gewerkschaftsführers, der mit viel Herz versucht die Zustände in den Baumwollfabriken im Norden zu verändern. Vielleicht inzwischen besser bekannt aus der Serie Downton Abbey", die derzeit einen überragenden Erfolg verbuchen kann. Und mit Nicolas Higgins kommen wir auch gleich zum entscheidenden Unterschied zu den Jane Austen Romanen/Filmen, den manchmal gnadenlosen Einblick in die Arbeiterschicht, den Elizabeth Gaskell extrem gut zu vermitteln versteht. Hier wird England nicht gar so wunderbar gezeigt, hier sieht man auch die dreckigen Gassen, die düsteren Schlechtwetterstädte des Nordens und die Industrie, mit all ihren Umweltverschmutzungen, Ungerechtigkeiten und der ausbeuterischen Arbeit.

Aber, oh Wunder, das tut dem Vergnügen sich diese Serie anzusehen keinen Abbruch. Ich fieberte mit den Arbeitern, den Mastern", den geplagten Kindern und Frauen mit und freute mich über jeden Lichtblick, der sich ihnen bot.

Wer nun vermutet, dass North & South" im Gegensatz zu Pride und Prejudice" keine Romantik zu bieten hat, der irrt gewaltig. Allein diese zwei Sätze werden jedem in Erinnerung bleiben, der noch einen Funken Romantik in sein Herz einfließen läßt: "Look back, look back at me!" und "Coming home with me?".

Mr. Thornten (Richard Armitage) ist ein Mann, wie ihn sich jede Frau wünschen würde. Vom guten Aussehen einmal ganz abgesehen, weicht er vom harten Geschäftsmann immer ein wenig mehr zum liebenden, und mitfühlenden Mann auf. Er kann seine harte Schale nicht einfach abstreifen, zu lange musste er seinen Mann stehen, doch er lernt beständig hinzu und gibt sein bestes um soviel Hilfe zu geben wie ihm in seiner Situation möglich ist. Seine Annäherung an Margareth Hale (Daniela Danby-Ashe) vollzieht sich mehr durch Blicke und Gesten, denn er weiß sehr wohl, dass der erste Eindruck den er bei ihr hinterließ wahrlich nicht der beste war. Doch Rückschläge werden hier dem Zuseher so einfühlsam näher gebracht, dass es nicht ausbleiben kann mit diesem Mann zu leiden und zu hoffen.

Ich möchte keinen Spoiler liefern, aber eines sei gesagt, für mich war es das romantischste Ende, dass ich je sah. Allein die Gestik und die dahinterstehende Symbolik ließen mein Herz überquellen. Ständig bin ich versucht mir dieses Ende noch einmal anzusehen, nur um mir einen guten Abschluss meines Tages zu bescheren.

Mein Tipp wäre also einfach unbefangen und vor allen Dingen unvoreingenommen an diese Serie heranzugehen und keinerlei Vergleiche mit Stolz und Vorurteil" im Kopf zu haben.

Eines sei noch gesagt, bitte auf alle Fälle den Film im Originalton ansehen. Die deutsche Synchronisation lässt extrem zu wünschen übrig und raubt vor allen Dingen Mr. Thornton / Richard Armitage einen Gutteil seiner Ausstrahlung.

Ps:
Bin inzwischen was die Langfassung angeht zu einem anderen Schluß gekommen. Nach mehrmaligem Ansehen möchte ich keine einzige Minute der Originalfassung von 240 Minuten missen. Es ist doch ein beträchtlicher Unterschied wenn man in der deutschen Fassung nur 208 Minuten gezeigt bekommt. Wobei man schon deutlich sagen muss, die schlechte deutsche Synchronisation erspart einem dann immerhin 32 nervige Minuten. Wohingegen das Original einfach nur purer Genuß ist.
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Kommentare

Von 3 Kunden verfolgt

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1-7 von 7 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 07.08.2012 14:59:41 GMT+02:00
NG meint:
Vielen Dank für die schöne Rezension! Mir geht es genauso wie Ihnen, ich habe den Film seit Jahren und liebe ihn einfach nur - genauso wie den sagenhaften Richard Armitage. In einem möchte ich Ihnen aber wiedersprechen, und das liegt wohl daran, dass ich P&P mit Colin Firth erst nach N&S gesehen habe. Ich finde schon, dass es viele Parallelen zwischen den beiden Filmen gibt, wenngleich sie beide einen ganz eigenen Charme haben. Aber ganz besonders augenscheinlich wird eine Anspielung auf P&P bei dem vom Ihnen zitierten Satz "Look back, look back at me!" - haben Sie nicht den Eindruck, dass Mr. Thornton hier genau auf die Szene anspielt, in der Elizabeth Bennet mit ihren Verwandten von Pemberley fortfährt, nachdem sie dort auf Darcy gestoßen ist? Lizzie dreht sich noch einmal nach Darcy um. Sie verlässt ihn und sein Haus ebenso wie Margaret John und dessen Haus verlässt, aus ihrem Blick zurück (der meine ich auch die Schlussszene dieser Episode ist) wird aber deutlich, dass sich ihre Meinung von dem (vormals) stolzen und harten Mann sehr verändert hat und dass sie Gefühle für ihn hat. Möchte Mr. Thornton nicht genau das auch von Margaret sehen?
Man fragt sich dann freilich immer wieder, was passiert wäre, wenn sie tatsächlich nocheinmal aus der Kutsche geschaut hätte. Wäre er ihr nachgelaufen und hätte sie nicht gehen gelassen? Hätte er seinen Antrag wiederholt?
Danke nochmal für die schöne Rezension - ich liebe es immer wieder, zu lesen was die Leute zu meinen Lieblingsfilmen schreiben, weil sich dadurch immer neue Denkanstöße und viele neue Aspekte ergeben!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 14.08.2012 11:38:26 GMT+02:00
Gerard B. meint:
Dieser Film ist einfach ein Seelentröster. Man findet darin soviel, das einem Kraft gibt. Ich brauche keine großen Blockbuster, mir ist ein wirklich zu Herzen gehender Film wesentlich lieber. Anscheinend geht es Ihnen da genauso. Es sind ein paar Stunden in denen man mal die Welt um sich herum vergessen darf. Manchmal bedauere ich nur, dass es immer ein Erwachen geben muss.

Veröffentlicht am 21.02.2013 18:18:15 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 21.02.2013 18:45:29 GMT+01:00
Trixi meint:
Vielen, vielen Dank für die wunderbare Rezension! Sie sprechen mir sozusagen aus der Seele; "North and South" ist für mich einfach die schönste Verfilmung eines englischen Klassikers- und auch finde, dass Schlussszene die schönste des ganzen Films ist: Ich bin immer wieder aufs Neue berührt, erleichtert, dass John und Margaret sich wiedergetroffen haben, glücklich- und ein wenig traurig und verlassen, wenn der Film mit dieser zärtlichen und auch sehr intimen Szene, wo beide mit ihren Blicken und Gesten ausdrücken, was sie füreinander empfinden, endet...
Ich finde jedoch, dass der Tonfall des Synchronsprechers Thorntons freudige, fassungslose, ungläubige Überraschung, dass Margaret mit ihm nach Hause kommt, viel schöner und glaubwürdiger als die Originalstimmer ausdrückt. Aber das Ansichtssache.
Wie schon gesagt, wollte ich mich nur für Ihre schöne Rezension bedanken und ich fürchte, ich werde, wenn ich jetzt noch mehr hier aufschreibe, meine eigene Rezension wiedergeben
(bitte entschuldigen Sie, aber ich gerate bei "North and South" immer wieder ins Schwärmen)
und deshalb beende ich jetzt lieber meinen Kommentar.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 22.02.2013 06:38:24 GMT+01:00
Gerard B. meint:
@Trixi

Das mit dem ins Schwärmen geraten kann ich nur zu gut nachempfinden. Suchen wir nicht alle nach ein wenig Wärme und Glück im Leben. Solche Verfilmungen schenken uns wenigstens den Glauben an die Möglichkeit dessen. Ich ziehe den Film immer dann raus wenn ich mich nicht so gut fühle oder einfach einen unstillbaren Hunger nach Zufriedenheit empfinde. Dann ist er mein Pflaster auf der Seele.
Was die Originalstimme angeht, ich finde sie einfach wesentlich ansprechender als die Syncronstimme, weil sie meiner Meinung nach wesentlich düsterer und männlicher klingt. Allerdings wurde auch die deutsche Stimme sehr gut ausgewählt und ich wechsle schon mal hin und her je nach Stimmung.
Liebe Grüsse

Veröffentlicht am 04.03.2013 11:51:08 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 04.03.2013 11:53:05 GMT+01:00
G.S. meint:
Tolle Rezension, ich habe die Serie nun auch schon mehrmals gesehen und auch einmal in englisch, um mich von der fantastischen Stimme von Richard Armitage zu überzeugen. Meine 16-jährige Tochter hat mich dazu überredet. Ich verstehe zwar nicht alles so genau, doch kenne ich die Geschichte eh in-und auswendig. Es ist wirklich ein Genuss und viele Gefühle kommen im Original noch viel besser rüber. Die Schlussszene ist so genial und als Frau schmilzt man nur so dahin, wenn Mr. Thornton im Zug sitzt und Margret erkennt. Nur wegen ihm habe ich mir die Robin Hood Serie gekauft, in der er den Bösewicht Guy of Gisbourne spielt. Gegen ihn hat Robin Hood keine Chance und man wünscht sich Marian würde sich für ihn entscheiden. Ein wirklich toller Schauspieler mit einer ganz eigenen Ausstrahlung.

Veröffentlicht am 17.06.2013 20:13:12 GMT+02:00
Magdalena meint:
Eine Rezension wie ich sie treffender nicht hätte schreiben können. Mir wird mit jedem Wort aus dem Herzen gesprochen! Ich sage danke, danke, danke...
Die Dramatik und Steigerung der Lovestory wie sie in dieser Verfilmung eingefangen ist bis zu ihrer Auflösung am Schluß, ist kaum zu toppen... Genuß pur!
Wer von Romantik nicht genug bekommen kann, dürfte an dieser Miniserie der BBC kaum vorbei gehen können ohne ihr nicht seine/ihre volle Aufmerksamkeit zu schenken!

Veröffentlicht am 31.07.2014 15:13:43 GMT+02:00
Anni meint:
Bedanke mich ebenfalls für die zutreffende Rezession, dieser gibt es nichts mehr hinzuzufügen. Die Darsteller sind auch meiner Meinung nach hervorragend besetzt. Das Mimikspiel sagenhaft, sehr gute Schauspieler. Interessant, wie sich die Menschheit geändert hat, oft weit weg von Moral und guten Umgangsformen. Interessant auch, wie man sich die Wahrheit und eigene Meinung so ehrlich aber bestimmt mit Entschuldigungen höflich verpackt "zuspielte". Die Wortspiele sind einfach genial. Der Film hat Niveau und gibt Einblick in die damalige Gesellschaft, zum mitdenken und genießen, besonders bei dem schönen Happy End !
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