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Leider zu leicht, ansonsten perfekt, 9. März 2011
= Spaßfaktor:
Rezension bezieht sich auf: Canis Canem Edit (Videospiel)
Ich habe das Spiel gestern durchgespielt- allein das sagt schon einiges, denn meine Freizeit ist leider begrenzt und in der Regel bleibe ich nur an einem Spiel hängen, wenn es mir auch wirklich gut gefällt. Und das ist hier definitiv der Fall. CCE stammt aus der Rockstar-Schmiede, die ja auch für die GTA-Reihe verantwortlich zeichnet, und so sieht es aus und spielt sich auch. Die Grafik ist für PS2 nicht bombastisch, aber gutes Mittelmaß, die Synchronisation ist allerfeinste Sahne, die Steuerung geht einem sofort leicht von der Hand (vor allem, wenn man GTA kennt), die Missionen sind abwechlungsreich, die Story interessant, die Gags super, die Details liebevoll (man vergleiche Jimmy's Zimmer am Anfang und am Ende des Spiels) und die Charaktere vielseitig. Der große Unterschied ist für mich der Schwierigkeitsgrad- der ist deutlich niedriger als bei der GTA-Serie. Die meisten Missionen habe ich direkt beim ersten Anlauf bestanden, und auch für die Schwierigeren habe ich höchstens 3 Versuche benötigt- und ich würde mich nun wirklich nicht als Crack bezeichnen. Jimmy Hopkins sammelt zwar im Laufe des Spiels ein ordentliches Arsenal an Waffen an (schülergerecht: Stinkbomben, Feuerwerkskörper, Eier...), aber letztendlich reichen selbst bei den Bosskämpfen die Grundausstattung- Fäuste und Schleuder. Da hat selbst mir Gelegenheitsspielerin einige Male die Herausforderung gefehlt, weswegen ich auch einen Punkt abziehe. Der Gedanke liegt nahe, es handele sich bei CCE um "GTA für Kinder"- das kann ich allerdings nicht so ganz bestätigen. Der Protagonist Jimmy Hopkins setzt sich in der Schule zwar gegen das Schikanieren von Schwächeren ein und hat hehre Ziehle, allerdings ist auch er selbst kein Engel, und so wird sich in der Regel geprügelt, was das Zeug hält. Dabei wird auch -nicht zimperlich- gerne mal zum Baseball-Schläger gegriffen, mit Dachziegeln geworfen oder am Boden liegende Gegner nachgetreten. Gestorben wird nicht, Blut fließt auch nicht, aber nichtsdestotrotz weiß ich nicht, ob ich es gern sähe, wenn z.B. 11-Jährige dieses Spiel zocken würden. Die Ü16-Freigabe finde ich deswegen in Ordnung. Allerdings glaube ich auch nicht, daß Kinder wirklich die Zielgruppe für dieses Spiel sind. Ich bin 32 und hatte ständig den Eindruck, man könne hier endlich einmal all das tun, was man sich in der Schule damals nicht getraut hat. Und so bin ich voll auf meine Kosten gekommen. Die hier kritisierten Ladezeiten sind mir nur bei Spielstart aufgefallen- das Laden von Spielständen und Zwischenständen beim Spielen selbst dauert nur ein paar Sekunden, das hat mich gar nicht gestört.
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Canis Canem Edit B000IAZNOK
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Leider zu leicht, ansonsten perfekt
Ich habe das Spiel gestern durchgespielt- allein das sagt schon einiges, denn meine Freizeit ist leider begrenzt und in der Regel bleibe ich nur an einem Spiel hängen, wenn es mir auch wirklich gut gefällt. Und das ist hier definitiv der Fall.
CCE stammt aus der Rockstar-Schmiede, die ja auch für die GTA-Reihe verantwortlich zeichnet, und so sieht es aus und spielt sich auch. Die Grafik ist für PS2 nicht bombastisch, aber gutes Mittelmaß, die Synchronisation ist allerfeinste Sahne, die Steuerung geht einem sofort leicht von der Hand (vor allem, wenn man GTA kennt), die Missionen sind abwechlungsreich, die Story interessant, die Gags super, die Details liebevoll (man vergleiche Jimmy's Zimmer am Anfang und am Ende des Spiels) und die Charaktere vielseitig. Der große Unterschied ist für mich der Schwierigkeitsgrad- der ist deutlich niedriger als bei der GTA-Serie. Die meisten Missionen habe ich direkt beim ersten Anlauf bestanden, und auch für die Schwierigeren habe ich höchstens 3 Versuche benötigt- und ich würde mich nun wirklich nicht als Crack bezeichnen. Jimmy Hopkins sammelt zwar im Laufe des Spiels ein ordentliches Arsenal an Waffen an (schülergerecht: Stinkbomben, Feuerwerkskörper, Eier...), aber letztendlich reichen selbst bei den Bosskämpfen die Grundausstattung- Fäuste und Schleuder. Da hat selbst mir Gelegenheitsspielerin einige Male die Herausforderung gefehlt, weswegen ich auch einen Punkt abziehe.
Der Gedanke liegt nahe, es handele sich bei CCE um "GTA für Kinder"- das kann ich allerdings nicht so ganz bestätigen. Der Protagonist Jimmy Hopkins setzt sich in der Schule zwar gegen das Schikanieren von Schwächeren ein und hat hehre Ziehle, allerdings ist auch er selbst kein Engel, und so wird sich in der Regel geprügelt, was das Zeug hält. Dabei wird auch -nicht zimperlich- gerne mal zum Baseball-Schläger gegriffen, mit Dachziegeln geworfen oder am Boden liegende Gegner nachgetreten. Gestorben wird nicht, Blut fließt auch nicht, aber nichtsdestotrotz weiß ich nicht, ob ich es gern sähe, wenn z.B. 11-Jährige dieses Spiel zocken würden. Die Ü16-Freigabe finde ich deswegen in Ordnung.
Allerdings glaube ich auch nicht, daß Kinder wirklich die Zielgruppe für dieses Spiel sind. Ich bin 32 und hatte ständig den Eindruck, man könne hier endlich einmal all das tun, was man sich in der Schule damals nicht getraut hat. Und so bin ich voll auf meine Kosten gekommen.
Die hier kritisierten Ladezeiten sind mir nur bei Spielstart aufgefallen- das Laden von Spielständen und Zwischenständen beim Spielen selbst dauert nur ein paar Sekunden, das hat mich gar nicht gestört.
Fraggle
9. März 2011
- = Spaßfaktor:
5
- Insgesamt:
5

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Ort: Bonn, Germany
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