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Kundenrezension

57 von 75 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Wikiwisser, 15. Dezember 2012
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Rezension bezieht sich auf: 1913: Der Sommer des Jahrhunderts (Gebundene Ausgabe)
Florian Illies 1913 ist das Buch eines Wikiwissers - eine weitgehend uninspirierte Aneinanderreihung von Anekdoten und ihren phantastischen Ausschmückungen durch den Autor. Die einzige Klammer des selbstgefälligen Textes ist die Jahreszahl. Soziale, politische und kulturelle Zusammenhänge werden nicht aufgezeigt, die banale Tragik und tragische Banalität des Vorkriegsjahres wird albernen Pointen geopfert. Die weitenteils euphorischen Kritiken des deutschen Feuilletons verwundern nicht, denn Illies ist selbst Teil eines zunehmend atemlos-oberflächlichen Kulturbetriebs. 1913, ein Pennäler-Jahrbuch, das nach den Sommerferien zum Glück vergessen sein wird.
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1-5 von 5 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 18.01.2013 22:44:38 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 18.01.2013 22:46:06 GMT+01:00
caulfield meint:
schon mal auf die Idee gekommen, das Florian Illies überhaupt nicht- nochmal überhaupt nicht - im Sinne hatte soziale und politische -ja sogar auch Kulturelle Zusammnehänge- aufzuzeigen. das Zwanglose, heitere erzählen von Geschichten, von Tratsch, von Anekdoten sollte im Vordergrund stehen und das ist meines Erachtens sehr gut gelungen. Bitte aber darum bei Sozial und politischen Themen diese Zeit betreffend vielleicht doch ander Bücher zu lesen( schon mal darauf gekommen?) und gegebenenfalls auch vorher über das Buch zu informieren(klick ins Buch, respektive in die gute alte Buchhandlung gehen und reinstöbern, ach was sage ich, das ist ja die Konkurrenz von Amazon)

Veröffentlicht am 04.02.2013 19:51:41 GMT+01:00
lillyspinnweb meint:
"uninspirierte Aneinanderreihung"???? Lesen Sie doch nochmal in Ruhe...

Veröffentlicht am 05.02.2013 15:44:33 GMT+01:00
Sie haben nicht ganz unrecht, mit dem, was Sie schreiben. Aber, es ist vielleicht wirklich nicht intendiert als Nachschlagewerk der Kunstgeschichte oder der Geschichte allgemein. Die Reduktion auf Banales hat vielleicht den Nebeneffekt, dass der Leser animiert wird, selbst hier und da tiefer zu graben. Und einmal eine banale Sicht auf die Dinge zu haben, kann auch helfen, bekannte Persönlichkeiten besser zu "verstehen". Die Darstellung Kafkas in diesem Buch fand ich unglaublich - da werde ich wohl selbst auch noch mal recherchieren. Da erscheinen seine Werke in einem ganz anderen Licht.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 06.02.2013 12:34:31 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 15.03.2013 08:00:45 GMT+01:00
Amazon-Kunde meint:
Freilich ist das Buch fürs Feuilleton bestimmt und kein Nachschlagewerk für den Kulturhistoriker, doch wird vom Geist dieses Vorkriegsjahres wenig transportiert. Die Personen - eigentlich muss man sagen: Figuren, denn ihre historischen Charakteristika sind vielfach entstellt - werden weitenteils lächerlich gemacht, wie Sie selbst ja anhand von Kafka feststellten, über dessen berechnende Art der Selbstpräsentation die Literaturwissenschaft inzwischen viel weiß, nicht zuletzt im Zusammenhang mit dem "Brief an den Vater". Aus den historischen Dokumenten produziert Illies Gedanken und Gefühle; er lässt die vielen, durchaus drolligen Briefzitate der Protagonisten nicht unkommentiert stehen, sondern tönt und diskreditiert sie, als sei das Deutschland des beginnenden 20. Jahrhunderts allein von nymphomanischen Künstlern und psychisch derangierten Autoren geprägt gewesen. Ist Ihnen aufgefallen, wie viele Leute bei Illies durch Parks spazieren gehen und sich getroffen haben könnten?! Andererseits hatten Politik und Kultur während des Sommers des Jahrhunderts offenbar keinerlei Berührungspunkte. Zuletzt die Frage, wie gut die Details des Buches recherchiert sind, wie viel Kenntnis der Autor von der Kunst und Literatur dieser Zeit über das Stichwortwissen einer Internet-Enzyklopädie, die man anhand von Jahreszahlen durchforsten kann, hinaus hat: Auf Seite 219 stirbt Aschenbach seinen Tod in Venedig an Typhus, obwohl Thomas Mann seitenlang über die Ausbreitung der Cholera schreibt. Und das, nachdem sich Illies im Verlauf des Buches Mal um Mal über Mann lustig macht, dessen Novelle, im Alter von 36 Jahren geschrieben, Weltliteratur wurde und angesichts des literarischen Anspruchs erstaunliche Verkaufszahlen erreichte. Damals, ja damals kaufte man Bücher meist noch zur ernsten eigenen Lektüre, nicht zur Weitergabe von Belanglosigkeiten ...

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 31.05.2013 23:05:23 GMT+02:00
x meint:
Genau das, eine uninspirierte Aneinanderreihung!
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