Kundenrezension

21 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wissenschaftlich und doch populär - Eine fundierte Einführung, 31. August 2006
Rezension bezieht sich auf: Die Relativitätstheorie Einsteins (Gebundene Ausgabe)
Ganze Regale lassen sich mit Büchern über Einsteins Relativitätstheorie füllen. Dabei ist es vielfach üblich, den Leser nicht mit Mathematik zu verschrecken, also auf jegliche Formeln und Herleitungen zu verzichten. Auf der anderen Seite des Regals stehen die wissenschaftlichen Lehrbücher, die ohne ein Studium der Höheren Mathematik unverständlich sind. Max Born geht den (goldenen) Mittelweg. Jeder Leser, der in der Mathematik der Sekundarstufe I (Gymn. od. Realschule bis Klasse 10) noch einigermaßen sattelfest ist, kann hier folgen. Born startet seine Abhandlung mit einem Abriss der Grundgesetze der klassichen Physik, also Mechanik, Optik, Elektrodynamik, und legt dabei von Anfang an ein besonderes Augenmerk auf die Begriffe des Raumes und der Zeit. Versehen mit diesen (überaus wichtigen) Grundlagen werden erst die spezielle und dann die allgemeine Relativitätstheorie entwickelt.

Dieses Buch verzichtet weitestgehend auf Bilder, Vergleiche und Analogien, konzentriert sich auf die physikalischen Kernaussagen und deren Ableitungen und Beziehungen. Viele der dafür notwendigen mathematischen Arbeiten lassen sich mit einem "Skribbel-Block" neben dem aufgeschlagenen Buch sehr gut nachvollziehen. Das Buch fordert einen aufmerksamen, geduldigen und lernbereiten Leser, der belohnt wird mit tiefgehendem Verständnis und Aha-Erlebnissen auf höchstem Niveau, sofern er bereit und willens ist, den Schritt vom Populären zum Wissenschaftlichen zu wagen.

Diese 7. von Jürgen Ehlers und Markus Pössel kommentierte und erweiterte Neuauflage beläßt Borns Text (1964 letztmalig von ihm überarbeitet) als historisches Dokument, ergänzt ihn aber um ein umfangreiches Kapitel (ca. 140 Seiten) über neue und neueste Entwicklungen auf dem Gebiet der allg. Relativitätstheorie und der Gravitation. Die angefügte Literaturliste ist kurz, knapp und ordnet die ausgewählten Werke nach Themenkreis und Schwierigkeitsgrad. Wie das Bornsche Werk, verdienen auch alle hier verzeichneten Bücher ausnahmslos 5 Sterne (plus).
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1-2 von 2 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 09.07.2008 06:00:34 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 07.04.2011 06:45:32 GMT+02:00
Nikolai Thoma meint:
Der Name Markus Pössel schreckt mich - ehrlich gesagt - eindeutig ab, seitdem ich eine Diskussion zwischen Markus Pössel und dem Einsteinkritiker Christoph von Mettenheim (http://www.christoph.mettenheim.de) gelesen habe, bei der der Einsteinianer Markus Pössel - in meinen Augen - eine ziemlich schlechte Figur gemacht hat. Hier der Link zu dieser Diskussion: http://www.christoph.mettenheim.de/phpbb/viewtopic.php?t=34&sid=e17c7ac550da6ab08f00219f419920f0
Leider hat mich Markus Pössel mit seiner Einsteinverteidigung stark an einen Bibelfundamentalisten erinnert, der mit einem Fehler in der Bibel konfrontiert wird.
In der Diskussion mit Christoph von Mettenheim konnte mich Markus Pössel überhaupt nicht überzeugen, auch war die Diskussion bedauerlicher Weise ziemlich unfreundlich.
In der Auseinandersetzung mit Christoph von Mettenheim war für mich Markus Pössel eindeutig der Unterlegene, was nicht zwangsläufig bedeuten muss, dass seine Bücher (oder Bücher an denen er mitgewirkt hat) deshalb vollkommen schlecht sein müssen, dennoch bin ich gegenüber der Person Markus Pössel wirklich sehr skeptisch geworden, seit dem ich die Seite http://www.christoph.mettenheim.de/phpbb/viewtopic.php?t=34&sid=e17c7ac550da6ab08f00219f419920f0 gelesen habe.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 23.09.2010 20:47:58 GMT+02:00
lekrul meint:
hmm, wie schön, dass sie meinen, lesen zu können. nichtsdestotrotz ist auch die wiederholte nennung von namen nichts als propaganda. lernens wissenschaft.
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