Kundenrezension

12 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Srange News From Another App, 25. April 2011
Rezension bezieht sich auf: The Fall (Audio CD)
"The Fall" ist also das erste iPad Album, also ein Album, das komplett auf Damon Albarns iPad entstanden ist.

Nun ist es mit Musik (wenn nicht Kunst generell) und neuen Techniken doch so: entweder, man nutzt die neue Technik um etwas zu schaffen, was es so noch nie gab und was ohne die neue Technik nicht möglich gewesen wäre (vgl. Kraftwerk). Oder aber man nutzt die neue Technik nicht um ihrer selbst Willen, sondern nutzt sie lediglich um die eigene Kreativität mit anderen Mitteln umzusetzen und einfach gute Songs zu schreiben (vgl. Air).

Damon Albarn a.k.a. Gorillaz hat nichts davon getan. Er hat mit einem neuen Spielzeug gespielt und eine Platte produziert, die den überzeugendsten Grund dafür liefert, dass sich die Gorillaz nach Revolution und Erfolg nun auflösen sollten.

Die Sounds auf The Fall sind nicht neu, ja sie sind noch nicht einmal originell und versprühen die Flachbrüstigkeit eines alten 486er Rechners. Das ist nicht bahnbrechend, das ist nicht gut, dafür braucht man keinen iPad, sondern nur zu viel Freizeit.

Und die Songs? Wie die Technikspielereien eines einigermaßen begabten Kellerkindes. Und wie es so oft ist bei mäßigen Songs, die sich im Spielen mit Möglichkeiten verlieren anstatt eine einigermaßen brauchbare Hook zu liefern: es gibt einfach zu viele davon. Digitale Speichermedien machen es möglich, viele Songs zu haben. Die Songs selbst sind aber, bis auf wenige Details in einzelnen Songs oder zumindest "Revolving Doors", unmöglich.

"Little Pink Plastic Bags" darf da als typisch für das Album stehen. Das ist kein Albumtrack, das ist nicht mal eine B-Seite, das ist Unsinn. Oder "The JoplinSpider" - ein Fragment einer Idee, die ein Song hätte werden können. Aber wie kann man das in diesem Zustand veröffnetlichen? Die Liste ist fortführbar und nennt sich Tracklist.

Gorillaz sind nicht die ersten, die nach Meisterwerken ein schlechtes Album einspielen. The Jam und die Beach Boys haben es vorgemacht. Aber: die hatten Plattenfirmen, die die Alben einfach nicht raus bringen wollten. Gorillaz haben Narrenfreiheit - und ihre Fans das Nachsehen.
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Kommentare


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1-2 von 2 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 25.09.2011 16:44:57 GMT+02:00
zico meint:
kann dem nur zustimmen, diese Platte hat allenfalls DEMO-Charakter und ist nicht mehr als ein unausgegorenes Fragment.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 21.02.2013 17:39:29 GMT+01:00
Tim Müller meint:
Schließe mich hier ebenfalls an. Jedoch sind "Amarillo" und "HillyBilly Man" durchaus brauchbare (sehr fertig klingende) Titel.
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