Kundenrezension

26 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das letzte Album vor dem Mega-Durchbruch!, 6. Januar 2004
Rezension bezieht sich auf: Meddle (Audio CD)
"Meddle", 1971 aufgenommen, ist das letzte Album von Pink Floyd, das vor dem Durchbruch zur Mega-Gruppe der Rockgeschichte entstand. Verglichen mit den Nachfolgern "The Dark Side Of The Moon" und "Wish You Were Here" wirkt "Meddle" handgemachter und hinsichtlich der akustischen Spezialeffekte zurückhaltender. Die Stücke sind allesamt genial und auf ihre Art einzigartig, einige Male fühlt man sich vielleicht an die 1969 als Filmmusik produzierte "More" erinnert. Während "The Dark Side Of The Moon" und "Wish You Were Here" perfekt durcharrangiert und kristallklar sind, wirkt "Meddle" dagegen etwas experimenteller und mächtig bekifft. Es beginnt mit dem Sandsturm, der 4 Jahre später auch nochmal auf "Wish You Were Here" zu hören ist. Der Einsteiger, "One Of These Days", kommt dann auch ziemlich schrabbelig und kratzig dahergefegt, der Sturm legt sich bei "A Pillow Of Winds" das an einen verkaterten Morgen nach einer durchsoffenen Nacht erinnert. Fearless, Saint Tropez und Seamus sind recht entspannt, der Knaller kommt mit "Echoes". Zu Vinylzeiten habe ich die Platte immer mit Seite B (Echoes) begonnen und dann umgedreht. Zum Titel selbst ist eigentlich schon alles gesagt. Alles in allem eine klasse Scheibe, die Musikgeschichte geschrieben hat - ideal zum entspannen und eine super Alternative zur sogenannten Chill-Out-Musik. Übrigens: Bei "Echoes" haben die tatsächlich ein Klavier unter Wasser gesetzt. Muß wirklich ein gutes Zeug gewesen sein, was es damals so zu rauchen gab. Es kann sich heute wahrscheinlich kaum noch einer vorstellen, daß wir diese Scheibe früher auf Feten haben durchlaufen lassen. Noch ein Tip für die Jüngeren und diejenigen, die nur "The Wall", "The Dark Side Of The Moon" oder "Wish You Were Here" kennen und gut finden: Lieber vorher anhören, damit ihr keine Enttäuschung erlebt! Diese Platte ist anders! Floydianern meiner Altersgruppe erzähle ich nichts Neues, die haben die Scheibe ohnehin im CD- bzw. Plattenregal.
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1-1 von 1 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 10.04.2012 21:32:05 GMT+02:00
"Übrigens: Bei "Echoes" haben die tatsächlich ein Klavier unter Wasser gesetzt. Muß wirklich ein gutes Zeug gewesen sein, was es damals so zu rauchen gab."

Damals, als Sie diese fragwürdige Information erhalten zu haben meinen? Will nicht hundertprozentig ausschließen, dass Pink Floyd zur Aufnahme von "Echoes" ein Klavier unter Wasser gesetzt haben. Meiner Meinung nach hätten sie aus diesem von Ihnen postulierten unter Wasser gesetzten Klavier aber keinen brauchbaren Ton mehr herauswringen können. Denke man ist den etwas weniger steinigen Weg gegangen und hat den Klavierton wie sonst üblich mit passenden Mikrofonen abgenommen, um sich dann aber des Kniffs zu bedienen, den so konservierten Klavierton dann noch einmal über einen, sonst eher für die Orgel gebräuchlichen, Leslie-Rotatationslautsprecher laufen zu lassen, um das Ergebnis dann nochmals mittels Mikrofonen in stereo aufzunehmen. Rotationslautsprecher wie der Leslie sorgen für diesen gewissen Doppola-Effekt, der, wenn die enthaltenen, fernsteuerbaren, Lautsprecher sich langsam drehen, im Fall von Wrights Klavier letzteres dann klingen lässt wie ein "Unterwasser-Piano". Wunderschöner Effekt, in der Tat! Und sehr kreativ ausgedacht!

Habe das Glück gehabt eine der letzten Aufführungen von "Echoes" mit Richard Wright an Piano/Orgel im Jahr 2006 in München live mitzuerleben. Da ich sehr weit vorne an der Bühne stand, konnte ich richtiggehend fühlen, wie sich beim Drehen der Rotationslautsprecher die Luft bewegte. Da geht richtig was, ab einer gewissen Lautstärke. So etwas lässt sich auf Platte natürlich nicht konservieren - wo es dann allerdings tatsächlich sehr filigran nach "unter Wasser" klingt. Live mit echtem Leslie (kein Simulator!) wirkt dieser Effekt aber doch nochmal "krachlederner", klingt nach echter musikalischer Hausmannskost, handgemacht - und es wird auch dem in dieser speziellen Sache Unbelesenen schnell klar wie der Effekt damals im Studio zustandegekommen sein muss.

Allerdings will ich keinesfalls der schweren Anschuldigung widersprechen, dass Pink Floyd zu Zeiten von "Meddle" ziemlich zugequarzt sein müssen. Ein seltenes Filmdokument auf youtu... könnte als sicherer Beleg hierfür gelten. Suche: "Pink Floyd Interview 1971 Australian Tour".
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Ort: Bamberg

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