Fashion Sale Hier klicken Fußball Fan-Artikel calendarGirl Cloud Drive Photos Sony Learn More sommer2016 saison Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Autorip Summer Sale 16
Kundenrezension

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen West-RPG light, 9. April 2012
Rezension bezieht sich auf: Venetica (Videospiel)
Auf Venetica war ich letzten Monat zufällig gestoßen, als ich es in der Grabbelkiste liegen sah. Da sich das ganze nicht uninteressant anhörte, hatte ich mich spontan zum Kauf entschlossen.
Erst als ich ein paar Stunden im Spiel war und eine Pause machte beschloss ich mir einige Informationen zu suchen. Der erste Schock: Das Spiel ist verbuggt? Na, das ist ja mal großartig. Aber entweder es wurden bugfreie Discs produziert oder ich hatte einfach nur Dusel - denn ich hatte keinen einzigen Bug beim ersten Durchspielen und einen zweiten Durchlauf hatte ich nicht begonnen. Lediglich in der Luft schwebende Waffen von Gegnertypen hatte ich angetroffen - aber diese Phantome hatten mich weder angegriffen, noch sonst irgendwie den Spielfluss gestört. Vermutlich ein Hinweis darauf, dass ich eine Gegnerleiche nicht geplündert habe. Diese verschwinden mit der Zeit, aber sie können noch immer geplündert werden. Oh, ja, und die Karte hat Zielorte von Sidequests gerne falsch gesetzt. Wenn ich in ein Haus einbrechen soll ist es doch sehr unwahrscheinlich, dass dieses Haus mitten im Kanal liegt.

Das Spiel selbst wurde von Deck 13 entwickelt, von denen ich bisher nur "Jack Keane" angespielt hatte. Nach der Hälfte gab ich es auf, weil es einfach nicht meinen Geschmack traf. Und dass Deck 13 auch Venetica entwickelt hat, merkt man auch an den Figurenmodellen. Viele Figuren sehen aus, als seien sie einem Comic entsprungen, was entweder einen gewissen Charme hat oder nicht. Je nach Geschmackssache. Auch wenn Scarlett, die Hauptfigur, hervorsticht, weil an ihr nichts cartoonlastiges ist.

Die Handlung selbst beginnt im kleinen Bergdorf Saint Pasquale, in dem ein alljährliches Fest stattfindet. Ihr Verlobter Benedict will nach Venedig, um dort seine Schwertkünste zu perfektionieren, während Scarlett ihn dazu bekräftigt. Aber noch ehe es sich einer verieht greifen Assassinen an, gegen die Scarlett sich wehren muss, Benedict wird vor ihren Augen getötet und ein Treffen mit dem Tod höchstpersönlich offenbart ihr, dass sie seine Tochter ist.
Dieser teilt ihr mit, dass in Venedig fünf Menschen durch eine Lücke in der kosmischen Ordnung untot geworden sind und so das Gleichgewicht der Welt gefährden - und natürlich hat nur Scarlett die Macht, alles wieder einzurenken.

Gameplay ist Action-Orientiert. Nähern wir uns Feinden werden sie agressiv, wir ziehen unsere Waffe, visieren ihn an und drücken wiederholt auf die Angriffstaste und weichen aus, wenn nötig. Viel ist da eigentlich nicht dabei. Ganz zum Buttonmashing verkommen Kämpfe allerdings nicht, denn mit dem richtigen Timing richtet Scarlett Combo-Schaden an, der stärker ist als dumpfes drücken und kann bis zu einem Finisher weitergeführt werden.
Ebenfalls kann Scarlett Zauber einsetzen, um Feinden aus der Distanz zu Schaden. Bestimmte Zauber benötigen jedoch eine kleine Vorbereitungszeit und nach dem Einsatz müssen die Zauber abkühlen und wenn die MP leer sind, ist's natürlich Essig mit der Zauberei. Auch Waffentalente stehen Scarlett zur Verfügung, die zwischen Sense, Schwert, Speer und Hammer/Axt unterscheidet. Einen Sensenskill kann man nicht mit einem Schwert ausführen und umgekehrt.
Außerdem verfügt Scarlett über "Extraleben". Sollten Gegner Scarletts HP auf Null senken, wechselt sie putzmunter in die Schattenwelt, von wo aus sie entweder ungesehen die Flucht ergreifen kann oder die Feinde aus dem Hinterhalt angreift. Natürlich sind diese Extraleben... begrenzt und werden durch einen violetten Balken gekennzeichnet. Stirbt Scarlett, leert sich der Balken und kann wieder aufgefüllt werden, indem sie Gegner mit der Sense des Todes besiegt. Mit vorankommenden Spielfortschritt wird dieser Balken geteilt, wodurch sie mehrere Tode in folge "überleben" kann, bis es sieben oder Acht Abschnitte sind. Wem das trotzdem noch zu schwer ist, kann auch jederzeit den Schwierigkeitsgrad auf Leicht setzen... oder schwer. Normal entpuppt sich als faire Herausforderung.
Natürlich erhält Scarlett auch XP für getötete Gegner, hat sie genug gesammelt, steigt sie einen Level auf und kann 3 Punkte in vier beliebige Attribute investieren. Diese wären Energie, Mana, Angriffskraft und Zauberkraft. Auch erhält man bis zu dreißig Talentpunkte, die man ins erlernen neuer Fähigkeiten oder verbessern alter Fähigkeiten investieren kann. Allerdings muss man dazu auch den richtigen Lehrer finden. Manche Trainer haben sich auf spezielle Waffenkünste spezialisiert, Zauber auf gewisse Kreise der Nekromantie.

Auch ein netter Kniff, da scarlett die Tochter des Todes ist, hat sie eine geborene Affinität für Nekromantie. Diese werden aber mit Verlauf der Handlung freigeschaltet, welche benötigt werden, um in der Handlung voran zu kommen. Durch den Übertritt in die andere Welt können Nexusportale gefunden werden, die Scarlett in verborgene Abschnitte bringen. Später kann man die Toten schließlich sehen und mit ihnen reden - Storytechnisch werden diese Fähigkeiten jedoch einmal und nie wieder gebraucht, wodurch das Spiel einiges an Potenzial einbüßt.
Und natürlich gibt es Dialogoptionen. Viele wichtige und unwichtige Unterhaltungen lassen Scarlett unterschiedlich reagieren, was auswirkungen auf das Ende hat. Allerdings bietet das Spiel auch neutrale Optionen - an einer Stelle wird Scarlett von jemanden betrogen. sie hat die Wahl ihn zu verschonen, "weil er keine andere Wahl hatte", ihn in ihrer Wut töten oder gnädig sein, "auch wenn er es nicht verdient".

Bosse hingegen, von denen es nur vier gibt, starten zuerst als kleines Puzzle. Anstatt dass man offensiv auf diese einkloppt, muss man zuerst ihre Schwachstellen finden. Der erste Boss hat die Angewohnheit im Gebälk zu sitzen und mit Messern nach uns zu werfen. Also müssen wir versuchen, ihn irgendwie da runter zu kriegen. Dann erst startet der richtige Bosskampf gegen ein scheußliches Monster, dass auch mit einer gewissen Taktik klein zu bekommen ist. Das ist sehr erfrischend nach dem üblichen Draufhauen.

Wie auch viele andere West-RPGs, wie Dragon Age oder Mass Effect, bietet natürlich auch Venetica eine gute Hand voll Sidequests an. Das Problem ist, das Spiel unterscheidet nicht zwischen "optional" und "Pflicht". Einige Quests die nach "optional" riechen können sich als Pflichtquest entpuppen und umgekehrt. Auch gibt es nicht sehr viele, aber genug um bei der stange gehalten zu werden. Auch vergeben manche Quests Ruhmpunkte, welche an mancher Stelle das Voranschreiten in der Handlung erleichtern oder neue Quests freischalten. Diese Punkte kann man aber auch wieder verlieren, wenn scarlett stiehlt, nachdem Hausbewohner auf sie aufmerksam wurden. Man kann aber noch immer Schlösser knacken, Vasen zertrümmern und Truhen öffnen - so lange man die Items nicht einsammelt, ist alles in bester Ordnung.

Außerdem, ein großteil des Spieles spielt in der Stadt Venedig. Diese Stadt ist in mehrere Sektoren aufgeteilt, allerdings kommt man nur in den Genuss eine kleine auswahl der Stadt zu besichtigen, auch wenn die Karte simuliert dass Venedig sehr groß ist. Auf der einen Seite ist das gut, denn das Arsenal und der Innere Bezirk sind beides kleine Labyrinthe und die Karte hilft nicht ganz so viel, wie man möchte. In Dungeons sieht die Sache hingegen gleich anders aus.
Auch gibt es grafisch einige Einschränkungen. Kleine details wie Grasbüschel erscheinen plötzlich, wenn man sich bewegt und verschwinden wieder, wenn man weggeht. Es gibt Clippingfehler, bei denen Scarlett zur Hälfte aus einer geschlossenen Tür hinausguckt und... na ja, Venetica reizt das Spiel ungefähr genauso aus, wie Deadly Premonition. Und das ist nicht viel. Wobei ich darüber hinwegsehen kann, aber wenn man schon Minuspunkte zählt...

Fazit:
Grundsätzlich ist Venetica ein Einsteigerfreundliches WRPG. Es macht nichts falsch, aber macht auch nichts richtig, weil es keine Risiken eingehen will. Und wenn man nicht gerade ein verbuggtes Exemplar erwischt, kann einen das Spiel locker zwanzig Stunden bei Laune halten.
Auch kann man einige bekannte Sprecher hören, wie Klaus-Dieter Klebsch, unter anderem die deutsche Stimme von Dr. House, der in Venetica dem Dogen seine Stimme leiht und vielen Randfiguren auch. Er ist aber auch leider der einzige, den ich gezielt beim Namen nennen kann. Ebenfalls kann ich behaupten, dass Venetica eine gute deutsche Synchro aufwartet, auch wenn das Reportroire an Sprechern eher gering ist. Ich denke, gerade mal Tod, Scarlett, Benedikt und der kleine Junge haben eine "einzigartige" Stimme. Dem Rest kann man öfters über den Weg stolpern, aber viel zieht es das Spiel nicht herunter.
Einsteiger und WRPG-Freunden kann das Spiel ans Herz gelegt werden. Leiht es euch aber lieber aus oder, im Falle dass ihr es euch doch kauft, speichert grundsätzlich in einem neuen Slot. Wenn ihr einem spielbehindernden Bug auslöst soll nur noch ein Neustart oder das Laden eines älteren Spielstandes helfen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein

Schreiben Sie als erste Person zu dieser Rezension einen Kommentar.

[Kommentar hinzufügen]
Kommentar posten
Verwenden Sie zum Einfügen eines Produktlinks dieses Format: [[ASIN:ASIN Produkt-Name]] (Was ist das?)
Amazon wird diesen Namen mit allen Ihren Beiträgen, einschließlich Rezensionen und Diskussion-Postings, anzeigen. (Weitere Informationen)
Name:
Badge:
Dieses Abzeichen wird Ihnen zugeordnet und erscheint zusammen mit Ihrem Namen.
There was an error. Please try again.
">Hier finden Sie die kompletten Richtlinien.

Offizieller Kommentar

Als Vertreter dieses Produkt können Sie einen offiziellen Kommentar zu dieser Rezension veröffentlichen. Er wird unmittelbar unterhalb der Rezension angezeigt, wo immer diese angezeigt wird.   Weitere Informationen
Der folgende Name und das Abzeichen werden mit diesem Kommentar angezeigt:
Nach dem Anklicken der Schaltfläche "Übermitteln" werden Sie aufgefordert, Ihren öffentlichen Namen zu erstellen, der mit allen Ihren Beiträgen angezeigt wird.

Ist dies Ihr Produkt?

Wenn Sie der Autor, Künstler, Hersteller oder ein offizieller Vertreter dieses Produktes sind, können Sie einen offiziellen Kommentar zu dieser Rezension veröffentlichen. Er wird unmittelbar unterhalb der Rezension angezeigt, wo immer diese angezeigt wird.  Weitere Informationen
Ansonsten können Sie immer noch einen regulären Kommentar zu dieser Rezension veröffentlichen.

Ist dies Ihr Produkt?

Wenn Sie der Autor, Künstler, Hersteller oder ein offizieller Vertreter dieses Produktes sind, können Sie einen offiziellen Kommentar zu dieser Rezension veröffentlichen. Er wird unmittelbar unterhalb der Rezension angezeigt, wo immer diese angezeigt wird.   Weitere Informationen
 
Timeout des Systems

Wir waren konnten nicht überprüfen, ob Sie ein Repräsentant des Produkts sind. Bitte versuchen Sie es später erneut, oder versuchen Sie es jetzt erneut. Ansonsten können Sie einen regulären Kommentar veröffentlichen.

Da Sie zuvor einen offiziellen Kommentar veröffentlicht haben, wird dieser Kommentar im nachstehenden Kommentarbereich angezeigt. Sie haben auch die Möglichkeit, Ihren offiziellen Kommentar zu bearbeiten.   Weitere Informationen
Die maximale Anzahl offizieller Kommentare wurde veröffentlicht. Dieser Kommentar wird im nachstehenden Kommentarbereich angezeigt.   Weitere Informationen
Eingabe des Log-ins
  [Abbrechen]


Details

Artikel

Rezensentin / Rezensent


Ort: Herten

Top-Rezensenten Rang: 11.579