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Kundenrezension

10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Hui und pfui - Top und Flop, 29. November 2009
Von 
Rezension bezieht sich auf: DPL Die große Fotoschule Digitale Fotografie (Gebundene Ausgabe)
Für dieses Buch kann ich keine Kaufempfehlung aussprechen. Zuerst möchte ich dies für den "schnellen" Leser in Kurzfassung begründen, danach aber dann auch etwas ausführlicher für den, der die tieferen Hintergründe wissen möchte.
Kurzbegründung: Der erste Teil des Buches bis zur Seite 249 ist hervorragend und bekommt von mir 5 Sterne (*****)! Dem zweiten Teil des Buches ab Seite 250 liegt zwar eine gute Idee zu Grunde, diese wird aber nur mangelhaft umgesetzt - 1 Stern (*). Damit hat das Buch im Durchschnitt drei Sterne (***) verdient. Aber einen weiteren Stern ziehe ich aus zwei Gründen ab. Zum einen kaufe und bezahle ich ein ganzes Buch, lese aber nur ein halbes - damit ist für ein halbes Buch aber der Preis eindeutig zu hoch. Natürlich kann ich trotz allem das Buch ganz lesen, so wie ich es getan habe, aber dann verschwende ich nicht nur Geld, sondern auch Zeit! Zum zweiten finde ich nirgendwo im Buch einen Hinweis, wann es überarbeitet und neu aufgelegt wurde - dies ist doch allgemein bei anderen Verlagen üblich (vielleicht ist dieser Hinweis auch einfach nur sehr gut versteckt). Mit dieser "Geheimniskrämerei" erweist sich der DATA BECKER Verlag einen Bärendienst: Mängel, die in älteren Rezensionen angesprochen werden, sind nicht mehr vorhanden, z.B. keine losen Blätter, sondern beste Verarbeitung auf bestem Papier oder die Zuordnung Text und Bild ist ebenfalls problemlos! Solche Rezensionen sind veraltet und sollten gelöscht oder überarbeitet werden, aber dafür sollte der Verlag im Buch eindrucken, wann es überarbeitet wurde und welche Auflage man gerade in Händen hält. Ich vermute, dass das mir vorliegende Buch aus dem Jahr 2008 stammt, weil der Autor die Nikon D 300 und Photoshop CS 3 kennt.
Nun etwas ausführlicher: Die ersten 13 Kapitel des Buches sind sehr ausführlich und informativ, verständlich und gut dargestellt - mit Fotos, Skizzen und anschaulich erklärenden Abbildungen. Neben technischen Fragen geht der Autor auch der Frage nach dem "guten Bild" nach: Lobend erwähnen möchte ich hier besonders Kapitel 11, das mir sehr gut gefallen hat und das dadurch große Hoffnungen und Erwartungen auf den Rest geweckt hat.
Und dann kam leider die große Enttäuschung. Zwar ist das Konzept für die übrigen Kapitel gut und vielversprechend, aber leider scheitert die Umsetzung total. Der Autor "rekrutiert" einen Stab von Fotografen, mit deren Hilfe und Unterstützung er gestalterische Probleme angeht, z.B. in Kapitel 14 "Menschen wirkungsvoll fotografieren". Hierbei stehen die Fotografen sozusagen als "Paten" für einzelne Fragestellungen zur Verfügung. Diese "Paten" scheinen mir allerdings von sehr unterschiedlichem Niveau - genau wie die nun verwendeten Bilder, die von "schlecht, langweilig, mittelmäßig" bis hin zu "faszinierend" reichen. Zurmühle selbst attribuiert sehr viele Bilder mit "spannend". Der Gebrauch dieses Wortes wird dermaßen zur Last, dass man sich fragt, ob dem Autor keine anderen Attribute einfallen, die ein Bild passender charakterisieren. Ein langweiliges Bild wird aber auch nicht dadurch gut, dass man es "spannend" nennt, z.B. die "spannende Situation im Schwimmbad" auf Seite 253. Wenn ein Bild dann mal nicht "spannend" ist, dann "erzählt es eine Geschichte". Manchmal stimmte es, manchmal fragt man sich aber, was das denn für eine Geschichte sein soll. Man bekommt mehr und mehr den Eindruck, dass sich die Leistungen des Autors mehr und mehr darauf konzentrieren, die mitwirkenden Fotografen hochzujubeln und deren Bilder natürlich auch. Beim dritten Durchgang wird diese "Lobhudelei" nicht nur als überflüssig, sondern als peinlich empfunden - jedenfalls von mir. (Besonders die guten mitarbeitenden Fotografen habe dies überhaupt nicht nötig! Der Leser merkt auch so, wer erstklassig ist und wer nicht.) Zu Beginn fast jeden Kapitels wird eine Problemstellung aufgezeigt und der Autor verspricht die Lösungen: "Ich zeige Ihnen, ..." heißt es da etwas großspurig; leider wird dieses Versprechen m.E. nur in Ansätzen eingehalten. Lesen Sie, bevor Sie das Buch kaufen, doch einmal die Kapitel 14.2 (Kinderaufnahmen), 14.3 (Bilder von Frauen) und 14.4 (Bilder von Männern) - ziemlich enttäuschend. Ich bezweifele auch, dass ein Liebespaar, welches sich gegenseitig fotografiert, geeignet ist, die angesprochenen Probleme auf allgemeine Art lösen zu können. Ich zitiere mal (S. 259): "Fotografen suchen schnell die spezielle Ausstrahlung und die Erotik. Poli macht da keine Ausnahme, und seine Bilder sind voller Spannung mit einer geheimnisvollen Ausstrahlung, die auch seine Gefühle gegenüber Nadja verraten." (Was soll das? Lese ich einen Liebesroman?) - Anstelle der zweiten Hälfte dieses Buches kann ich ein anderes empfehlen, welches in diesem Bereich um einiges besser ist: Fotoschule von Christan Haasz.
Fazit: Ich empfehle dem Autor, das Buch ab Kapitel 14 zu überarbeiten, dann hat es das Zeug zu einem 5-Sterne-Buch - rundum!
Alternativ empfehle ich dem Verlag, das Buch auf die ersten 13 Kapitel zu schrumpfen und dann 10 Euro billiger zu verkaufen.
Bis dahin empfehle ich dem Kauf-Interessenten, so lange mit dem Kauf zu warten, bis eine der beiden Empfehlungen realisiert ist - dann erhält er ein preisangemessenes oder aber ein rundum gutes und lohnendes Buch, wobei mir letzteres lieber wäre.
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