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Kundenrezension

257 von 293 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spotttölpel und Löwenzahn ;), 21. April 2012
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Tribute von Panem. Flammender Zorn (Gebundene Ausgabe)
Ich habe gestern den 3. Teil der Panem-Trilogie zu Ende gelesen und bin noch immer in seinem Bann, es hat mich derart mitgerissen und "gezeichnet", dass mir diese Geschichte nicht mehr aus dem Kopf will...ich wurde scheinbar "eingewebt"! ;)
VORSICHT SPOILER:
Ich möchte hauptsächlich etwas zu den negativen Rezensionen sagen, welche ich mir hauptsächlich durchgelesen habe, zumindest ein paar. Da ich nach diesem letzten Buch, wie auch den beiden Vorgängern keine einzige negative Assoziation habe.
Mir ist aufgefallen, dass viele der Negativrezensionisten das Buch scheinbar nicht richtig gelesen haben. Offene Fragen? Die genannten bleiben keineswegs offen, sie ergeben sich meist im Kontext, z.B. WARUM Katniss sich für Peeta und nicht für Gale entschieden, das kündigte sich schon im 2.Teil an, wurde stärker zu spüren als sie Peeta nach seiner Befreiung aus dem Kapitol wieder sah. (Ihr waren plötzlich Gales Gefühle "egal"), im 3.Teil gab es zwischen Gale und Katniss viel Streit und wenn Annäherung standfand, war sie wenig "wert", die Gedanken und Gefühle um Peeta wurden präziser, Katniss war sich spätestens nach dem Gespräch mit Finnick bewusst WAS genau sie für Peeta empfindet, auch als Peeta sie "hasste" und töten wollte sickerte das Gefühlsleben ans Tageslicht. In 1000 anderen Details war die Entscheidung schon recht weit am Anfang des 3.Teils für Peeta gefallen. Genauso wurde nicht offen gelassen, was mit Gale passiert ist, es wurde zwar nicht ausgeschmückt, aber erwähnt wurde er dennoch. Sicher hätte man sich gewünscht, dass man mehr über seine Gefühle und Gedanken erfährt, aber das geschah in allen 3 Teilen eher selten. Er schloss mit ihr quasi ab, als sie ihn auf die Falle ansprach (Bomben auf die Kinder), denn ab diesem Zeitpunkt war ihm klar ("....du wirst sowieso immer darüber nachdenken" - so oder so ähnlich ;)), dass er "verloren" hat. Es war ihm wohl schon klar, als er Katniss fragte, ob sie ihn für kaltherzig hält. Im Gespräch (im Keller von Tigris) mit Peeta deutete er das an, was sich auch durchaus bewahrheitet hat, dass Katniss denjenigen nehmen wird, der ihr überleben sichert (so oder so ähnlich), denn schlussendlich ist Gales Kampfeslust keine Grundlage für ein Überleben nach solchen Ereignissen. Peeta hat sie, nachdem sie Coin erschossen hatte, gerettet, sie vor dem Selbstmord bewahrt, somit ihr Überleben gesichert, schon da hätte man schalten können, dass Peeta es sein wird, der an ihre Seite gehört (auch wenn Katniss selbst es nicht so wollte, sondern lieber von Gale erschossen werden wollte).
Jmd. schrieb noch, dass unersichtlich war, warum sie Coin tötete, für mich persönlich, Glas klar, es war Rache, insgeheim glaubte sie Snow, warum auch nicht, was hätte er noch zu verlieren gehabt? Kurz bevor sie auf Coin zielte, erinnerte sie sich auch an die Worte ("Ach mein liebes Fräulein Everdeen, wir wollten doch immer ehrlich zueinander sein!"), sie suchte also Vergeltung für ihre Schwester und das sie als Marionette genutzt wurde. Coin war nicht besser als Snow und das erkannte sie und verhinderte damit eine neue "Schreckensherrschaft", Snow war ja sowieso dem Tod geweiht. Das sie den erneuten Hungerspielen zu stimmte, hatte nur einen Grund, sie wollte, dass so wenig wie möglich Leute sterben, genau das, kommt auch kurz vorher im Buch vor. Sie wollte immer den geringsten Schaden an Leib und Leben "anrichten", erreichte aber oft das Gegenteil, leider. Wieder eine Sache, die sie und Peeta gemeinsam haben und nicht Gale, er war von Anfang an (1. Buch) auf Rache, Vergeltung und Kampf/ Jagt aus.
Auch etwas, was ich nicht verstehe an den Negativstimmen, viele beschreiben, dass liebgewonnene Charaktere plötzlich unsympatisch werden. Gale war mir immer nicht sonderlich sympatisch, das einzig sympatische war die Liebe zu Katniss. Als Person an sich, war er nicht gerade ein herzensguter Mensch, das wurde auch in vielen Passagen des 1. und 2. Teils "angekündigt".
Das Peeta "durchdrehte" hatte ja auch einen "simplen" Grund, er war ja nicht mehr er selbst, dann ist ja ganz logisch, dass er als "Kapitol-Mutation" nicht gerade nett sein wird.
Haymitch wurde mir übrigens immer sympatischer.
Das Katniss IRGENDWANN resigniert und sich verändert ist, für mich, natürlich eine logische Schlussfolgerung der Ereignisse. Welches 17-jährige Mädchen wäre in dieser Situation "sie selbst" geblieben? Das wäre mir äußert merkwürdig vorgekommen, unsympatisch wurde sie mir nie, sie tat mir nur noch Leid.
Wer sonst wurde denn unsympatisch?

Die Liebesgeschichte: Wer genau gelesen hat, muss doch gemerkt haben, dass die kurzen und pregnanten Stellen keineswegs in eine "Alle-sind-happy-Lovestory" führen konnte. Unter diesen Bedingungen? NIEMALS!! Sie waren oft kurz umrissen, schnell unterbrochen, die ganze Zeit über. Das nachher nicht DAS Happy-End folgt, fand ich nur allzu passend. Es geht hier um Krieg, gebrochene JUNGE Menschen, wo soll in dieser Schrecklichkeit überhaupt Platz für Gefühle sein?
Es war ja ein Happy End vorhanden und zwar eines, was passgenau auf den Rest der Bücher abgestimmt ist. Hätte man diese Liebesduselei noch ausgebaut und eine Vereinigung aller erster Güteklasse "zelebriert" (Wie hier jmd. schreib: "Eher ein Blubb als ein Knall") wäre es mehr als nur nicht glaubhaft gewesen.
Auch der Epilog zerstört mir das Buch nicht, es ist weder eine Fortsetzung auszuschließen, noch der krönende Abschluss versaut.

Weiterhin wurde bemängelt, dass viele "liebgewonnene" Charaktere sterben und das auch nocht kurz und brutal. Was soll ich sagen? Es ist ein weiterer Bestandteil der "Glaubwürdigkeit", es haucht dem ganzen diese eiskalte Realität ein. Es verleiht den Büchern "das Leben". Unser Leben, hier und jetzt, ist gezeichnet von diesen Greueltaten. Überall auf unserer Erde spielen sich diese Dinge doch ab, da überlebt auch keiner, nur weil man ihn lieb gewonnen hat. Leider. Und ja, es passiert oft brutal und kurz. Schreckliche, blutige Beschreibungen des Kriegsgeschehens, Detailtreue, all diese Dinge machen die Trilogie doch zu dem was sie ist, sie verbindet Fakt mit der Fiktion. Das das nicht "schön" ist, ist wohl jedem klar, wer "Schön" will, muss kitschige Lovestorys lesen oder Liebeleien zwischen Vampiren (die ich übrigens auch sehr mag ;)). Nun haben wir hier aber etwas gänzlich anderes und nicht mit "Biss" und Co. zu vergleichen, dennoch herausragend oder gerade deshalb?

FAZIT: Die Bücher, vor allem auch das letzte Buch, sind ein Meisterwerk!!! Absolut zu empfehlen!! Jedoch sehe ich es überhaupt nicht als "Jugendbuch", eine Person unter 16, kann wohl kaum den Umfang des Buches begreifen.
Das einzige Nagative was, für mich, zurück bleibt ist, dass ich gern noch mehr hätte, noch ewig diese Bücher lesen würde, niemals aufhören, aber das geht mir sehr oft bei sehr guten, perfekten Büchern so. Wenigstens gibt es noch die Filme! :D Ich hoffe auch sehr, dass Suzanne Collins vielleicht in den nächsten Jahren ein weiteres, solch unfassbars Meisterwerk gelingt und wir alle daran teilhaben dürfen. Das wäre mein abschließender Wunsch.
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Kommentare

Von 7 Kunden verfolgt

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21-30 von 34 Diskussionsbeiträgen
Antwort auf einen früheren Beitrag vom 07.11.2012 17:44:20 GMT+01:00
Fuchur meint:
Habe grade den 3. Band ausgelesen. Habe schlimm angefangen zu weinen als die Katze nach Hause kam und bis zum Ende nicht aufgehört. Dann habe ich das gelesen:
"im realen leben wird auch nicht erstmal angekündigt "achtung, du stirbst gleich, mach etwas drauß!" "
Ich habe 5 min. gelacht. Danke :)

Veröffentlicht am 05.01.2013 13:57:23 GMT+01:00
Sophie meint:
Ich finde das Buch nicht zu brutal wie es alle behaupten und ich bin unter 16 Jahren und verstehe den Umgang des Buches sehr gut

Veröffentlicht am 20.01.2013 12:49:46 GMT+01:00
LondonRain meint:
Es ist schon interessant wie sehr man sich hier die Hand schüttelt und wie überheblich hier über nicht ganz so positive Kritiken geurteilt wird. Wenn jemand das Buch nicht zu 100% positiv bewertet, muss das nicht automatisch heißen, dass er es nicht verstanden hätte oder unwillens wäre darüber nachzudenken. Es lässt sich nunmal nicht von der Hand weisen, dass ein klarer Stilbruch von den ersten zwei Bänden zum dritten Band statt findet. Ich stimme da voll und ganz der Rezension von Rob Fleming zu.

(Achung Spoiler:)
Auch wenn einige Charakterentwicklungen durchaus logisch sind, stellen sie eben doch einen klaren Bruch zu den voran gegangenen Bänden dar und nur weil sie in sich schlüssig sind, muss das nicht heißen, dass eine gewisse Kontinuität der Charaktere unschlüssig und/oder unlogisch hätte sein müssen. Auch bezog sich die Problematik der offenen Fragen in vielen Fällen wohl darauf, dass ein Großteil der Erzählung nicht auf die vorher mühsam aufgebauten Charaktere verwendet wurde, sondern auf das Kriegsgeschehen. Da ist eine gewisse Enttäuschung darüber nicht ganz unberechtigt, war es doch in den ersten beiden Bänden eher umgekehrt. Genauso mit der Liebesgeschichte. Diese wurde halt in den ersten Büchern sorgsam ausgebaut und auch wenn sie nicht jederzeit im Vordergrund stand, hätte man sich vielleicht am Ende eine - rein schriftstellerisch - liebevollere Auflösung gewünscht. Das muss nicht gleich heißen, dass man sich ein - wie es hier abwertend bezeichnet wurde - Alle-sind-happpy-Lovestory-Ende wünscht. Vielleicht hätte es schon gereicht ihm ein paar Zeilen mehr zu widmen, denn für das (teilweise etwas langatmige) Kriegsgeschehen war ja auch genug Platz. Ja, sicher kann man sich die Motive der Charaktere erschließen, aber vorher wurden sie eben auch genauer beleuchtet, warum jetzt nicht? Dass auch liebgewonnene Charaktere im Kriegsgeschehen schnell und ohne Abschied sterben ist zwar glaubwürdig, aber warum hallt es so wenig in Katniss nach? Das passierte doch bei Rue auch nicht, zumal sie für deren Tod weniger verantwortlich war als für den der Teilnehmer ihres Selbstmordkommandos. Ein kleiner Lichtblick war die Passage mit der Katze: wären Szenen dieser Art öfter vorgekommen, in denen liebevoll die Entwicklung der Charaktere beschrieben worden wäre, hätte es vielleicht auch nicht so viele negative Stimmen gegeben. DA sah man, das ein liebevolles Beschreiben der Charaktere und ihrer Emotionen nicht gleichbedeutend ist mit Hollywood Happy End. Ich denke sowas hätten sich viele gewünscht, kein "glückliches über die Wiese hüpfen" oder "Friede Freude Eierkuchen", was natürlich unlogisch wäre.

Ich denke ein großer Teil der Enttäuschung über den dritten Band, den man hier lesen kann ist durchaus nachvollziehbar, ob man ihn nun teilt oder nicht. Viel liegt wohl einfach am deutlichen Stilbruch, der im Vergleich zu den anderen Bänden statt findet. Eine negativere Kritik zu belächeln, nur weil sie nicht der eigenen Meinung entspricht und sie als geringe intellektuelle Leistung abzutun, damit macht man es sich vielleicht doch etwas einfach. Vielleicht sollte der ein oder andere mal von seinem hohen literarischen Ross herunter kommen. ;)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 20.01.2013 19:39:53 GMT+01:00
Hallo Hönigbäumchen,
da meine Rezension schon ein ganzes Stück her ist und ich gerade etwas erschrocken bin, habe ich sie nochmal ganz in Ruhe durchgelesen und muss dir (und Rob Fleming) durchaus Recht geben. Sie klingt überheblich und das sollte in keinem Fall Sinn und Zweck einer (meiner) Rezensionen sein, wenn man das überhaupt so nennen kann. ;) Es war meine allererste Rezension zu einem Buch und sie ist in purer Begeisterung und mit absolutem Herzblut entstanden. Ich habe in meinem Leben schon wahnsinnig viele Bücher gelesen und keines, konnte ich mich so restlos überzeugen wie diese hier. Bis heute nicht. Daher habe ich wohl einen gewissen Hang die negativen Stimmen ebenfalls überzeugen zu wollen.
Allerdings habe ich hier Niemanden belächelt oder für dumm erklärt etc. Ich habe jeden meiner Gegenargumente auch versucht ordentlich zu begründen und bin wirklich sachlich geblieben. Ich habe keinen solchen Stilbruch empfunden und da sind wir gleich beim Thema. Subjektive Empfindungen lassen sich nie teilen, für falsch oder richtig befinden oder "umzukehren". Einer findet das Buch genial, ein andere eher schlecht. So ist es eben. Die Geschmäcker sind verschieden. Das sehe ich ein und das war auch nicht der Grund für diese Art Rezension. Es war eher eine "Kurzschlussrezension", weil ich die Negativstimmen einfach nicht verstehen konnte. Seither habe ich viel über Rezensionen gelernt und eine derartige ist nicht nochmal "geschehen". Ich kann nun auch all jene verstehen, die es nicht soooo gern mögen. Das war mir zu diesem Zeitpunkt nicht möglich, da ich emotional noch voll im Buch war. Erst jetzt, viele Rezensionen und Erfahrungen später, kann ich nachvollziehen, dass einfach sehr viel von einem persönlich abhängt, was man mag und was nicht. Daher sollte alles akzeptiert werden, auch wenn es schwer fällt. :)
Ich danke dir für dieses Kommentar. Nur mit Kritik kann man am Ende weiter kommen. Positiver, wie auch negativer Art.

Veröffentlicht am 21.01.2013 15:28:32 GMT+01:00
LondonRain meint:
Vielen Dank für diese schnelle Antwort. Die Rezension an sich finde ich gar nicht so schlimm, eben euphorisch, aber das ist ja nur recht und billig! Mich stört auch überhaupt nicht, wenn jemand das Buch großartig findet, ganz im Gegenteil! Es stört mich nur, wenn abfällig über andere Meinungen geredet wird, was hier leider vor allem in den Kommentaren der Fall war (du hast das durchaus nicht so pauschalisiert und warst da in der Formulierung doch vorsichtiger). Ich persönlich fand vor allem den von Nori etwas herablassend : "Ich habe das Gefühl, dass jemand, der diesen Band derart schlecht rezensiert, ein Freund von Büchern ist, die klar geschrieben sind, keinen Platz für eigene Gedanken lassen und sowieso nur aus schnörkelhaftem WischiWaschi bestehen." Oder auch andere Kommentare, die implizieren, dass, nur weil man das Buch nicht mit 5 Sternen bewertet hat, man es entweder nicht verstanden hat, oder völlig "falsche"/ überzogene Erwartungen daran hatte (es müsse ein rosarotes Happy-End geben oder es wäre quasi wie Twilight).

(Dass die Leute ständig Twilight, Harry Potter und Die Tribute von Panem vergleichen müssen, nur weil sie marketingtechnisch die gleiche Zielgruppe haben, darüber könnte ich mich sowieso ärgern, aber das nur nebenbei.)

Deine Meinung und Argumente sind völlig nachvollziehbar und plausibel begründet. Ich wollte nur zu verstehen geben, dass nicht *jede* Kritik am Buch aus Unverständnis und/oder "falschen" Erwartungen resultieren muss.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 29.01.2013 10:39:04 GMT+01:00
ARodg12 meint:
Wollte auch noch kurz meinen Senf dazugeben... ich kann verstehen, dass man in der ersten Euphorie versucht, negatives zu verteidigen, wenn man es selbst nicht so sieht... allerdings sollte negative Kritik durchaus erlaubt sein... ich fand die ersten beiden Teile wirklich spitze, muss aber zum dritten Teil sagen, dass auch ich den Stilbruch bedauersnwert finde, der hier in höchstem Maß vorhanden ist... warum lässt sie Katniss am Ende alles nur noch zusammenfassen, was passiert ist ? Das habe ich absolut nicht verstanden... eventuell durfte das letzte Buch nicht dicker sein, als die ersten beiden ? Was mich aber am meisten gestört hat ist, dass mMn die Autorin selbst nicht wusste, wie sie das Finale gestalten soll... schade, denn hier wurde eine große Chance vertan.

Alles in allem sind die ersten beiden Teile top, der letzte aber (leider) ein Flop... somit bleibt für mich ein fader Beigeschmack, freue mich aber gleichzeitig auf die Filme zum zweiten und dritten Teil, da ich die Umsetzung des ersten Teils für mehr als gelungen halte.

Veröffentlicht am 03.02.2013 22:11:57 GMT+01:00
phine meint:
Danke für deine Rezension. Sie spricht mir aus der Seele. Die Bücher sind mehr als lesenswert und grausam zugleich. Der Tod von geliebten Proganisten ist schmerzhaft und die die Leben leiden. Das ist nicht schön zu lesen und am liebsten würde man die Story mit einen riesigen Happy End versehen, welches nicht möglich ist.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 09.02.2013 14:28:23 GMT+01:00
Das sehe ich wie du!!! Es ist nicht fair über Geschmäcker zu urteilen und das sollte man auch nicht tun!! Jeder empfindet es anders und das sollte man natürlich akzeptieren. Ich kann aber auch teilweise verstehen, wenn im Eifer des Gefechts eine negative Bewertung quasi zu Kopf steigt. Ich denke keiner meint es wirklich böse. Ich finde es wiederum genial wie emotional man reagiert "nur" wegen erdachten Geschichten und das verbindet uns Leser ja auch wieder. Toleranz ist in jeder Hinsicht eine schwierige Sache. :D
Das man ab und an "aneinander gerät" ist dann wohl fast schon natürlich, wenn auch nicht richtig.

Die Vergleiche hinken, da hast du Recht, aber man neigt ja doch irgendwie dazu. :D

Die Intension hinter deinem Beitrag ist absolut gut und richtig, das sollte man einfach immer bedenken. :) Danke dafür!!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 09.02.2013 14:36:18 GMT+01:00
Absolut. Kritik nützt in jeder Weise etwas. Dass der dritte Band "anders" ist, ist klar, ich würde es allerdings nicht direkt Stilbruch nennen, kann aber durchaus verstehen, wenn einige es so empfinden. Ich fand den 3. Band sogar teilweise besser als die beiden Vorgänger. Aber da wären wir wieder bei der Geschmackssache. ;)
Nach unzähligen Rezensionen und Meinungen verstehe ich wirklich beide Seiten. Deine erwähnten "Mängel" sehe ich eher als logische Schlussfolgerung, denn gerade die Zusammenfassungen der Geschehnisse lassen Katniss distanziert und gebrochen wirken. Das kann man durchaus als "stilistisches Mittel" verstehen. Aber eben auch so wie du!! Für mich wirkt alles sehr schlüssig und keinesfalls unausgereift.

Auf die Filme freue ich mich auch riesig - Teil 1 war genial, was nicht zuletzt an der gigantischen Jennifer Lawrence lag. Generell ist die Besetzung mehr als gut und die Umsetzung total gelungen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 26.03.2013 16:41:38 GMT+01:00
Jacky meint:
Sehr gut, genau so habe ich es auch verstanden und empfunden. Nicht umsonst wurde gefragt, wer den Vorschlag für die Hungerspiele mit den Kapitolkindern gemacht hat und Katniss hatte gleich darauf die Empfindung, dass sich nach diesem endlos wirkenden und sehr verlustreichen Krieg nichts geändert hat. Eine ruhige und sachliche Diskussion hätte hier nichts mehr gebracht. Und natürlich wären Katniss und Haymitch die letzten gewesen, die sich ernsthaft für erneute Hungerspiele, egal in welcher Form und mit welchen Tributen, ausgesprochen hätten.
Ich fand es toll, wie hier letztendlich die Verbundenheit und Ähnlichkeit von Katniss und Haymitch deutlich gemacht wird, nachdem sie während der gesamten drei Bücher immer mal wieder zu spüren war.

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4.1 von 5 Sternen (1.012 Kundenrezensionen)
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