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Kundenrezension

133 von 154 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Mehr als nur eine teure CD-Hülle mit silberner Frisbee!, 22. Juni 2012
Von 
Rezension bezieht sich auf: Living Things (Audio CD)
Hallo zusammen,

gespannt habe ich als Besitzer aller bisher erschienenen Linkin Park Alben die neue Scheibe 'Living Things' der 6 Kalifornier erwartet und den Releasetermin herbeigesehnt. Nun ist sie da, und, ich bekomme teilweise genau das, was ich erwartet habe und auf der anderen Seite aber auch einige, musikalische Überraschungen geliefert. Was das im Einzelnen ist, werde ich im Folgenden erläutern.

Normalerweise lehne ich den Vergleich 'altes' LP und 'neues' LP vehement ab. Da aber in den Medien häufig von einer 'hybridisierten' Platte (also eine Stilmischung aus allen Alben) die Rede war, halte ich es für sinnvoll, 'Living things' im Kontext aller bisher erschienenen Studioalben zu sehen und zu bewerten.

Nach den rockigen NuMetall Scheiben 'Hybrid Theory' und 'Meteora' sowie dem etwas experimentellen 'Minutes to Midnight', stand Linkin Parks letztes Studioalbum 'A thousand Suns' (ATS) mitunter stark in der Kritik. Es sei zu 'elektronisch', 'das ist nicht mehr Linkin Park' oder 'zu sehr aufs Radio zugeschnitten, zu poppig' waren einige Kommentare, die ich von Fans, Freunden und Bekannten aufschnappte. Wenn Ihre Meinung sich darin widerspiegelt, würde ich Ihnen ganz ehrlich davon abraten dieses Album komplett zu kaufen und vielleicht eher einzelne Songs als Download auswählen. Denn wie 'Hybrid Theory' ist dieses Album gewiss NICHT!

Als Hörer der ersten Linkin Park Stunde spürt man aber, dass die Jungs versucht haben möglichst alle Fans zu bedienen bzw. zufriedenzustellen. So finde ich, dass das Album an einigen Stellen wieder rockiger und mehr 'wie das alte Linkin Park' ist, dabei aber Elemente des letzten Albums, nämlich elektronische, mit einbindet. Auch Anhänger der ruhigeren, gefühlvolleren Fraktion werden bedient (wenn man das bei LP überhaupt so bezeichnen kann). Auch ich war von 'A Thousand Suns' eher enttäuscht als das ich das Album gelungen fand. Durchweg schlecht fand ich es aber nicht. 'Living Things" gefällt mir wieder besser, weil hier der alte Stil der Band an manchen Stellen wiederzuerkennen ist.
Textlich bewegen die Songs sich, wie zu erwarten, auf einem relativ hohen und gutem Niveau. Also lyrisch das, was ich von LP gewohnt bin und auch erwartet habe.

LOST IN THE ECHO (10/10)
Der Opener beginnt mit einem elektronischen Techno-Intro, was ich bei einer Rockband einfach seltsam bzw. neuartig finde und LP da sicherlich dem derzeitigen Elektrosound folgt. Der Song ist aber trotzdem stark. Wieder mehr E-Gitarren als bei ATS, mehr Rap (guter Rap!) und Gesang, die sich abwechseln. Klingt wie eine sehr gelungene Symbiose aus den älteren Alben und ATS. Man könnte auch sagen 'In the end küsst the Catalyst'. Bester Track der CD und schon jetzt einer meiner Lieblingssongs der Band.

Warm-up gelungen, ich freu mich auf den nächsten Track

IN MY REMAINS (8/10)
Auch wieder rockiger. Auf ATS finde ich musste man schon genau hinhören, um überhaupt mal das Schlagzeug zu hören. Hier ist das anders. Erst Chesters Gesang, nach 2 Minuten ein Cut, und dann Gesang von Mike (kein Rap!). Melodisch einfach ein schöner Song, der sicherlich radiotauglich ist, aber dennoch endlich wieder typische Rockelemente aufgreift.

BURN IT DOWN (10/10)
Über den Song wurde schon so viel berichtet und man bekommt das Intro bei jedem EM-Spiel vom ZDF um die Ohren gepfeffert. Hier merkt man aber auch endlich nochmal das Mr.Hahn noch Mitglied der Band ist, wenn er zwar leise und im Hintergrund seine Scratches abliefert. Aber er ist definitiv da!

LIES GREED MISERY (8/10)
Auch so ein Song, der für mich das neue LP widerspiegelt. Zu Beginn Rap und Gesang (Mike und Chester) abwechselnd. Das Lied endet endlich mal wieder mit einem für das alte LP typische 'Shouting Ende'. Das wir uns nicht falsch verstehen, das Lied wird schon durch elektronische Nebeneffekte begleitet, aber die Grundstruktur Mike (Rap), Chester (Gesang) und am Ende Chester (Shouting) stimmt hier einfach wiedermal.

I''LL BE GONE (8/10)
Ein Song ohne größere elektronische Nebeneffekte, dafür aber mit ehrlichen E-Gitarren, ehrlichem und echtem Gesang.

Bisher fühle ich mich als LP Fan der alten Schule ziemlich gut bedient.

CASTLE OF GLASS (8/10)
Ruhigere Nummer bei der Gesang und Stimme im Vordergrund stehen. Es ist ein schöner Song, mir persönlich fehlt aber der gewisse Pep hier. Das ist wie bei 'Leave out all the rest'. Das Lied gefällt mir auch, aber zum abrocken lädt es nicht wirklich ein.

VICTIMIZED (9/10)
Ein sehr kurzer Song, der nochmal an 'früher' erinnert. Chesters Stimmbänder werden hier richtig auf die Probe gestellt, Mike's Rap klingt fantastisch. Leider irgendwie zu kurz das Lied. Aber dafür intensiv. Härteste Nummer der Platte.

Ab hier wird die Scheibe deutlich 'unrockiger'

ROADS UNTRAVELED (6/10)
Ruhige Nummer, bei der bei mir der Funke nicht wirklich überspringen möchte. Dieses 'ohhhhh' im Refrain kann die Masse aber sich gut mitgröhlen auf einem Konzert. Gitarren hier nur begleitend und Schlagzeug auch nur im Hintergrund und ziemlich gedämpft.

SKIN TO BONE (8/10)
Elektro-Intro, was auch sonst ;-) Ach Moment, dieses Intro zieht sich durch den ganzen Song. Mir gefällt das Lied, aber das ist definitiv nichts für Fans von früher. Viel Elektro, kaum Gitarren. Was gefällt mir? Der Beat und der 'Flow' des Liedes.

UNTIL IT BREAKS (2/10)
Elektro-Intro (mittlerweile nicht mehr überraschend), elektonisch verzerrter Rap und nach einer Minute dann Chester und dann wieder Mike. Plötzlich dann eine ganz ruhige Passage. Man fragt sich, in welche Richtung wollen die Jungs mit dem Song? Kann man höchstens als Outro verwenden. Die letzte Minute dümpelt das Lied so vor sich hin. Also definitiv ein Flop in meinen Augen.

TINFOIL
Joa, also klingt wie das verlängerte Outro 'Until it breaks'. Also schön, dass man nochmal Mr.Hahn an den Turntables zu hören bekommt, aber wirklich mehr kann ich dem Track nicht abgewinnen. Zumal er auch nur 1 Minute geht.

POWERLESS (6/10)
Powerless? Ja, so hört die Platte leider auf. Zum Abschluss eine Schmusenummer, anderes kann ich das nicht bezeichnen. Hätte mir zum Abschluss eher nochmal etwas Krachendes gewünscht. Nicht wirklich schlecht, weil mir Chesters Stimme gefällt und gegen Ende auch endlich die E-Gitarren etwas deutlicher zum Vorschein kommen, aber mich haut das nicht um.
Andere hingegen mögen diesen etwas ruhigeren, emotionaleren Abschluss eventuell.

Fazit
Nein, die Scheibe ist nicht wie der letzte Track, sondern beinhaltet einiges an Power. Es wird wieder mehr gerockt auf dieser Scheibe, allerdings fast immer mit elektronischem Einfluss. So wie 'Meteora' ist die Scheibe im Prinzip nie und daher sollte sich auch endlich der allerletzte damit abgefunden haben, dass Linkin Park nicht mehr wie zu Beginn des Jahrtausend klingen werden. Ich habe die erwarteten Radiosongs bekommen (Castle of Glass, Powerless), aber auch an frühere Zeiten erinnernde Lieder (Lost in the Echo, Lies Greed Misery), die allerdings immer elektronisch eingebettet wurden. Klingt aber vor allem am Anfang des Albums gar nicht schlecht. Revue passierend bliebe festzuhalten, dass das Album am Ende für meinen Geschmack ziemlich abflacht. Dennoch sind einige Ohrwürmer und rockbare Nummern drauf, weshalb ich 4 Sterne vergebe. Abschließend sei bemerkt, dass das Album relativ kurz geraten ist. 12 Tracks und keiner über 4 Minuten. In dem Punkt bleibt sich LP also treu.
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1-10 von 21 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 22.06.2012 22:24:29 GMT+02:00
M. Klaus meint:
Coole Bewertung, kann ich im großen und Ganzen so unterschreiben... finde "Powerless" und "Roads untraveled" aber deutlich besser, "Until it Breaks" könnte man auch mit -30/10 Punkten bewerten... hab den Song direkt von meiner iTunes Bibliothek gelöscht, kann damit nichts anfangen.
Letztlich ist das Album aber DEUTLICH besser als ATS; Lost in the Echo macht die Platte schon zum Pflichtkauf :-)

Veröffentlicht am 22.06.2012 23:47:31 GMT+02:00
A. Payne meint:
Gute Bewertung, kann dem nur zustimmen :)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 23.06.2012 09:57:35 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 23.06.2012 10:03:17 GMT+02:00
Essbee meint:
@A.Payne: danke, nett von Ihnen.

@M.Klaus: auch an Sie, danke. Dass an manchen Stellen unsere Geschmäcker etwas auseinandergehen ist glaube ich normal und auch gut. Ich finde 'Powerless' in dem Sinne auch nicht schlecht. Aber mit 'roads untraveled' und 'Castle of glas' hat man schon zwei dieser eher softeren Songs. Da wäre etwas rockbares zum Ende toll gewesen.

Veröffentlicht am 23.06.2012 11:20:28 GMT+02:00
Mir gefällt die Bewertung, allerdings finde ich Until it breaks richtig, richtig geil (gerade *Achtung, evtl Spoiler für einige, die es noch nicht gehört haben* Brads Gesang am Ende hat bei mir nach mehrmaligen hören gezündet und ich finde den Weg zu seinem Part, vor allem mit dem spannungserzeugenden Moment ohne Gesang direkt davor, super)! Auch Powerless gefällt mir. Dafür würde Skin to Bone bei mir deutlich weniger Punkte bekommen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 23.06.2012 20:11:41 GMT+02:00
ein leser meint:
Ist ja klar, die Frisbee ist ja auch Mattschwarz :D

Aber im ernst, tolle Bewertung, kann ich im Großen und Ganzen unterschreiben. Besonders die Abflachung am Ende, wo ich froh bin, nicht der einzige zu sein der dieses Gefühl hatte. Ansonsten ein tolles Album, sollte jeder mal gehört haben.

Veröffentlicht am 24.06.2012 20:02:17 GMT+02:00
Sehr schöne Bewertung! Ich finde Powerless hat aber richtig Power! hat mich ein wenig an "The little things give you away" erinnert von MTM
vorallem chesters hohes "POWERLESS" zum Ende ist richtig gut!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 25.06.2012 11:23:27 GMT+02:00
Essbee meint:
@LinkinParkForever275

freut mich, dass dir meine Rezension gefallen hat. Dann bust du einer derjenigen, denen der etwas emotionalere, ruhigere Abschluss des Albums gefällt ;-) Habe ich ja auch so unter der Songbeschreibung geschrieben, dass manchen dies durchaus besser gefallen kann. Was ist denn dein persönlicher Lieblingstrack auf dem Album?

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 25.06.2012 14:04:21 GMT+02:00
M. Klaus meint:
@Bergemann
Durchaus, bin da ganz Ihrer Meinung. Ich mochte das "alte" Linkin Park mit den rockigen Songs lieber, aber man merkt schon das sie mit "Living Things" einen anderen Weg eingeschlagen haben als mit ATS. Letzteres war ja bis auf Wretches & Kings und Blackout ein Schmusealbum welches mit Elektrosounds unterlegt war... naja. Geschmäcker sind halt verschieden und das ist auch gut so, sonst würden sich keine Abnehmer finden.

Alles in allem wirklich ein gelungenes Album, wobei ich auch zugeben muss das mir ein paar rockigere Songs durchaus gefallen hätten, so ist es doch ein wenig zu Massentauglich...

Mfg

Veröffentlicht am 25.06.2012 14:32:59 GMT+02:00
M. Scholz meint:
auch wenn schon mehrmals gesagt, muss ich dennoch auch meinen Senf dazugeben. Deine Rezension ist echt gelungen. Ich stimme da voll überein. Ich bin auch eher der Fan der härteren LP Songs und für solche passt die Rezension perfekt. Die CD fängt krass an und hört langsam auf. Wobei ich sagen muss, dass die letzten Songs wirklich ruhig, aber vom Text her schön aussagekräftig sind. Auch das ist LP-Style. Von daher ist meines Erachtens die ganze Scheibe super. Mann hätte die Songs jedoch wilder durcheinander mixen sollen, anstatt die krassen Songs vorne und die langsamen hinten. Dieser Break ist auffällig und stört, deswegen empfinden die meisten Leute die langsamen Songs eher schlecht, als aussagekräftig (glaub ich).

Veröffentlicht am 26.06.2012 10:20:31 GMT+02:00
Fantasti meint:
Wirklich eine tolle bewertung und ich bin ganz deiner Meinung!

Der Anfang war super und zum Ende hin... Naja... Es ist nicht schlecht, haut mich aber auch nicht so richtig vom Hocker. ist nicht schlecht, wie du ja acuh schreibst, aber der druckvolle Anfang ist einfach mehr mein Ding.
Aber nach ATS war ich trotzdem wieder deutlich glücklicher als ich das Album durchgehört habe :) Ich bin und bleibe Fan von Linkin Park - und das nunmehr seit über 10 jahren. Aber da sei einem auch erlaubt, wenn man etwas nostalgisch an den alten Sachen "hängt" ohne die neuen wirklich schlecht zu finden.
Also für mich: Ich kann deine Rezi absolut unterschreiben, ich finde du hast es sehr schön auf den punkt gebracht!
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