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Solides Debut!,
19. Dezember 2004
Rezension bezieht sich auf: Das Messer im Sumpf (Taschenbuch)
„Das Messer im Sumpf" ist für mich nicht unbedingt ein Thriller, aber trotzdem überaus lesenswert, auch wenn Kings Stil für mich zunächst sehr gewöhnungsbedürftig war:
Er hat lange als Gerichtsreporter gearbeitet. Das merkt man seinem Schreibstil an: Kurz, prägnant, schnörkellos. Einerseits manchmal dadurch auch etwas zu sachlich und emotionslos (besonders wenn Freeman als Ich-Erzähler Erlebnisse aus seiner Vergangenheit als Polizist in Philadelphia preisgibt - und das tut er häufig), andererseits wirken vermutlich gerade aufgrund seines sachlichen Erzählstils die Schilderungen der Everglades so anschaulich.
Die Charaktere der Protagonisten sind überzeugend und vielschichtig. Für mich ist „Das Messer im Sumpf" aber eher eine Auseinandersetzung mit den „Dämonen" aus Freemans Vergangenheit, ein Plädoyer für die Erhaltung der Everglades sowie die Basis für eine Serie als ein „richtiger" Thriller. Daher auch „nur" vier Sterne.
Bin mittlerweile etwa bei der Hälfte des zweiten Bandes („Schwarze Witwen") angelangt und kann sagen, dass es sich lohnt mit Max Freeman am Ball zu bleiben!
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