Kundenrezension

49 von 57 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Sehr oberflächlich und viel Werbung, 11. Juli 2011
Rezension bezieht sich auf: Willst du normal sein oder glücklich?: Aufbruch in ein neues Leben und Lieben (Taschenbuch)
Ich habe immer wieder gehofft, dass der Autor nun endlich auf den Punkt kommen würde. Leider geschah dies das ganze Buch über nicht. Es wird immer nur alles angeschnitten und gesagt, was nicht gut ist (zum Beispiel sich Dinge zu wünschen). Wird es mal spannend und der Leser denkt, ja, gleich geht er näher drauf ein, dann kommt.....Werbung! In seinem Buch macht Betz andauernd Werbung für seine anderen Produkte (Bücher,Meditationen usw.). Das finde ich als Leser sehr nervig, denn ich kaufe ungerne ein Buch, um dann andauernd auf andere verwiesen zu werden, die ich sicherlich nicht kaufen werde.

Auch das ganze "liebe dich selbst und alles wird gut" ist nicht so simpel wie es klingt. Aber auf mehr wird leider nicht eingegangen. Keine richtigen Hilfestellungen oder Vorschläge. Immer wieder wird auf die Familie und die Kindheit eingegangen, aber was wenn diese gut war? Wenn man eine Familie hat, die man liebt und die einen liebt und die Probleme ganz anderer Natur sind? Nicht alles liegt am Vater oder an der Mutter. Das wäre ein bißchen zu simpel und ging mir irgendwann auch ziemlich auf die Nerven. Auch ziehen wir nicht alle Probleme selber an. Das finde ich fast schon unverschämt. Sicherlich hilft eine positive Austrahlung im Leben mehr als eine negative, aber einige Dinge können wir nicht beeinflussen.

Am schönsten fand ich dann noch die Rolle der Frau und, dass wir aufhören sollen zu kämpfen, denn durch Liebe würde ja alles gut werden. Herr Betz, schauen Sie sich bitte die Gehälter und Quoten an. Das hat nichts mit Liebe zu tun. Wir Frauen haben schon viel erreicht und sind aber leider noch nicht am Ziel. Und das hat nichts mit männerhassenden Feministinnen zu tun, sondern mit ganz normalen Menschen, die für Gleichberechtigung sind.

Ich habe es zu Ende gelesen, allerdings würde ich kein weiteres Buch dieses Autors lesen.
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Kommentare

Von 2 Kunden verfolgt

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1-10 von 10 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 14.07.2011 02:36:33 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 14.07.2011 15:02:01 GMT+02:00
sven meint:
Mit Ihrer Rezession, die so unglaublich oberflächlich ist, zeigen Sie (das soll nicht persönlich sein), daß Sie sich überhaupt null mit der Materie auseinandergesetzt haben und ich deshalb empfehlen würde, daß sie sich die eine oder andere ergänzende CD anhören. Auf jeder CD von Robert Betz ist auch ausdrücklich vermerkt, daß es erlaubt ist sich die CD zum verschenken zu kopieren, oder sie sich von Freunden kopieren zu lassen. Die Hauptbotschaft von Robert Betz ist, daß Du Schöpfer Deines Lebens bist und nicht irgendein Opfer von "Problemen ganz anderer Natur die Du nicht selber anziehst!". Alles was geschieht hat seinen tieften Sinn. Es gibt im Universum nichts sinnloses, sonst würde das ganze Universum zusammenbrechen. Da ich das jetzt hier nicht so ausführlich beschreiben kann, empfehle ich Ihnen die CD " Mich selbst lieben lernen" oder "Das Herz führt immer zum Erfolg" oder auch natürlich viele andere Bücher von Robert Betz. Mit das Wichtigste ist es, Frieden mit Vater und Mutter zu haben, wenn das bei Ihnen der Fall ist, ist es ja gut. Ich habe das auch immer gedacht, daß da bei mir alles in Ordnung ist, nach den Meditationen (Vater und Mutter der Kindheit) wurde mir dann aber klar, daß es da noch unbewußt viele Verstrickungen gab, die ich dann sofort aufgelöst habe und jetzt ist das Verhältnis genial!! Robert Betz will auch darauf aufmerksam machen, daß es hier ein ganzes Programm gibt. Und das ist doch wohl legitim.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 18.07.2011 11:19:41 GMT+02:00
McTavish meint:
Wow, da schreibt man mal eine Rezension und dann gleich so ein netter Kommentar ;) Ich will jetzt auch gar nicht lange darauf eingehen, denn auch das ist wahrscheinlich zu oberflächlich. Jeder soll sein Glück auf seine Art und Weise finden. Eine Sache muß ich aber doch sagen. Sie schreiben, "es gibt im Universum nichts sinnloses." Ist das nicht auch ein wenig oberflächlich? Sagen Sie das mal einer Mutter ins Gesicht, die ihr Kind verloren hat oder einer Frau, die Vergewaltigt wurde.....

Also liebe Svea, viel Glück mit Betz und weniger Angreifen macht glücklich :)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 21.07.2011 20:21:51 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 21.07.2011 20:46:37 GMT+02:00
sven meint:
Ich wollte Sie nicht angreifen, das habe ich auch nicht. Wenn Sie hier so ein krasses Beispiel wie das mit der Mutter verwenden, ist das zu ausführlich um das hier zu diskutieren. (Deshalb meine Hinweise auf weitere CDs von Robert Betz). Jeder professionelle Psychologe arbeitet so. Auf jeden Fall finde ich es gut daß Sie diese Thematik beschäftigt, das zeigt schon daß es anfängt zu wirken!
Alles Gute und ich wollte Sie nicht angreifen

Veröffentlicht am 09.08.2011 23:58:09 GMT+02:00
terveneficus meint:
Vielen Dank für Ihre ausführliche Rezension, der nach all diesen Weihrauch geschwängerten, dabei aber nichtssagenden 5-Sterne-Lobpreisungen endlich mal eine Aussage zum Inhalt des besprochenen Buches trifft. Nachdem auch ich der Meinung bin, dass ich lediglich durch das "Schreiben an das Universum" einem positiven leben nicht näher komme, werde ich vom Kauf des Buches absehen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 24.10.2011 09:35:51 GMT+02:00
Elisabeth meint:
Was für ein Quatsch zu denken, dass jemand denken könte, dass durch Schreiben an das Univerum sich etwas ändern würde. Genau dem wiederspricht Robert Betz. Veränderungsprozesse bedeuten (harte) Arbeit. Aber zunächst muss man sich erst mal dafür öffnen. Sich öffnen, bedeutet m. E. zuzulassen, dass ich nicht alles weis und das, was ich zu wissen glaube, nicht die einzig mögliche Wahrheit / Realität/ Wirklichkeit ist. Bin ich denn bereit, das was ich denke, fühle, glaube selbst in Zweifel zu ziehen?

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 24.10.2011 23:39:22 GMT+02:00
terveneficus meint:
@Elisabeth.
Mit Ihrer Äußerung "Was für ein Quatsch zu denken, dass jemand denken könte......" geben Sie selber die Antwort auf die Frage in Ihrem letzten Satz und gleichzeitig einen Hinweis auf Ihre Toleranz, Ihre Diskussionskultur und Ihre Fähigkeit "sich zu öffnen" und "zuzulassen".

Veröffentlicht am 26.11.2011 18:50:48 GMT+01:00
Klare Worte, vielen Dank dafür! Verklärte Lobpreisugen von Betz-Jüngern helfen nämlich einem Kaufinteressenten nicht weiter.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 06.04.2012 14:39:23 GMT+02:00
Nachtfrau meint:
Nein, das ist nicht oberflächlich, sondern wahr.
Liebe Grüße von einer Frau, die sexuell, mental und emotional missbraucht wurde, einen Partner durch Suizid verloren hat und unheilbar krank ist. :-)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 10.10.2012 16:26:05 GMT+02:00
[Vom Autor gelöscht am 10.10.2012 16:32:19 GMT+02:00]

Veröffentlicht am 25.12.2012 11:58:01 GMT+01:00
Winterkind meint:
Vorab: zur Verdeutlichung verwende ich manchmal GROSSSCHRIFT

Meine Meinung:
Die Bewertungen mit 0 oder 1 Stern zeigen deutlich, daß es eben (leider) genau SO IST wie Betz es beschreibt.
Es TUT WEH sich einzugestehen, daß man in vielerlei Hinsicht das Leid in seinem Leben selbst geschaffen hat. Und dabei geht es NICHT um SCHULD oder URTEIL (ich soll mir ja gerade NICHT die Schüppe übern Kopp hauen und in den Dreck werfen und mir sagen du dumme Kuh was hast du nur angestellt ...) Ganz im Gegenteil, Betz betont m.E. ganz ausdrücklich, daß man die Verantwortung für sich und seine Schöpfungen (seine Babys) anfangen soll zu übernehmen. Dabei geht es nicht um Schuld-Zuweisung (weder sich selbst noch anderen gegenüber was in gewisser Weise sowieso das gleiche ist)
Letzlich zeigt mir diese Diskussion die hier entstanden ist, daß es genau so IST.
Dieses Buch muß man mit offenem Herzen (zu allererst) und offenem Geist lesen, sonst verstrickt man sich sofort in die alten Muster von Schuld, wie die Menschen es jahrhundertlang gelebt haben, und genau darum geht es ja, von diesem alten Denken/Fühlen wegzukommen.

Ich ganz persönlich, bin z.B. sehr froh darum, DASS Betz die Hinweise auf die jeweils zur Thematik passende CD/Meditation gibt, denn dann kann ich die dazu passende hören und muß mich nicht erst durch alle durchhören. Ich fühle mich davon nicht als Werbung belästigt, sondern sehe diese Hinweise als wertvolle Hilfe, um mit diesem Buch wirklich arbeiten zu könne, es verinfacht es doch für mich, den besten Nutzen daraus zu ziehen ....

Daß diese Thematik hier so stark polarisiert, zeigt mir deutlich wie recht dieses Buch hat und daß es an der Zeit ist, für uns alle, jeder auf seine Weise, Verantwortung zu übernehmen und BEJAHEND zu fühlen. Auch diese Gefühle wie hier deutlich zu Tage treten von ABLEHNUNG WUT AGRESSIVITÄT auch die wollen nur bejahend gefühlt werden. Niemand will euch euer Leid eure Erfahrungen "wegnehmen" .... probiert es doch einfahc mal, wie sich das anfühlt wenn ihr diese Gefühl "ich hab so eine Wut was der Typ schreibt" einfah mal bejahend eine Zeitlang fühlt ... diese gefühl in euch nicht ablehnt, sondern ja so ist es ....

Hier noch ein Zitat, aus dem Abschnitt wo es gerade um das Thema Krankheit geht: "aber der Normalmensch [diesen Begriff benutzt Betz m.E. lediglich um sprachlich abzugrenzen, aber nicht etwa wertend/verurteilend] will nichts davon hören, dass er selbst seine Krankheiten erschafft. Diesen Gedanken zuzulassen, wäre ihm peinlich. Darum reagieren viele kranke [wahlweise missbrauchte, verletzte...] Menschen geradezu aggressiv auf die Frage: "Kannst du dir vorstellen, dass du dir diese Krankheit selbst erschaffen hast?"

In erster Linie ist das einfach eine Frage: Kannst du (Leser) dir das xx vorstellen? Wie du darauf antwortest bleibt dir überlassen, weder musst du ja noch nein noch überhaupt beantworten. Die Frage die sich dann aber mir aufdrängt: wenn ich nicht bereit bin auch schmerzhaftes aus meinem Inneren hervorzuholen, warum lese ich dann überhaupt so ein Buch?

Falls sich jemand von meinen Ausführungen angegriffen fühlen sollte, Verzeihung, ist keine Absicht, sondern einfach meine Meinung.

P.S. Und bevor jetzt wieder einer schreibt man könne ja leicht reden, wenn man selbst keine schwere Krankheit hat/hatte, nicht vergewaltigt wurde oder sonstwas: denkt doch bitte bevor ihr so denkt, einfach daran, daß ihr das eigentlich gar nicht wissen könnt, oder ....
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