Kundenrezension

12 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Kritik auf hohem Niveau, aber Kritik!, 11. Februar 2011
= Spaßfaktor:2.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Dead Space 2 [PEGI] (Computerspiel)
Wie im Titel schon gesagt - es fällt nicht wirklich leicht, Dead Space 2 zu kritisieren, aber umgekehrt kann man es auch nicht gern haben! Geschweige denn, dass so etwas wie ein Suchtfaktor wie beim ersten Teil entsteht.
Diesen habe ich ebenfalls noch einmal durchgespielt, BEVOR ich dann Dead Space 2 gestartet habe - und so kommt man schnell zum Punkt:

Der Vorgänger ist in jeder Hinsicht überlegen!
Soviele Detailverbesserungen Dead Space 2 auch beinhaltet, Teil 1 ist und bleibt das bessere Spiel!
Fragt man nun "warum", fallen einige Kriterien an:
Vor allem fällt das das Szenario ins Gewicht, denn diese "Sprawl" wirkt nicht wie eine düstere und harte Raumstation, sondern wie ein primitiver und gähnend langweiliger Bioshock 2 Klon.
Alle paar Meter denkt man "erinnert mich an Bioshock", "erinnert mich an Fear", "erinnert mich an Prey", "erinnert mich an Doom3". Wären ja im Grunde alles sehr hochwertige Titel, leider scheitert Dead Space 2 komplett an diesem Anspruch!

Weiters ist das "ausgeschlachtete" Gameplay ein großes Manko.
Was die Spielezeitschriften wieder als positiv empfunden haben, ist für mich der Todeshieb.
Weniger Nervendruck? "Man erfühlt wie verzweifelt der Hauptprotagonist ist". Psychoszenen ala Fear.
Alles totaler Quatsch - und genauso unnötig und aufgesetzt wie das gestreckte Spieldesign.
Teil 1 vermittelte eben wirklich das Gefühl, sich auf einem verlorenen Raumkreuzer zu befinden - und nie hatte man das Gefühl, durch Schlauchlevels gelotst zu werden. Genauso präsentierten einem die Entwickler alle paar Meter optische Leckerbissen - und die USS Ishimura war einfach "logisch" und "atemberaubend" aufgebaut.
Was bietet die Sprawl? Dumme Schlauchlevels... welche endgültig keinen Funken Hirn mehr benötigen.
Wirkliche Orte, die sich einprägen und in Erinnerung bleiben, existieren (für mich) nicht.
Im Grunde läuft man schnurstracks durch durchwegs finstere Areale, findet keinen wirklichen Zusammenhang - und genauso fehlt "der Grund" dahinter.

Die eingeführten Dialoge bringen diesbezüglich ebenfalls nichts - im Original "musste man halt dorthin, um dies zu erledigen, damit DAS funktioniert". In Teil 2 läuft man aus Prinzip immer gradeaus, wenn man nicht aufpasst, registriert man nicht einmal den Levelwechsel. Wäre normal ja ganz toll, hier killt es aber jegliche Motivation.
Und so ist bereits Mitte/Ende des 5 Levels KOMPLETT die Luft raus!

Wie man das Spiel mit 90% bewerten kann ist mir demnach ein Rätsel, da es sich definitiv an seinem Vorgänger messen muss - und wie gesagt: Dieser wird in keiner Hinsicht geschlagen!!
Letztendlich bleibt auch zu sagen, dass man Dead Space 1 immer wieder gerne spielen wird - und eben ein Wiederspielwert gegeben ist. Bei Dead Space 2 findet man diesen absolut gar nicht, da man wie gesagt schon beim ersten Durchlauf starke Motivationsprobleme hat.

Fazit: Wie immer muss man ein wenig beschwichtigen - und die Floskel "Kritik auf hohem Level" trifft wiedermal zu!
Dennoch sei der Vergleich Bioshock herangezogen, welcher SEHR treffend ist.
Biohshock 2 war definitiv kein schlechtes Spiel, nur: Konnte es Teil 1 das Wasser reichen? Nicht einmal ansatzweise! Allerdings war Bioshock 2 noch um Längen besser als Dead Space 2 - und dies sagt wohl alles, oder?

Ich würde also allen Dead Space Neulingen zu Teil 1 raten - und allen Kennern sagen: "Erwartet euch nichts, Teil 1 ist um ein vielfaches besser!"
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Kommentare

Von 1 Kunden verfolgt

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1-9 von 9 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 11.02.2011 18:32:58 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 11.02.2011 18:44:57 GMT+01:00
Medicus meint:
Zu Beginn - Ich spiele selbst Doom³, F.E.A.R. und beide BioShock Teile.
Was ich im Entferntesten dulden würde, wäre der 3rd Person-Shooter Vergleich mit Resident Evil 5.
Was Sie hier aber zurechtschreiben, wirkt nicht wirklichkeitsnah und könnte Leute vom Kauf abhalten, wodurch Ihnen ein großer Teil von Weltraumhorror entgehen würde.
Ich weiß nicht, warum Sie so viele Negativaspekte finden, die eigentlich keine sind - irgendwo scheint es mir sinnlos, Ihre Einstellung ändern zu wollen.
Bei Ihnen ist, wie sagt man, der Wurm drin. Und der sorgt dafür, dass Sie Teil 2 (mir scheint unabhängig von der Machart) nie wollten.

Ich kann nur sagen, was andere bereits sagten und meine eigenen Erfahrungen mit dem Spiel (habe selbst beide Spiele mehrfach gespielt) mit Ihnen teilen.
Die Steuerung wurde deutlich optimiert, die Optik ist Kinoreif und auf einem Großbildschirm eine Augenweide.
Das Gefühl durch endlose Schlauchlevel gelotst zu werden fehlt auch hier gänzlich - so kann ich Ihnen sagen, dass Sie weiter spielen sollten.
Im Kapitel 10 werden Sie auf die Ishimura zurückkehren müssen... Auch hier wieder mit einer guten Begründung, wie auch bei diesem Spiel in eigentlich jedem Level.
Man ist nur nicht mehr der Techniker, der einen Auftrag hat, sondern der Verlorene, der einfach nur zu entkommen versucht.

So nun aber genug mit der höflichsten Herangehensweise an Ihre prompt gesagt glatte Lügenrezension.
Der Vergleich mit BioShock ist frech. Anderes Metier, anderes Thema, andere Spielweise, FPS statt 3rd Person Shooter und viele weitere Differenzierungen!
Auch die Aussage, dass BioShock 2 Teil 1 der Reihe nicht das Wasser reichen konnte, ist eine Lüge.
Viele Köche verderben den Brei - zu viele Spieler, die sich einen innovativen Nachfolger zu BioShock gewünscht haben, das Spiel. BioShock 2 baute auf BioShock auf - und das sehr gelungen. Man kann jetzt in die Tiefe gehen mit der Musik, dem Feeling etc. aber das wäre zu sehr OT in diesem Beitrag.

Bei Kapitel 5 hat die eigentliche Story noch nichtmal richtig Fuß gefasst... Das Spiel besteht aus 15 Kapiteln und Sie scheinen schon bei einem Drittel schlichtweg die Flinte ins Korn zu werfen, weil ein Meisterstück an Spielfortsetzung nicht Ihren persönlichen Geschmack getroffen hat - sowas kommt vor, jedoch sollten Sie dann darauf achten, fundierte Belege für das zu liefern, was Sie kritisieren. Das Gameplay ist z.B. nicht ausgeschlachtet, sondern erweitert - siehe die erleichterte Richtungsnavigation, die jetzt auch für Stores, Save Stations, Upgrade Benches und dem gewohnten Objectives-Pfeil funktioniert.

Es wird immer Probleme geben, einen Nachfolger an einen erfolgreichen Vorgänger anknüpfen zu lassen - ABER: Und das wurde von der Mehrheit ganz klar bewiesen: Dead Space 2 hat genau das geschafft.

EDIT: Ich habe mir grade Ihre anderen Rezensionen angesehen. Wollen Sie durch absichtlich schlechte Rezensionen bei Spielen, nebst den durchweg tollen für Alben, Aufmerksamkeit erregen? Nun, das haben Sie geschafft - als frecher Schlechtredner vieler guter Spiele.
Und die größte Frechheit haben Sie sich selbst zu verdanken: MafiaII als gutes Spiel zu bezeichnen. Totge-DLC'ed und ein Alptraum, wenn man länger als einen Nachmittag für das Komplettdurchspielen eingeplant hat; von der restlichen Machart, die irgendwie ein trauriger Konkurrent zu GTA darzustellen versucht oder die böse Bube Manier, die in Spielen a là Max Paine deutlich besser rüberkommt, ebenfalls unterirdisch.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 11.02.2011 22:45:11 GMT+01:00
Wolfgang P. meint:
Schöne Grüße an Herrn Medicus:
Ich habe fundierte Gründe geliefert - und nicht einfach des Spaßes halber "irgendwas schlechtgeredet". Wenn ihnen meine Meinung und mein Geschmack nicht zusagt, dann einfach weiterlesen.
Meine Aussagen als "Lüge" zu bezeichnen, ist jedoch genau das, was sie mir in Ihrer Antwort unterstellen, nämlich: "FRECH".

Also: Frechheiten samt Beleidigungen sparen, eigenen Post abgeben und fertig. Ob die 3rd Person Perspektive nun den großen Unterrschied zur Bioshock Serie ausmacht sei dahin gestellt. Anderes Metier? Andere Spielweise? Keine Schlauchlevels? Um es noch einmal mit ihren Worten zu sagen, nämlich "prompt": Augen auf Herr Medicus... !

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 13.02.2011 02:49:49 GMT+01:00
Elke meint:
Weiss gar Net was ihr euch so aufregt:) das spiel ist deutlich besser als manch anderer Dreck, anders kann man es nicht bezeichnen, der raus kommt und noch die Frechheit besitzt dem gamer 60 oecken aus der Tasche zu ziehen. Danach messe ich das Spiel und es ist definitiv wert dafür Geld auszugeben. Also ich für meinen Teil hab gerne den zweiten gezockt, wenn es auch keine neue Spielidee war, wie denn auch und es hat mich belustigt und das ist die Hauptsache:) und wem das net passt der soll halt auf Teil 1 weiter schwören und zum 300. Mal durchspielen. Wem das mehr Belustigung bietet als ein neues Spiel, tja dem kann ich auch net helfen :)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 13.02.2011 03:45:32 GMT+01:00
Medicus meint:
Ich versuche es Mal so zu machen, wie ich es selber von anderen erwarte: Fundierte Gründe liefern.

-BioShock hat als Metier eine riesige Unterseestadt, DS das Weltall - beides auf seine Weise "einsam" und abgetrennt von der Zivilisation, bzw. neuerdings dazu geworden, nachdem alles um einen herum mehr tot als lebendig ist.
-Die Spielweise beruht bei BioShock auf den gezielten Einsatz vieler Plasmide und aller Waffen, bzw. die, die man grade aufgewertet hat; man trägt aber immer alle mit sich herum. Bei DS muss man sich auf Dübel komm raus auf vier Waffen ohne "Zaubersprüche" einigen. BioShock ist zudem ein First-Person-Shooter; bei Dead Space wird, wie schon gesagt, aus der 3rd Person Perspektive gespielt. BioShock hat ein komplettes HUD - DS ingame integriert. Die "Schlauchlevel" in BioShock sind durch so viele Alternativwege bzw. die gegebene Freiheit, sich in der Spielwelt zu bewegen, gar nicht mehr als solche anzusehen und ähneln eher einer stark verschachtelten Ego-Shooter-Map.

Und Ihre (solange ich Sie mit einem großen Sie aus Respekt an der Person anrede, kann ich doch von Ihnen dasselbige erwarten, oder?) salopp gesagt als "niederschmetternd" anzusehene Rezension ist einfach "falsch" - es kann natürlich Ihren Erfahrungen oder Ihrem Empfinden nach ein schlechtes Spiel sein - DEMNACH MÜSSTE aber der Vorgänger von Ihnen ebenfalls als schlecht angesehen werden, da sich das Spielprinzip (glücklicherweise) kaum geändert hat und der Horrorfaktor meines Empfindens nach kaum abgenommen hat. Diese Ansicht teilt der definitiv größte Spieleranteil, wodurch das Spiel Dead Space 2 eben als doch der gelungene Nachfolger und Sie als nicht für dieses Spiel geeignet anzusehen sind.
mfg

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 14.02.2011 22:13:46 GMT+01:00
Wolfgang P. meint:
Und ich sage darauf nur noch: "Ihre Meinung!"
Thema beendet!

ps... ich bin Österreicher aus dem Salzkammergut - und duze gerne;-)

Veröffentlicht am 22.02.2011 12:05:22 GMT+01:00
Trashy meint:
Es dürfte sicher schwer sein, einer Shooter zu programmieren, der nicht irgendwie an ein anderes Spiel erinnert. Dafür hat es mit Unreal, Doom, Far Cry, RTCW, F.E.A.R., Prey, Half-Life und so weiter einfach schon zu viele Spiele dieser Art gegeben. Soooo viele Möglichkeiten gibts da halt nicht.

Zu den Schlauchlevels kann man geteilter Meinung sein. Mich hat es bei Unreal (der erste Teil) furchtbar genervt, an manchen Stellen irgendwo rumzurennen, einen Hebel umzulegen und dann geht irgendwo eine Tür auf, die vorher verschlossen war. Das ist beim ersten Mal noch interessant, beim zweiten Mal lästig und danach nervts nur noch.

Da macht auch Dead Space I keine Ausnahme. Die erste Tür, vor der man steht, ist schon verschlossen und man muss gleich erst mal was unternehmen, damit Sie auf- und das Spiel weitergeht. Extreme Schlauchlevel sind natürlich anspruchslos, da hängt es eben vom Spiel ab, ob es fesselt.

Dass die Ishimura logisch aufgebaut ist, halte ich übrigens für ein Gerücht. Schon mal bemerkt, wieviele 180-Grad Turns man da stellenweise hinter sich bringt. Wer würde ein Raumschiff so konstruieren ?

Veröffentlicht am 24.02.2011 12:56:59 GMT+01:00
O. Otto meint:
Das mit den Schlauchlevel, da hat Herr Wolfgang P. nicht ganz unrecht, hat mich auch im Gegensatz zu Teil 1 etwas genervt und ja, die achso verbesserte Wegfindung finde ich persönlich nicht so gut. Wie oft habe ich beim 1ten mal durchspielen die Kartenfunktion vermisst. Das Inventar war beinahe voll, soll ich nun lieber zurücklaufen zum letzten Shop oder kommt evtl bald der nächste auf meinem Weg, der Wegfinder sagt das der nächste Shop zwar in Richtung Auftrag liegt, aber plötzlich geschieht wieder irgendwas, Cutsceen, keine Möglichkeit zur Umkehr mehr u. der nächste Shop ist doch noch weiter entfernt als der letzte der hinter einem lag. Gegnerhorden, jede Menge gutes Zeug wird gefunden, kann ich aber nicht mehr mitnehmen da das Inventar schon längst voll ist (Grad am Anfang, wo sammeln u. verkaufen/kaufen sehr wichtig ist). Hätte ich halt eine Karte gehabt um zu sehen wie weit es bis zum nächsten Shop/Aufgabenziel noch ist wie in Teil 1, aber nein, stattdessen Frust.
Wär die Kartenfunktion auch noch drinnen, hätte man auch die Level besser designen u. aufteilen können, sich verschiedenen Aufgaben auf verschiedenen Wegen/Reihenfolgen annehmen, so jedoch immer gerade aus weiter und eine Aufgabe nach der nächsten stumpfsinnig abarbeiten. Gerade wenn man so schön mit seinem Inventar spielen u. herumhantieren kann ist sowas extrem wichtig.

Abgesehn davon gefällt mir auch der 2te Teil sehr gut, schöne Action, ne Menge Horror u. Gänsehauteffekt inkl. mausverreissenden Schockeffekten, die Story passt auch, die Rückkehr zur Ishimura (genial) u. ziemlich am Schluß wo mal eine Zeitlang der Wegfinder seinen Dienst versagt, richtig erfrischend. Wenn man nun noch wie gesagt eine Kartenfunktion hätte u. die daraus resultierenden aufgeteilteren Level wäre Dead Space 2 perfekt geworden u. Herr Wolfgang P. hätte wohl nicht diese Rezension schreiben müssen, bis auf den Vergleich mit Bioshock. Wobei mir da auch der 1te besser gefallen hat, jedoch nur wegen der Story u. das ist ansichtssache, vom sonstigen Spielspaß-Steuerung-Level etc können sich Bioshock 1 u. 2 die Hände schütteln. :)

Eher würd ich DS 1u2 mit dem Film Alien 1u2 vergleichen, 1ter mehr düsterer, alles noch unbekannt u. eher ruhiger. 2ter man kennt seine Gegner, teils hektischer u. mehr Geballer/Aktion. Beide haben ihre Daseinsberechtigung und je nach Laune ist mal der eine, mal der andere besser.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 24.02.2011 16:21:13 GMT+01:00
Medicus meint:
Grade den letzten Abschnitt finde ich gelungen formuliert - irgendwie gleich; dennoch anders und trotzdem auf seine Weise überzeugend.
Die Kartenfunktion von Teil 1 war auch für mich ein tolles Werkzeug seinen Weg zu planen - aber eben genau das geht nunmal nur bei einer "halbwegs" geplanten "Reparaturmission", wo man den Einsatzort, die Ishimura, vorher kennt. Teil 2 versucht ja eben, unvorhersehbar zu sein und die Story von jetzt auf gleich urplötzlich abzuändern, so dass man erst das eine erledigen muss, damit man etwas anderes tun kann.
Teil 1 war "Ishimura wieder flott machen" - was da alles zugehört, ergab sich im Laufe der Zeit.
Teil 2 ist wage formuliert die Flucht von da, wo man grade ist. Dass es da gewisse Hindernisse gibt, die sich einem da in den Weg stellen, sorgt nunmal (in meinen Augen) dafür, dass ich nicht für jeden Ort, wo es mich "zufällig" hinverschlägt, eine Karte parat haben kann. Außerdem könnte die Karte viele Cutszenes vorwegnehmen durch Kartenränder etc. und so die Spannung schmälern.

Mit der Wegfindung hatte ich z.B. nie Probleme und auch nicht mit zu viel Ausrüstung. Es war eigentlich immer eher das Gegenteil der Fall. Auf "Survivalist" ist Munition und Geld nämlich nicht gerade überschwänglich vorhanden und mit dem einen oder anderen Necro muss man dann auch schonmal auf Kuschelkurs gehen, da einem nur die Flucht nach vorne offen bleibt, man aber keine Munition mehr hat.

Zudem spiele ich es grade auf Hardcore durch und da bin ich über absolut jede Munition auf meinem Weg dankbar, weil sie einfach rar ist... Volles Inventar oder genug Medikits sind da eher die Wunschvorstellung...

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 11.06.2011 20:44:12 GMT+02:00
[Vom Autor gelöscht am 12.06.2011 19:37:15 GMT+02:00]
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