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Charlie kriegt gerade noch die Kurve, 6. April 2012
Rezension bezieht sich auf: Hamburg 96 - Jagd nach dem Quotenmörder (Kindle Edition)
Zur Beschönung der Statistik wurden im letzten Jahrtausend arbeitslose Akademiker in Fortbildungsakademien für das Berufsleben qualifiziert. Dies diente bekanntermaßen mehr den Betreibern als den Belehrten. In dieser Zwangsgemeinschaft hochgebildeter und neurotischer Akademiker sollte Selbstmord nicht unerwartet sein. Aber Charlotte Rant, von allen nur Charlie genannt, hat ihre Zweifel und entwickelt eine Verschwörungstheorie, die sie, eine Mischung aus Bridget Jones und Miss Marple, als 'private eye' durch Hamburg vom Univiertel bis zur Elbchaussee führt. Liebenswert gezeichnete Charaktere, sarkastischer Scene-Jargon, lakonische Dialoge, pointierte Beobachtungen sowie selbstironische Innenansichten der Protagonistin vermitteln Authentizität und Spannung. Der Plot nimmt langsam Fahrt auf, die Ich-Erzählerin gewinnt an Sympathie und Kontur, spätestens, wenn sie sich auf Rollerskates auf die Verfolgungsjagd macht, habe ich das Buch nicht mehr zur Seite gelegt. Ich wollte wissen wie es ausgeht. Der Plot ist durchaus spannend, voll mit anarchischem Humor, mit zahlreichen Anspielungen auf das Genre und übliche Klischees. Ich habe beim Lesen viel geschmunzelt und oft gelacht; ein freches und humorvolles, intellektuelles Lesevergnügen. Dass eine arbeitslose Frau Kriminalromane schreibt, ist nicht alltäglich. Thea Funtate, bisher literarisch unbekannt überrascht mit ihrem Debüt, einem HH-Krimi, amüsant, unterhaltsam und gleichzeitig spannend. Hoffentlich gibt es bald mehr.
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Hamburg 96 - Jagd nach dem Quotenmörder B0071CGS3I
Thea Funtate
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Charlie kriegt gerade noch die Kurve
Zur Beschönung der Statistik wurden im letzten Jahrtausend arbeitslose Akademiker in Fortbildungsakademien für das Berufsleben qualifiziert. Dies diente bekanntermaßen mehr den Betreibern als den Belehrten. In dieser Zwangsgemeinschaft hochgebildeter und neurotischer Akademiker sollte Selbstmord nicht unerwartet sein. Aber Charlotte Rant, von allen nur Charlie genannt, hat ihre Zweifel und entwickelt eine Verschwörungstheorie, die sie, eine Mischung aus Bridget Jones und Miss Marple, als 'private eye' durch Hamburg vom Univiertel bis zur Elbchaussee führt. Liebenswert gezeichnete Charaktere, sarkastischer Scene-Jargon, lakonische Dialoge, pointierte Beobachtungen sowie selbstironische Innenansichten der Protagonistin vermitteln Authentizität und Spannung. Der Plot nimmt langsam Fahrt auf, die Ich-Erzählerin gewinnt an Sympathie und Kontur, spätestens, wenn sie sich auf Rollerskates auf die Verfolgungsjagd macht, habe ich das Buch nicht mehr zur Seite gelegt. Ich wollte wissen wie es ausgeht. Der Plot ist durchaus spannend, voll mit anarchischem Humor, mit zahlreichen Anspielungen auf das Genre und übliche Klischees. Ich habe beim Lesen viel geschmunzelt und oft gelacht; ein freches und humorvolles, intellektuelles Lesevergnügen. Dass eine arbeitslose Frau Kriminalromane schreibt, ist nicht alltäglich. Thea Funtate, bisher literarisch unbekannt überrascht mit ihrem Debüt, einem HH-Krimi, amüsant, unterhaltsam und gleichzeitig spannend. Hoffentlich gibt es bald mehr.
BH
6. April 2012
- Insgesamt:
5

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