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Für 6 Jahre Arbeitszeit zu durchschnittlich,
2. April 2005
Rezension bezieht sich auf: The Hand That Feeds (Audio CD)
Fast 6 Jahre hat Trent Reznor nach dem Doppelabum "The Fragile" gebraucht, um ein neues Album fertigzustellen. Andere Bands erreichen in dieser Zeit eine höhere Produktivität und veröffentlichen 3 qualitativ hochwertige Alben, die sich nicht vor dem NIN Mastermind verstecken müssen.
Dennoch, NIN stehen für Qualität,auch "The hand that feeds" ist alles andere als ein schlechter Song. Dafür, dass er nach Remixen und Soundtrackbeiträgen nun die lange Nin Durststrecke beenden soll, ist er allerdings erstaunlich durchschnittlich. Kein Nin Fan dürfte den Song wirklich schlecht finden, ich befürchte aber auch, dass kaum einer wirklich vom Hocker gerissen sein wird. Der Song ist sehr poppig und eingängig, ihm fehlt jedoch das gewisse etwas. Reznor schreit sich wie eh und je durch den Track, die Beats bauen die typische Hookline auf, Gitarren sorgen für den typischen Noise Effekt...Doch es gibt keinen Aha Effekt. "The hand that feeds" ist gut, abe gut genug für eine Single? Gut genug für die erste NIN Single nach 6 Jahren?Da bin ich mir nicht sicher.
Man sollte lieber das Album abwarten, zumal die Single keinerlei interessante Bonustracks bereithält, nur mehr als unspektakuläre Remixe, auf die auch der größte Hardcore Fan verzichten kann.
Wenn "With teeth" ein Album voller Songs mit der Qualität von "The hand that feeds" wird, wird es kein schlechtes Album. Ein Meilenstein sicherlich aber auch nicht.
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