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Zuviel des Guten..., 5. Juli 2010
Rezension bezieht sich auf: Slipstream Dream (DVD)
...und das ohne Wenn und Aber; jedenfalls wenn sie mich fragen. Anthony Hopkins Film über den Drehbuchautor Felix Bonhoeffer, der einen Mistery Thriller in der Mojave Wüste verfilmen will, zerplatzt in einem Überangebot von kreativen Schnitten, schwarz/weiß Blenden, festgehaltenen Szenen, sich wiederholenden Dialogen, eingestreuten Fotografien, Überblendungen von Bildern, rasanten Cuts, Schwenks und nicht mehr nachvollziehbaren Deja Vu's aus einem Meer von unbekannten Handlungssträngen. Mag sein, dass sich da der ein oder andere Filmkritiker zu Lobeshymnen hinreißen lässt, aber verstehen muss man das nicht. Allein die ersten 10 Minuten von Hopkins Film machen es einem schwer, am Ball zu bleiben. Da beherrschte allein der Gedanke: "So kann das auf gar keinen Fall weitergehen" mein Denken. Aber -Slipstream Dream- geht so weiter; gnadenlos, bis zum bitteren Ende. Der Drehbuchautor Felix Bonhoeffer will seinen Film drehen. In der Wüste versammelt er sich mit einer erlesenen Garde von Schauspielern, einem tablettenabhängigen Regisseur und einem aggressiven Produzenten. Felix muss das Drehbuch ändern und die Schauspieler vertrösten. Als einer der Schauspieler seiner Figur eines Killers plötzlich tatsächliches Leben einhaucht und die Lage bedrohlich wird, scheint Felix Bonhoeffers Drehbuch sich zu verselbständigen. Ist das jetzt ein Film? Oder doch das richtige Leben? Wenn sie es schaffen 91 Minuten an diesem zerhackten, intellektuellen, tiefschürfenden, Schnitt- und Blendenfeuerwerk dranzubleiben, dann ist ihnen meine Hochachtung sicher. Wer die DVD-Abteilung allerdings aufsucht, um sich am Abend gepflegt unterhalten zu lassen, sich vorzugsweise auf Abenteuerreise begibt oder eine Liebesgeschichte im Fernsehsessel sehen möchte, der wird bei -Slipstream Dream- entsetzt zurückschrecken. Wirkliche Unterhaltung sieht definitiv anders aus! Das Hopkins Film, der bereits aus dem Jahr 2007 stammt, erst jetzt auf DVD erscheint, mag ein Fingerzeig sein. Vielleicht bin ich aber auch noch nicht so weit, um dieses Schnipselmeisterwerk zu verstehen. Hier und da erinnerte mich der Film an Reinhard Meys Lied "Zwei Hühner auf dem Weg nach Vorgestern". Aber das ist jetzt wirklich eine ganz persönliche Sichtweise. Sie können und dürfen -Slipstream Dream- selbst testen, um dann zu entscheiden: Gnadenloser Kult oder doch eher eine Story für den Film-Trash-Mülleimer.
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Slipstream Dream B003JP97RK
Anthony Hopkins
Koch Media GmbH - DVD
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Zuviel des Guten...
...und das ohne Wenn und Aber; jedenfalls wenn sie mich fragen. Anthony Hopkins Film über den Drehbuchautor Felix Bonhoeffer, der einen Mistery Thriller in der Mojave Wüste verfilmen will, zerplatzt in einem Überangebot von kreativen Schnitten, schwarz/weiß Blenden, festgehaltenen Szenen, sich wiederholenden Dialogen, eingestreuten Fotografien, Überblendungen von Bildern, rasanten Cuts, Schwenks und nicht mehr nachvollziehbaren Deja Vu's aus einem Meer von unbekannten Handlungssträngen. Mag sein, dass sich da der ein oder andere Filmkritiker zu Lobeshymnen hinreißen lässt, aber verstehen muss man das nicht. Allein die ersten 10 Minuten von Hopkins Film machen es einem schwer, am Ball zu bleiben. Da beherrschte allein der Gedanke: "So kann das auf gar keinen Fall weitergehen" mein Denken. Aber -Slipstream Dream- geht so weiter; gnadenlos, bis zum bitteren Ende.
Der Drehbuchautor Felix Bonhoeffer will seinen Film drehen. In der Wüste versammelt er sich mit einer erlesenen Garde von Schauspielern, einem tablettenabhängigen Regisseur und einem aggressiven Produzenten. Felix muss das Drehbuch ändern und die Schauspieler vertrösten. Als einer der Schauspieler seiner Figur eines Killers plötzlich tatsächliches Leben einhaucht und die Lage bedrohlich wird, scheint Felix Bonhoeffers Drehbuch sich zu verselbständigen. Ist das jetzt ein Film? Oder doch das richtige Leben?
Wenn sie es schaffen 91 Minuten an diesem zerhackten, intellektuellen, tiefschürfenden, Schnitt- und Blendenfeuerwerk dranzubleiben, dann ist ihnen meine Hochachtung sicher. Wer die DVD-Abteilung allerdings aufsucht, um sich am Abend gepflegt unterhalten zu lassen, sich vorzugsweise auf Abenteuerreise begibt oder eine Liebesgeschichte im Fernsehsessel sehen möchte, der wird bei -Slipstream Dream- entsetzt zurückschrecken. Wirkliche Unterhaltung sieht definitiv anders aus!
Das Hopkins Film, der bereits aus dem Jahr 2007 stammt, erst jetzt auf DVD erscheint, mag ein Fingerzeig sein. Vielleicht bin ich aber auch noch nicht so weit, um dieses Schnipselmeisterwerk zu verstehen. Hier und da erinnerte mich der Film an Reinhard Meys Lied "Zwei Hühner auf dem Weg nach Vorgestern". Aber das ist jetzt wirklich eine ganz persönliche Sichtweise. Sie können und dürfen -Slipstream Dream- selbst testen, um dann zu entscheiden: Gnadenloser Kult oder doch eher eine Story für den Film-Trash-Mülleimer.
Thomas Knackstedt "thomasknackstedt"
5. Juli 2010
- Insgesamt:
5

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