2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Trilogie in einem Band, aber manches zu "flach",
1. Juni 2009
Rezension bezieht sich auf: Gestohlene Träume (Taschenbuch)
Nora Roberts ist clever und schreibt inzwischen viele Reihen, da man dann ja meistens alle dazugehörigen Bücher kauft. Leider habe ich festgestellt, dass mir meistens der erste Teil am besten gefällt und die anderen mehr fürs Geld verdienen erscheinen.
Dass dieses Buch eine Trilogie in einem Band enthält, gefällt mir deshalb vom Gedanken her sehr gut. Dass es mal wieder fast 500 Seiten in kleinerer Schrift zu lesen gibt, gefällt mir auch. Zu kurz (und dann noch in grösserer Schrift gedruckt) finde ich inzwischen die meisten Roberts-Romane.
Ich schliesse mich aber der Meinung an, dass dieser Roman in leider zu vielen Punkten eher lieblos und auch fantasieloss geschrieben wurde. Nicht nur die plötzlich "aus dem Nichts" überwundenen Phobien von Tia, was auf mich absolut unglaubwürdig wirkt.
Man kennt Nora Roberts und weiss, dass sich die Story immer ähnlich abspielt. Das ist etwas, was ja auch einem Grossteil der Leserschaft gefällt. Aber anstatt immer mehr auf Quantität könnte sie ruhig auch wieder mehr auf Qualität gehen. Sie hat genügend Geld verdient und es wäre schön, wenn man ein Buch mit einem guten Gefühl abschliessen würde und nicht mit "ach, eigentlich immer dasselbe". Einfach etwas mehr Liebe fürs Detail, auch wenn das bedeuten würde, dass das Buch ein paar Seiten länger wird, als das absolute Minimum, das sie offenbar mehr und mehr einhält.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
War diese Rezension für Sie hilfreich?