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5.0 von 5 Sternen Plädoyer für ethisches Verhalten ohne Gott, 25. September 2007
Rezension bezieht sich auf: Der Gotteswahn (Gebundene Ausgabe)
Ein meines Erachtens wichtiger und aktueller Teil dieses Buches beschäftigt sich mit der Frage, ob es "ethisches Verhalten" ohne Gott geben kann. Hier wird in den Talkshow Diskussionen von den Vertretern des Christentums gerne Geschichtsfälschung betrieben, und die heutzutage von vielen akzeptierten "humanistischen Werte" mit "christlichen Werten" gleichgesetzt. Dawkins zeigt (wie Deschner, Schmidt-Salomon, Harris, Dennett und viele andere auch), dass dies Unfug ist, und dass im Gegenteil die meisten heute in der westlichen Welt geltenden Werte gegen teilweise massiven Widerstand der Kirchen implementiert werden mussten (Abschaffung der Sklaverei in den USA, Gleichheit von Mann und Frau, Religionsfreiheit, Trennung von Staat und Kirche etc.).

Besonders wichtig erscheint mir sein offenes Bekenntnis zum Atheismus, was eben nicht mit Beliebigkeit und "Ethik freiem Raum" gleich gesetzt werden darf. Er vergleicht die biblischen 10 Gebote hinsichtlich ihrer heutigen Relevanz, und kommt zu dem Schluss, dass die ersten 4 Gebote theologisches Quallenfett sind, und keinerlei Einfluss auf etwa ethisches" Verhalten haben, sondern eher der Eitelkeit des mosaischen Gottes dienen. Ferner entlarvt er zwei Gebote als Binsenwahrheiten (die eigenen Eltern ehren, keine Artgenossen töten), die selbst bei vielen Tieren gültig sind, und weist darauf hin, dass im 10. Gebot Frauen und Sklaven zum materiellen Besitz des Mannes gerechnet werden. So viel zu der Behauptung, nur die 10 Gebote wären eine zeitgemäße Richtschnur für ein ethisches Handeln!

Dann nennt er eine Reihe alternativer Gebote, die im wesentlichen auf humanistischen Idealen aufgebaut sind, und völlig ohne einen Gott auskommen. Jeder, der nur halbwegs über den Tellerrand der eigenen Indoktrination hinausblicken kann, wird sofort zugeben müssen, dass diese Gebote für unser heutiges Zusammenleben weit besser geeignet sind als der Dekalog.

Auch zeigt er auf, wie konditioniert wir alle sind, in dem wir einen amerikanischen Präsidenten nicht sofort für verrückt erklären, wenn er "Gottes Hilfe" für seine Truppen anfleht. Wie würden wir ihm begegnen, wenn er vor dem Auslaufen der 5. Flotte einen Stier opfert, um Poseidon um eine ruhige Überfahrt zu bitten?

Nein, Dawkins widerlegt in diesem Buch nicht die Existenz Gottes. Er macht aber jedem klar, dass es genau so sinnvoll ist, dem großen Donnergott eine schwarze Ziege zu opfern, um Regen herbei zu zaubern, wie es sinnvoll ist, um die Vergebung fiktiver "Sünden" zu beten. Die Wahrscheinlichkeit, dass es Wotan, Aton, den großen Donnergott oder den grünen Ameisengott gibt ist nicht kleiner, und das Anbeten dieser Götter nicht unsinniger wie der Glaube an oder das anbeten der heute gebräuchlichen Götter. Wir haben Zeus und Wotan hinter uns gelassen. Wir sind also Zeus und Wotan "agnostisch". Der nächste Schritt wäre, einfach einen weiteren Gott hinzuzufügen.

Einer hier hat vorgeschlagen die Bibel gegen Dawkins auszutauschen. Der Meinung bin ich nicht. Die Bibel gehört in das Bücherregal. Und zwar neben Homer, Ovid, und Vergil. Ein Grundpfeiler unseres Kulturerbes, aber doch bitte kein "göttliches Gesetz".
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1-10 von 67 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 10.11.2007 12:53:57 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 10.11.2007 23:53:16 GMT+01:00
FMA meint:
Die Geschichte der Menschenrechte ist komplex und speist sich aus vielen verschiedenen kultur- bzw. geistesgeschichtlichen Wurzeln. Der wahrlich nicht sonderlich Christentumsfreundliche Brockhaus nennt vereinfachend zwei wesentliche Stränge: "Die Menschen- und Bürgerrechte sind eine späte Frucht der Philosophie. Sie leiten sich aus dem stoischen Naturrecht und aus der christlichen Anthropologie her."( Brockhaus, 2005) In beiden Fällen ist Gott eine zentrale "Größe". Wenn die katholische Kirche sich mit der Menschenrechtsidee oft schwer tat, hat das kaum damit zu tun, dass sie den Menschen die sich hier ausdrückenden Ansprüche nicht zubilligen wollte. Ob ein "Menschen p f l i c h t skatalog" nicht der sinnvollere Ansatz wäre, ist vielmehr eine legitime, weltanschauungsübergreifend diskutierte Frage.
Dass die Kirche im Mittelalter zunehmend absolutistische Strukturen entwickelte, hat gerade nichts mit dem Festhalten an einer unmittelbaren Orientierung an der Heiligen Schrift, sondern mit einer Vernachlässigung der biblischen Fundamente und der Vermengung von Theologie und antiker Philosophie zu tun. Dies wurde weniger durch die religiös indifferenten Lebenskünstler der Renaissance aufgebrochen als durch das "Solo Scriptura!" der Reformatoren.
Weder der Humanismus noch die Aufklärung waren atheistische Bewegungen. Fast alle Aufklärer setzten sich vehement gegen atheistische Tendenzen ein. Für den deutschen Raum hält ein "unverdächtiger" Mann wie Nietzsche fest: "Die Aufklärung ging von den evangelischen Kanzeln aus." (Und zwar nicht einmal unbedingt von den eher liberalen. Der Pietismus betonte die Bedeutung von Empirie und Ratio gerade auch im Bereich des Glaubensvollzugs.)
Auch Demokratie im westlichen Sinne verdankt sich nicht den Ideen atheistischer oder auch nur zum Atheismus tendierender Denker. Vielmehr wurde sie ansatzweise erstmals von den amerikanischen Pilgervätern politisch praktiziert, und Leute wie Locke und Montesquieu beziehen sich dann auf die kongregationalistische Vertragstheologie.
Gleiches Recht für alle! - Diese Forderung wurde im Verlauf der Neuzeit mit zunehmender Lautstärke von den verschiedensten Seiten und aus verschiedenster Motivation heraus erhoben. Der tendenziell atheistische Naturalismus trug dann jedoch zur Zementierung, ja neuerlichen Vertiefung von Ressentiments und Unrechtsstrukturen bei ("naturgemäßes" Verhungern der Ärmsten bei Ricardo, vermeintlicher biologischer Nachweis einer geistigen Minderbemitteltheit der Frau bspw. durch Le Bon, Rassismus, Antisemitismus) und brachte die mit der Aufklärung einhergehenden Emanzipationsprozesse teilweise geradezu zur Umkehr. Hier nur exemplarisch noch einmal der Brockhaus zum Thema Rassismus: "Verbreitung erreichte der Rassismus v. a. im 19. Jahrhundert, als die Theorien C.R. Darwins von der natürlichen Auslese in sozialdarwinistischer Interpretation in die Rassentheorien übernommen wurden. [...] Im 20.Jahrhundert verschmolzen nationalistische und rassentheoretische Vorstellungen zu rassistischen Ideologien, v. a. im Nationalsozialismus (Holocaust)." Erst nach den Erfahrungen mit dem Nationalsozialismus kippte hier wirklich etwas in eine positive Richtung. Doch Vorsicht! "Neuerdings bedient sich der Rassismus z.B. verhaltensbiologischer Argumente (wie der »natürlichen« Ablehnung als fremdartig empfundener Menschen). (Brockhaus, 2005).
Im Bereich der Politik- und Wirtschaftstheorie wirkt die Dominanz naturalistischen Denkens bis heute fort. Die Welt sieht dementsprechend aus.
Dass es im Verlauf der Kirchengeschichte immer wieder schlimme Entgleisungen gab, weiß jedes Kind. Für die Frage nach der ethischen Strahlkraft eines nicht an Institutionen, sondern am NT orientierten Christentums, das oftmals von der offiziellen Kirche nicht weniger verfolgt wurde als andere Glaubensformen, hat dies jedoch nur sehr bedingt Relevanz; für die Frage nach der Existenz Gottes schon überhaupt keine.
Wer einem germanischen Donnergott dieselbe Plausibilität zuerkennt, wie dem transzendenten Gott der Bibel, stellt sich nur selbst ein geistiges Armutszeugnis aus. Die abendländische Wissenschaftsgeschichte wäre ohne das biblische Gottesbild (dass sich ähnlich auch bei Platon und Aristoteles findet) gar nicht denkbar. Erst auf dieser Basis wurde klar, dass alles, was für den Menschen empirisch fassbar ist, geschaffen und gesetzmäßig strukturiert ist (wenn die Sonne Gott ist, oder die Kuh heilig, wird Wissenschaft schwierig).
Die ersten Gebote des Dekalogs wären wenig sinnvoll, wenn es Gott nicht gäbe; gibt es Ihn jedoch, sind sie von überragender Bedeutung, wenngleich sie natürlich im Licht des Neuen Testaments zu betrachten sind.
Wer sich ein Bild davon machen möchte, in welche Richtung konsequent gedachte atheistische Ethik früher oder später - nicht zwangsläufig aber all zu oft - abgleitet, muss sich nur Geschichte und Gegenwart des Atheismus - sowohl des philosophischen, wie des politischen - ansehen. Da sehen wir den Quasi-Atheisten Hume, der selbst ihm nahe stehenden Gelehrtenkollegen irgendwie unheimlich war und dessen Erkenntnistheorie - wäre man ihr konsequent gefolgt - die gesamte naturwissenschaftliche Entwicklung blockiert hätte. Da begegnet uns Helvetius, der alles daran setzte, den Aufklärer Rousseau zu widerlegen, La Mettrie ("Der Mensch als Maschine"), den selbst der deistische und kirchenkritische Voltaire als "Hofatheisten" Friedrichs verspottete, der krankhaft perverse de Sade, den sogar die wahrlich nicht chorknabenhaften Protagonisten der französischen Revolution am liebsten hinter Gittern sahen, der "Sozialphysiker" Comte der sich im Größenwahn als Stifter einer neuen finalen Vernunftreligion sah, die Finsterlinge Marx und Engels die die geistigen Grundlagen für den Mord an Millionen legten. Der Solipsist Stirner, dem "nichts über sich selbst" ging. Nietzsche, dem bei allem denkerischen Tiefgang doch eine Mitschuld an der Entwicklung des geistigen Klimas, das zum Nationalsozialismus führte, nicht abgesprochen werden kann. Immerhin der Mathematiker Russel, der freilich in seinen oberflächlichen religionskritischen Schriften nur sein komplettes Missverständnis des Christentums unter Beweis stellt. Die Massenmörder Stalin und Mao und jene, die sie im Westen verteidigten: Foucault, Sartre (die natürlich in anderen Bereichen auch sinnvolle Denkanstöße gaben). In diesem Gruselkabinett fühlt sich freilich selbst mancher der heutigen atheistischen Aktivisten nicht recht wohl, und so versucht man sich skrupellos mit Namen wie Locke, Voltaire, Thomas Paine (der in "The Age of Reason" den Atheismus gerade entschieden verurteilt), Hegel oder gar Kant; großsprecherischen Labels ("neo-humanistisch") und neuen "Gebotstafeln", die bei näherem Hinsehen alles oder nichts bedeuten können, zu schmücken.
Last but not least: sollten Atheisten in irgendeinem Teil der Welt irgendwann eine umfänglichere humanitäre Arbeit initiiert haben - was sicher nicht ausgeschlossen ist - so ist es zumindest noch nicht zu einem einigermaßen informierten Zeitgenossen, wie dem Verfasser dieses kleinen Statements, durchgedrungen. Auch hier gibt es eine innere Logik: Schon Darwin gab zu bedenken, dass humanitäres Engagement nicht unbedingt zum evolutionären Fortschritt der Gattung Mensch beitrüge.
Natürlich gibt es Formen der Religion, die hervorragend geeignet sind, eine Sozialethik zu deformieren oder gar Menschen zu Gewalttätern zu machen. Darauf zielt nicht zuletzt auch die messerscharfe Religionskritik des Neuen Testaments: "Wer nicht liebt hat Gott nicht erkannt, denn Gott ist Liebe." Es bedarf aber gewiss keiner r e l i g i ö s e n Idee, um Menschen gegeneinander aufzuwiegeln und Unrechtsverhältnisse zu etablieren oder zu stützen. Gerade in der Gegenwart - das belegt jeder Amnesty International - Jahresbericht - finden die meisten Menschenrechtsverletzungen unter der Ägide der betont atheistischen oder zumind. Gottvergessenen Diktaturen Afrikas und Zentral- bzw. Ostasiens statt (und natürlich im islamischen Raum). In der Sphäre der kaum noch zu beherrschenden weltweiten organisierten Kriminalität - diese Feststellung ist banal - sind "Gottesfurcht" und "Frömmigkeit" ebenso Fremdwörter, wie bei den Protagonisten des globalisierten Raubtierkapitalismus.
Aber der "Gotteskrieger" George Bush?, wird man einwenden. Nun, wer die Frage des Zusammenhangs zwischen dessen evangelikal angehauchtem Glaubensbekenntnis und der Politik des Weißen Hauses stellt, sollte sich besser an soliden Politanalysen (bspw. www.bpb.de) orientieren, statt an Dawkinscher Propaganda ... Es ist ganz einfach naiv zu glauben, amerikanische Außenpolitik hätte sich jemals maßgeblich an religiösen Befindlichkeiten orientiert.
Natürlich sind Atheisten nicht zwangsläufig die schlechteren Menschen, schon gar nicht die gewöhnlichen Sponti-Atheisten, die allenfalls durch atheistische Eiferer wie Dawkins oder den vom Rezensenten erwähnten Schmidt-Salomon radikalisiert werden. "Das Gesetz ist in aller Menschen Herz geschrieben", wie Paulus es in Römer 2, 14 ff. darlegt. Doch woher bekommt der Mensch die Kraft, das als richtig Erkannte auch umzusetzen? In der ethischen Konfliktzone ist es auch für den moralisch gefestigten Atheisten gefährlich nahe liegend, zu fragen: Wozu das eigentlich? Die Stimme des Gewissens lässt sich im Kontext einer atheistischen Weltanschauung nur bedingt rational stützen. Wer wie Dawkins oder der australische Philosoph Peter Singer alles am Kriterium der Leidensfähigkeit oder quantitativen Leidverursachung misst, ist bald dabei, schmerzfreie Euthanasie zu diskutieren, j e d e Form von Perversion zu legitimieren (solange sie nur "gewaltfrei" praktiziert wird) und Fragen zu stellen, wie diese: Warum das Kleinkind gegenüber dem ausgewachsenen Rind privilegieren? Warum ist ein behinderter Mensch mehr wert als ein gesunder Schimpanse? - Wer meint, das wären Schauermärchen, muss sich den akademischen Diskurs, der gegenwärtig in diesen Kreisen v. a. im angloamerikanischen Raum stattfindet, nur näher anschauen.
Eine der größten Gefahren besteht darin, dass gerade hochsensible Wissenschaftszweige wie die Biotechnologie bzw. Genforschung von dogmatischen Naturalisten, die zumind. zum Atheismus hin tendieren, dominiert werden. Fukuyamas "Das Ende des Menschen" mag an manchen Stellen etwas dramatisieren. Wirklich grundsätzlich hat ihm jedoch meines Wissens kein Kenner der Szene widersprochen. Wissenschaftsbetrug geschieht in immer größerem Ausmaß. Rechtsstaatliche Vorgaben werden skrupellos unterlaufen. Traditionelle Kontrollmechanismen greifen hier kaum noch und die Gefahr, dass die selbsternannten Avantgardisten der Evolution Gott spielen und die ganze Menschheit zum Versuchskaninchen machen, ist längst weit mehr als ein Sciencefictionmotiv.
Ein Denker wie Kant hat die Gefahr solcher Entwicklungen und Verirrungen wohl vorausgesehen und verwies deshalb immer wieder mit aller Deutlichkeit nicht nur auf das gesellschaftliche Stabilisierungspotenzial einer philosophischen Gottesidee, sondern auf das "Evangelium, diesen unvergänglichen Leitfaden wahrer Weisheit, mit welchem nicht alleine eine ihre Spekulation vollendende Vernunft zusammentrifft, sondern daher sie auch ein neues Licht in Ansehung dessen bekommt, was, wenn sie gleich ihr ganzes Feld durchmessen hat, ihr noch immer dunkel bleibt, und wovon sie doch Belehrung bedarf." (Immanuel Kant, hier aus: Scholastik, Josef Pieper, Kösel München 1991, S.15)

Veröffentlicht am 21.12.2007 15:23:21 GMT+01:00
G. Hesse meint:
Sehr gut geschrieben vorallem sehr Neutral !

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 06.01.2008 21:56:59 GMT+01:00
Norbert Rohde meint:
FMA schreibt:
Wer einem germanischen Donnergott dieselbe Plausibilität zuerkennt, wie dem transzendenten Gott der Bibel, stellt sich nur selbst ein geistiges Armutszeugnis aus.

Anmerkung:
Plausibel (glaubhaft, denkbar, einleuchtend) sind alle Gottesvorstellungen, die dem menschlichen Hirn entsprungen sind, seien es fliegende Elefantengötter (wie im Hinduismus), menschenähnliche Wasserköpfe (wie in Ufos) oder menschenähnliche Demiurgen (wie im AT) oder von „göttlichen Vätern" gezeugte „Göttersöhne" (wie im NT und in vielen anderen Mythologien der Weltliteratur). Was aber „plausibel" nachgewiesen werden kann, das ist die Nichtexistenz jener Götter, die in der Thora, der Bibel und im Koran beschrieben, gefürchtet und angebetet werden. Die zahlreichen Widersprüche und Ungereimtheiten der Bibel geben eine eindeutige Antwort auf die Frage: Sind die biblischen "Götter" Realität oder nur Phantasieprodukte ? (Siehe „Abschied von der Bibel - vom alten Glauben zum neuen Wissen")

FMA schreibt:
Es ist ganz einfach naiv zu glauben, amerikanische Außenpolitik hätte sich jemals maßgeblich an religiösen Befindlichkeiten orientiert.

Anmerkung:
Bekanntlich wurden im Namen der unterschiedlichsten Götter seit 3000 Jahren nahezu 100 Millionen Menschen umgebracht. "Der Herr ist ein Kriegsheld, Jahwe ist sein Name" heißt es in Exodus 15. "Ich bin ein Kriegspräsident", ist auch einer von Bushs bekanntesten Sprüchen.
Ausführliche Stellungnahmen über Bushs religiös-politische Motivation können fast täglich der amerikanischen Presse entnommen werden. Auch Bush sieht sich, wie seinerzeit Franko und Hitler, als Werkzeug der göttlichen Vorsehung (siehe Hitlers „Mein Kampf).
Die unselige Verflechtung von Kirchen-, Sekten- und Staatsführung, die sich auf Paulus berufen kann (Römer 13) hatte jahrhundertelang zur massivenn Behinderung von wissenschaftlichen Forschungsvorhaben, zur Verfolgung Andersdenkender und zur Verteufelung persönlicher Willensentscheidungen geführt, die den (unterschiedlichsten) religiösen Vorstellungen der jeweiligen Machthaber widersprachen. Zu allem Überfluß bekämpften und bekämpfen sich weltweit die von ihrer Mission überzeugten Glaubensgruppierungen mit brutaler Gewalt, obwohl sie noch nie den Wahrheitsgehalt ihrer Gotteshypothesen nachweisen konnten.

FMA schreibt:
Natürlich sind Atheisten nicht zwangsläufig die schlechteren Menschen, schon gar nicht die gewöhnlichen Sponti-Atheisten. "Das Gesetz ist in aller Menschen Herz geschrieben", wie Paulus es in Römer 2, 14 ff. darlegt. Doch woher bekommt der Mensch die Kraft, das als richtig Erkannte auch umzusetzen?

Anmerkung:
„Nächstenliebe" oder „ethisches Verhalten" kommen nicht von diesen oder jenen Phantasie-Göttern, sie sind nahezu allen (gesunden) Menschen und sogar den Primaten genetisch vorgegeben. Menschrechte, Gewissens- und Redefreiheit, Abschaffung der Sklaverei und des Hexenwahns, Demokratie und Mitbestimmung waren von der Aufklärung und dem Humanismus gegen den „Stellvertreter Gottes" und seine Kardinäle und Bischöfe durchgeboxt worden.
Bekanntlich waren die ethisch-moralischen Wertvorstellungen der Menschen (nicht nur in der Bibel) stets auf einen begrenzten Kulturkreis beschränkt (zeitlich, klimatisch, ethnologisch, soziologisch, ökonomisch usw.). Sie waren das Spiegelbild einer bestimmten Entwicklungsstufe im Rahmen der (darwinschen) Evolution und Selektion. Auch der Altruismus ist eine genetisch vorprogrammierte Naturnotwendigkeit, ohne die keine Familie, Gruppe, Sippe oder Volksgemeinschaft den (ebenso naturgegebenen) „Kampf ums Dasein" überleben würde (Singer, Roth, Lorenz).
Auch die Hindureligion befiehlt tätige Nächstenliebe, Demut und menschliche Anteilnahme. Ihre Humanität erstreckt sich sogar auf die Tiere. Krischna, die Inkarnation des Gottes Wishnu sagt: „Ich habe kein Verlangen nach dem letzten Heil. Vielmehr will ich die Last aller Geschöpfe auf mich nehmen, die leiden. Ich will in sie hineindringen, dass sie von allem Leid befreit werden."
Weltweit gilt, unabhängig vom jeweiligen Kulturkreis: „Was du nicht willst, das man dir tu, das füg auch keinem anderen zu".

Veröffentlicht am 12.01.2008 12:11:33 GMT+01:00
H. Bullmer meint:
Hallo Niklas,

Du sprichst ein wahres Wort gelassen aus - danke.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 07.09.2008 03:42:09 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 07.09.2008 05:05:47 GMT+02:00
Zaphod meint:
@FMA

Dem Ausspruch „Die ersten Gebote des Dekalogs wären wenig sinnvoll, wenn es Gott nicht gäbe“ wohnt (1) ein astreines Dogma und (2) ein perfekter Zirkelschluss inne.
(1) Der Autor der Gebote hat recht. Basta.
(2) Es gibt einen Gott, weil sie sinnvoll sind. Sie sind sinnvoll weil es einen Gott gibt. usw.

Der Kommentar beginnt mit der vielversprechenden Erkenntnis der historischen Komplexität der Menschenrechte, dreht sich dann aber ausgesprochen im Kreis, denn die meisten der angeführten "Argumente" setzen implizit die Existenz Gottes ad hoc voraus.

Der Ausspruch „Wenn die katholische Kirche sich mit der Menschenrechtsidee oft schwer tat, hat das kaum damit zu tun, dass sie den Menschen die sich hier ausdrückenden Ansprüche nicht zubilligen wollte.“ ist mir persönlich ein Rätsel. Sie wollte aber durfte nicht? Gut, z.B, im 3. Reich wäre das für viele Kleriker schwer bis tödlich gewesen. Aber reicht das, um ein solches ‘Argument‘ in einer solchen Grundsatzdiskussion anzubringen, die vor allem dadurch zustande kommt, dass Kleriker (die letztlich die Kirche ausmachen) seit Jahrhunderten mit allen Mitteln ihrem Machterhalt nachgehen?

Die Argumente im Zusammenhang mit Charles Darwin sind hoffnungslos veraltet. Alle Formen des so genannten ‘Sozialdarwinismus‘ haben nur den Namen von Darwin missbraucht, sie haben aber nichts von den Konzepten von Darwin/Wallace, und schon gar nicht von deren Weiterentwicklung! Diese Weiterentwicklung zeigt schon längst, dass es kein Phänomen gibt, das bei näherer Untersuchung der Individualselektion widerspricht. Auch nicht Altruismus, Kooperation oder ethisches oder humanitäres Verhalten!!! (s.z.B. Robert Trivers, Robert Axelrod, Ernst Fehr).
Sozialdarwinismus hingegen hat schon immer das teleonomische Grundprinzip der Evolution, das auch in Darwins/Wallaces Werken von zentraler Bedeutung ist, ignoriert, sei es aus Dummheit oder absichtlich. Auch der Missbrauch der Verhaltensbiologie durch Rassisten zeugt einzig davon, dass diese, und alle die das ernst nehmen, nichts von diesem Prinzip verstanden haben.
Das Werk und Konzept von Charles Darwin indes ist beileibe kein „ismus“. Es ist kein Glaubenssystem und auch keine Ideologie. Es ist eine erste Beschreibung eines von ihm und Wallace erkannten Naturprinzips. Dieses Konzept ist nicht richtig oder falsch, weil es -oder seine Kritik- irgendwo irgendwann von irgendwem niedergeschrieben wurde. Naturgesetze sind kein Frage von geduldigem beschriebenem Papier. Naturwissenschaftliche Erkenntnis handelt von Wahrscheinlichkeiten. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Naturgesetz richtig erkannt wurde, wird von Ergebnissen von Überprüfungen anhand von Naturphänomenen bestimmt. Naturwissenschaft betreibt keine opportunistische Wortklauberei. Spekulationen werden als solche benannt. Missachtung dessen gibt es leider immer wieder auch in Fachkreisen (auch durch einen einst viel besonneneren Richard Dawkins).

Eine schlüssige Erklärung, warum diese abendländische Wissenschaft ohne das biblische Gottesbild nicht denkbar gewesen sein soll, bleibt FMA schuldig. Die Behauptung, „dass alles, was für den Menschen empirisch fassbar ist, geschaffen (...) ist“, ist ebenso nur ein Dogma wie das eingangs erwähnte. Dass das Verbot, sich von Gott eine Vorstellung zu machen (z.B. Sonne als Gott), die abendländische Wissenschaft ermöglicht haben soll, ist eher zynisch. Die abendländische Wissenschaft wurde dadurch möglich, dass biblische Dogmen, bisweilen unter Einsatz des Lebens, mindestens aber der seelischen Unversehrtheit, gegen religiösen Widerstand überwunden wurden und nicht dadurch, dass das ein oder andere Dogma zufällig die Wissenschaft nicht behinderte. Neben den unzähligen Widersprüchen des auf geduldigem Papier verfassten AT & NT und den zwangsläufig daraus folgenden zahllosen ‘Wahrheits-Auslegungen‘, wird seit Jahrhunderten die Interpretation des biblischen Gottesbildes schwerfällig an den vor allem gegen religiöse Widerstände erarbeiteten Stand der wissenschaftlichen Erkenntnis angepasst. Welches Weltbild übt hier die progressive Kraft aus?

Der interessante historische Ausflug, welche alte Glaubensgemeinschaft welche geistig-ethische Errungenschaft erbracht hat, hilft am Ende leider auch nicht weiter. Wer außer einer religiösen Gemeinschaft vergangener Jahrhunderte hätte die Ethik und Demokratie denn am wirksamsten weiterentwickeln sollen, wenn nur solche Gemeinschaften die politische und materielle Macht inne hatten? Es bestreitet ja kein ernst zu nehmender Mensch, dass auch Theisten nachdenken. Immer aber waren auch die Denker Kinder ihrer Zeit („...kultur- bzw. geistesgeschichtlichen Wurzeln“). So ist es auch nicht verwunderlich, dass sich viele Aufklärer gläubig waren oder sich auch sonst gegen den radikalen Atheismus (jener Zeit) wandten. Ebenso wenig überraschend ist es, dass viele brillante Denker in Anbetracht menschenverachtender kirchlicher Praktiken -im Sinne einer ethischen Weiterentwicklung kontraproduktiv- eben diesem radikalen Atheismus verfielen. Dass auch Atheismus Völkermörder hervorbrachte, ist eher ein Zeichen dafür, dass Dogmatismus die Wurzel allen Übels ist und nicht (nicht-)Religiosität per se.

Das bringt uns dem Kernproblem näher:
Die allzugut bekannten negativen Beispiele religiös und nicht-religiös motivierten Denkens und Handelns zeigen doch vor allem eines: Das Ausmaß des produzierten Leids geht nicht einher mit dem Grad von (nicht-)Religiosität, sondern mit dem Grad von Dogmatismus, der eigentlichen Wurzel von Fundamentalismus!

Entscheidend ist dabei nun, dass monotheistische Religionen und Naturwissenschaft grundsätzlich vollkommen unterschiedlich wegbereitend sind für Fundamentalismus, denn der grundsätzliche Unterschied zwischen monotheistischen Religionen und Naturwissenschaft ist der: Erkenntnisse dürfen nicht versus müssen hinterfragt werden. Dogmatismus versus Wahrscheinlichkeit. Während nun das naturwissenschaftliche Konzept durch pseudo-naturwissenschaftlich begründeten Fundamentalismus/Dogmatismus/Ideologie durchaus oft missbraucht wurde/wird, liegt den monotheistischen Religionen der Fundamentalismus als Prinzip sogar zugrunde.
Die Diskussionen über die Ursache von religiösem Fundamentalismus bleiben immer wieder an der Erklärung hängen, es handele sich um "Entgleisungen" der einst "guten" und "reinen" Lehre. Was wir als Fundamentalismus erleben, ist jedoch die Fortführung dessen, was in den grundsätzlichen Glaubenswahrheiten der monotheistischen Religionen angelegt ist. Die monotheistischen Religionen gründen sich dogmatisch auf einen vermeintlich reinen Uranfang. Sie produzieren genau deshalb automatisch Fundamentalisten, denn wir können bestenfalls Teilwahrheiten dieser Welt erkennen, wodurch Denken und Hinterfragen ein nie endender Prozess bleibt. Fundamentalisten bestreiten die Notwendigkeit dieses Prozesses und verbieten ihn sogar, spätestens, wenn es um Denken und Hinterfragung im Zusammenhang mit Glaubenswahrheiten geht.
So ist auch die christliche Religion bereits im Kern fundamentalistisch, denn auch sie stellt Denkverbote auf. Denkverbote sind die Wurzel von Fundamentalismus.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 25.09.2008 14:45:55 GMT+02:00
Amazon-Kunde meint:
@Zaphod:

> So ist auch die christliche Religion bereits im Kern fundamentalistisch, denn auch sie stellt Denkverbote auf. Denkverbote sind die Wurzel von Fundamentalismus.

Die andere Wurzel sind pauschalisierende Verallgemeinerungen und Wertungen von Menschengruppen über kulturelle, ethnische und/oder biologische Merkmale. "Die christliche Religion" stellt keine Denkverbote (mehr) auf, die christliche Botschaft, wie man sie in der Bibel findet und vernünftig liest (d.h. man berücksichtigt den kulturellen und historischen Kontext), stellt auch keine Denkverbote auf.

Kritik an Dogmatismus und Fundamentalismus kann man eigentlich nicht genug üben, wobei sie nicht der einzige Grund für das Übel in der Menschheit sind, da gebe ich Ihnen Recht. Ihre pauschalisierende Verurteilung der christlichen Religion als im-Kern-fundamentalistisch und wegen Denkverbote erscheint aber als plumpe anti-christliche Agitation Ihrerseits.

Veröffentlicht am 08.10.2008 13:35:52 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 08.10.2008 13:58:07 GMT+02:00
Anja Hermanns meint:
[Die meisten Kunden meinen, dass dieser Beitrag nicht zur Diskussion gehört. Beitrag dennoch anzeigen. Alle nicht nützlichen Einträge anzeigen.]

Veröffentlicht am 08.10.2008 13:36:07 GMT+02:00
[Vom Autor gelöscht am 08.10.2008 13:58:40 GMT+02:00]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 14.11.2008 21:47:41 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 15.11.2008 15:16:45 GMT+01:00
Amymone meint:
Die Ehen in der Bibel basieren hauptsächlich darauf, dass die Frau nichts zu melden hat und der Mann über ihr Leben bestimmt. Und das bezeichnen Sie als glückliche Ehe?
Da Sie die Bibel offensichtlich nicht gelesen haben, hier eine Stelle, die das frauenfeindliche Bild der Bibel verdeutlicht:
(1.Korintherbrief 7,4) "Nicht die Frau verfügt über ihren Leib, sondern der Mann. (…)"
Auch die Paulusbriefe sind voller frauenfeindlicher Bemerkungen:
"Aber, wie nun die Gemeinde ist Christo untertan, also auch die Weiber ihren Männern in allen Dingen." (Paulusbrief an die Epheser 5,24)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 30.11.2008 23:18:15 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 30.11.2008 23:19:01 GMT+01:00
Entschuldigung, aber diese Meinung kann ich nicht teilen, die Bibel ist keineswegs frauenfeindlich. Wenn man jedoch einfach nur einen halben Satz rausgreift und den dann nichtmal im Kontext darstellt ...
Im 1.Kontiherbrief 7,4 steht nämlich folgendes: "Die Frau verfügt nicht über ihren Körper, sondern der Mann; ebenso verfügt auch der Mann nicht über seinen Körper, sondern die Frau" ... du merkst den Unterschied zu deinem kleinen Halbsatz? (ps: Der Kontext hier ist übrigends die Ehe).
Und auch die Epheserstelle ist völlig aus dem Kontext gerissen, ein paar Verse weiter findest du: "So sollen auch die Männer ihre Frauen lieben wie den eigenen Leib (=sich selbst). Wer seine Frau liebt, liebt sich selbst."

Natürlich ist die Bibel in einer Zeit geschrieben worden, wo Männer das Sagen hatten. Aber ich studiere nun schon seit einigen Jahren und habe bisher noch keine frauenfeindliche Stelle gefunden, es sei denn, man reißt einfach mal ohne nachzudenken einen Teilsatz aus nem Zusammenhang ... und sowas kann man mit allen Büchern machen!
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