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Kundenrezension

12 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ode an die Langsamkeit, 21. April 2003
Rezension bezieht sich auf: Masters - Beethoven: Symphonie Nr. 9 (Audio CD)
Eins vorneweg: Eine klangvollere Besetzung könnte man sich für Beethovens Neunte kaum wünschen. Die Solisten (Norman, Fassbaender, Domingo, Berry) wären jeder allein für sich schon ein Grund, diese CD zu kaufen. Und dann noch der Wiener Staatsopernchor und die Wiener Philharmoniker unter Karl Böhm mit einer seiner letzten Aufnahmen.
Doch leider wählt der alte Herr das Tempo allzu behäbig. Das erzielt einen wunderbaren Effekt im sanft dahinströmenden "Adagio cantabile", doch den drei übrigen Sätzen fehlt es trotz bisweilen selten gehörter Klangschönheit an Schwung.
Besonders der letzte Satz leidet darunter. Hier geht es um "Freude", doch Chor und Orchester klingen seltsam emotionslos. Domingo fleht seine Brüder vergebens an, "Freudig, wie ein Held zum Siegen" zu laufen, denn das nachfolgende Fugato klingt schlichtweg langweilig und wenn der Chor dann mit dem Freudenthema herausbricht, wünscht man sich einen Geschwindikeitsregulator am CD-Player.
Es fehlt an Tempo, an Schwung und - an Freude.
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1-3 von 3 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 04.09.2008 20:23:24 GMT+02:00
Audionet meint:
Nun ja - wenn man Freude mit Geschwindigkeit gleichsetzt, mag obige Rezession ja stimmen. Nur hat Freude musikalisch sehr viel mit innerer Anteilnahme zu tun, und da ist diese Aunahme unter Böhm die mir bekannte einzige, die dem gerecht wird. Man braucht nur Muße dazu, um sich dieser Musik hizugeben, ihr nachzuspüren, um anschließend festzustellen, dass es eigentlich zu dieser Aufnahme nahezu keine Alternativen gibt.

Veröffentlicht am 10.01.2010 00:44:24 GMT+01:00
Matthieu meint:
wer viel zu sagen hat muss langsam gehen

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 02.04.2011 16:20:27 GMT+02:00
Ich sehe es ähnlich wie der Rezensent. Wobei es - vom Scherzo abgesehen - nicht unbedingt an Tempo fehlt. Giulini, Fricsay und auch Furtwängler sind keineswegs deutlich schneller und haben dennoch atemberaubende Einspielungen abgeliefert. Der große Mangel an dieser Aufnahme ist zum einen die mangelnde Dynamik (also der Unterschied zwischen lauten und leisen Passagen). Dieser kommt eine umso gewichtigere Rolle zu, je langsamer man ein Werk interpretiert, weil die klanglichen Nuancen dadurch in den Vordergrund gestellt werden. Zum anderen lassen die undifferenzierten Pauken zu wünschen übrig.

Was bleibt, ist eine schöne Interpretation ohne jegliche Ecken und Kanten. Ein ziemlich verfehlter Ansatz bei der Neunten Beethovens. Wenn nicht die Wiener Philharmoniker und die großen Solisten wären, dann hätten wir hier eine Ein-Stern-Interpretation vor uns.
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