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Kundenrezension

9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Wie die guten alten Skid Row - mit zwei Promille im Blut, 22. Februar 2007
Rezension bezieht sich auf: Revolutions Per Minute (Audio CD)
Album Nummer 2 nach dem Comeback - und der Abwärtstrend im Hause Skid Row hält an. Auch anno 2006 auf "Revolutions Per Minute" klingen sie wie ein müder Abklatsch ihrer selbst, wie die guten alten Skid Row mit zwei Promille. Viele andere Rockbands der 80er/frühen 90er - Europe, Winger, House of Lords, um nur einige zu nennen - sind beeindruckend ins Tagesgeschäft zurückgekehrt, präsentieren neue Sounds, modernen Hardrock, Musik mit mehr Tiefgang. Ist das nicht normal, wenn man als Musiker älter wird? Bei Skid Row offenbar nicht. Gut, Skid Row gehörten immer schon zur wilderen Sorte. Aber diesem Album hört man eine aufgesetzte Attitüde an - fi**** und saufen bis zum Delirium. Wir waren mal jung und wild. Jetzt sind wir jünger und wilder. Wenig glaubhaft nach all den Jahren. Und nicht "cool", sondern unverschämt. Fuck you, motherfucker, dirty little whore, so many hours in the day to piss my life away. Wie bitte? Die Lyrics sind das Letzte; und auch bei den Thankyous werden die "drunken Jersey brothers" gegrüßt. Die Bandfotos sind absolut widerlich. Beim Durchblättern des Booklets kann man Männer mit zerzausten Haaren, voller Tattoos und Piercings und in verschwitzten Unterhemden bewundern, die einem die Zunge aus einer kindischen Grimasse rausstrecken und mit beiden Händen gleichzeitig den Stinkefinger zeigen, während ihnen der Alkohol in Dosen und Flaschen beinahe aus den Händen fällt. Danke Jungs, ihr seid wirklich erwachsen geworden. Leider hat auch das Niveau der Musik stark gelitten. Das Gros der Songs "glänzt" mit dem Akkord-Repertoire einer mittelprächtigen Punkrock-Band. Nur der Opener "Disease", eine echte Groove-Walze mit düsterem Heavy-Riffing, ist musikalisch richtig wertvoll. So müsste das ganze Album klingen. Annehmbar sind noch "Another Dick in the System" und "Love is dead", die als groovende Rocker seinerzeit bei "Slave to the Grind" wohl knapp am Cut gescheitert wären. Größtenteils muss man sich jedoch mit Songs wie dem wilden Country-Punk-Mix "When God Can't Wait" begnügen - ab einer halben Flasche Tequila ein echter Party-Hit - oder mit einem vulgären Lovesong wie "Shut up Baby, I Love You": "I'd give you the moon, I'll give you my last beer, I'd rather move too fast than be stuck in gear". Wow, das ist wahre Poesie. Einmal wirds noch witzig, bei"You Lie", einer Art "Anti-Lovesong" der als flotte Country-Parodie beginnt und sich in Richtung Thrash-Metal steigert. Ganz nett - "cool" war aber "Get the Fuck out". Diese Zeiten scheinen vorbei. Alles in allem viel zu wenig. Schon beim Comeback-Album "Thickskin" von 2003 musste man die Spreu vom Weizen trennen - aber ein guter und weitere 2, 3 hörbare Songs sind ein Witz. An Sänger Johnny Solinger liegt es übrigens nicht. Der kann zwar einen Sebastian Bach natürlich nicht ersetzen, ist aber ein klasse Screamer. Und die Songschreiber Rachel Bolan und Dave "The Snake" Sabo sind immerhin sogar die gleichen wie früher. Aber wo ist der Poserock hin? Heavy-Metal-Kracher wie "Slave to the Grind" und Gänsehaut-Stücke wie "18 and Life", "In a Darkened Room" oder "Wasted Time" waren einmal. Schade, dass die Jungs ihren Band-Namen zum Programm machen...
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1-1 von 1 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 03.07.2014 18:07:05 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 03.07.2014 18:09:09 GMT+02:00
Rednaxela meint:
stimme fast komplett überein! Thickskin klang zwar wie kommerzieller US Rock, hatte aber mehr zu bieten, als das hier... sogar die Sternzahl sehe ich genauso... Jedoch finde ich es seltsam, dass kritisiert wird, Skid Row sind ja nicht mehr jung und sollten daher lieber nicht mehr auf "wild" machen.
Hast du die Thickskin Making of DVD gesehen? Die Typen haben mit dem Einstieg von Solinger ordentlich frischen Wind unter den Segeln gekriegt. Abnehmen kann man ihnen das schon und im Rock n Roll wird doch eh so einiges übertrieben dargestellt (Tourleben, Ekszesse, aber auch Lyrics...)
Die Fotos im Booklet finde ich demenstprechend weder kindisch noch peinlich...

naja
nichtsdestotrotz sehr gute rezension ;)
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