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Aristoteles fürs 21. Jahrhundert, 17. Dezember 2010
Rezension bezieht sich auf: Ethik für junge Menschen: Grundbegriffe - Positionen - Probleme (Taschenbuch)
Dieses Buch ist die beste mir bekannte Einführung in die Ethik, die sich auch in der Schule einsetzen lässt. Klar und verständlich geschrieben, überall mit Beispielen, die jeder nachvollziehen kann. Der historische Überblick ist prägnant und informativ. Die Übungsfragen eignen sich gut zum Einsatz im Unterricht. Die Kritiken in einigen anderen Besprechungen kann ich nicht nachvollziehen. Was soll es heißen, dass die Autoren bei Kant stehen geblieben sind? Wenn sie schreiben: "Die Ethik ist die Kunst, glücklich zu werden", dann ist das doch so ziemlich das Gegenteil von dem, was Kant gesagt hat. Die Inspirationen scheinen mir eher aus der griechischen Ethik zu kommen, von Platon und Aristoteles, für die ein Mensch gut und wirklich glücklich ist, wenn er seine Vernunft zur Entfaltung kommen lässt. Also nicht eine christliche Ethik (für die das Glück erst im ewigen Leben erreichbar ist), sondern eine vorchristliche Ethik ist eigentlich das Modell. Die lässt sich vielleicht mit einer religiösen Ethik verbinden. Wie aber das Buch einigen als zu religiös oder zu moralisierend erscheinen kann, ist mir schlicht unverständlich. Mit einer Konsensmoral hat das auch überhaupt nichts zu tun. Manche irritiert vielleicht einfach, dass hier eine echte Grundlegung der Ethik versucht wird, statt wie sonst üblich sich ohne irgendeine erkennbare Grundlage in konkrete ethische Probleme hineinzustürzen. Ein sehr empfehlenswertes Buch.
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Ethik für junge Menschen: Grundbegriffe - Positionen - Probleme 3150180937
Héctor Zagal
Reclam, Philipp, jun. GmbH, Verlag
Ethik für junge Menschen: Grundbegriffe - Positionen - Probleme
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Aristoteles fürs 21. Jahrhundert
Dieses Buch ist die beste mir bekannte Einführung in die Ethik, die sich auch in der Schule einsetzen lässt. Klar und verständlich geschrieben, überall mit Beispielen, die jeder nachvollziehen kann. Der historische Überblick ist prägnant und informativ. Die Übungsfragen eignen sich gut zum Einsatz im Unterricht. Die Kritiken in einigen anderen Besprechungen kann ich nicht nachvollziehen. Was soll es heißen, dass die Autoren bei Kant stehen geblieben sind? Wenn sie schreiben: "Die Ethik ist die Kunst, glücklich zu werden", dann ist das doch so ziemlich das Gegenteil von dem, was Kant gesagt hat. Die Inspirationen scheinen mir eher aus der griechischen Ethik zu kommen, von Platon und Aristoteles, für die ein Mensch gut und wirklich glücklich ist, wenn er seine Vernunft zur Entfaltung kommen lässt. Also nicht eine christliche Ethik (für die das Glück erst im ewigen Leben erreichbar ist), sondern eine vorchristliche Ethik ist eigentlich das Modell. Die lässt sich vielleicht mit einer religiösen Ethik verbinden. Wie aber das Buch einigen als zu religiös oder zu moralisierend erscheinen kann, ist mir schlicht unverständlich. Mit einer Konsensmoral hat das auch überhaupt nichts zu tun. Manche irritiert vielleicht einfach, dass hier eine echte Grundlegung der Ethik versucht wird, statt wie sonst üblich sich ohne irgendeine erkennbare Grundlage in konkrete ethische Probleme hineinzustürzen. Ein sehr empfehlenswertes Buch.
Philosophus dixit
17. Dezember 2010
- Insgesamt:
5

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Details
Ort: Athen
Top-Rezensenten Rang: 2.859.368
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