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Rezension bezieht sich auf: Haunt 2 (Panini, 2011) (Comic)
Haunt 2Die kommerziell erfolgreichsten Comics von Image dürften Spawn, Invincible und The Walking Dead sein. Was liegt da näher, als alle Macher zu vereinen, um eine gemeinsame Serie herauszubringen? Greg Capullo (Zeichner), Todd McFarlane(Mit-Inker und Co-Produzent), sowie Autor Robert Kirkman vereint in einem Projekt - Haunt! Rückblick: 2 Brüder, wie sie ungleicher nicht sein könnten. Der eine ist Kurt Kilgore, ein Agent der Regierung (die Sorte mit der Lizenz zum Töten), der andere der katholischer Priester Daniel Kilgore. Beide haben ihre dunklen Geheimnisse, und beide liebten einst eine Frau (es fällt nicht schwer zu erraten, wer sie geheiratet hat). Als der Agent ermordet wird, weil er einige Menschen gerettet hat, an denen abartige Experimente durchgeführt werden, erscheint er fortan seinem Bruder, dem Priester, der ihn zunächst ignoriert, weil er glaubt, daß ihm seine Fantasie einen Streich spielt. Doch dann gerät er in Todesgefahr, und der Geist seines Bruders fährt in ihn ein - nicht nur geistig, sondern auch körperlich. Dabei bildet sich eine Art Kostüm um ihn herum, konsequenter Weise eine Mischung zwischen Venom und Spawn (an beiden war McFarlane ja beteiligt). Als der Priester mit dem Geist seines Bruders zusammen dessen Mord aufklären will, um die Hintermänner zu Rechenschaft ziehen, wird auch die Regierungsorganisation auf Haunt aufmerksam, und heuert ihn an. Handlung: Nach einer Phase des Trainings wird Haunt nun auch offiziell für die Regierung eingesetzt. Dabei kommt er Stück für Stück näher an des Rätsels Lösung, und auch an die Hintermänner, die für den Tod seines Bruders verantwortlich sind. Neben viel Action werden auch auch die Nebenfiguren der Serie liebevoll eingeführt, z.B. die Besetzung der Regierungsorganisation oder die Damen in Haunts Umfeld, oder Kurts Ex-Frau und seine Geliebte. Auch ein starker Gegner der Marke Jason Wyn aus Spawn, gekreuzt mit dem Kingpin wird aufgebaut. Diese Serie gehört bereits zu meinen aktuellen Lieblingsserien von Image. Zwar wurden allseits bekannte Stilelemente verwendet (z.B. der tote Soldat, netzähnliche Substanzen an Haunts Händen, an der Decke hängen wie ein bekannter New Yorker Wandkrabbler etc.), aber sinnvoll vermengt und zu einer interessanten Story vereinigt. Natürlich werden einige sich beschweren, daß stark bei Spidey abgekupfert wurde, vorallem optisch. Das stimmt, ist mir aber, so lange mir nicht langweilig dabei wird, egal. Seit Spawn bin ich großer Fan von Capullos Zeichnungen, und diese haben sich im Laufe der Jahre kaum geändert. Durch die moderne Kolorierung und Tusche wirken sie aber deutlich moderner. Dabei gibt es eine Menge Gewalt- und Splatterelementen wie man sie z.B. von TWD kennt. Enthalten sind die 6-12 US-Ausgaben, aber die Geschichte ist als Ongoing Serie konzipiert. Man darf gespannt sein, wie sich die Serie entwickelt. Haunt - der Geist der 90er, aber mit viel Handlung! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen |
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