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130 von 133 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
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Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das andere Ende der Leine: Was unseren Umgang mit Hunden bestimmt (Gebundene Ausgabe)
Mehr aus Langeweile gelesen als mit dem Wunsch, wirklich was zu lernen. Das Buch enthält viele Anekdoten, sehr viel Info aus der Tierverhaltensforschung und -ja- besonders aus der Primatenverhaltensforschung, da wir Menschen doch vom Affen abstammen und unser Verhalten teilweise frappierende Ähnlichkeiten zum äffischen Verhalten aufweist.Interessanterweise steht hier oft das menschliche, nicht das hündische (Fehl-)verhalten im Mittelpunkt und, siehe da, viele kleine Alltagsprobleme resultieren einfach nur aus Verständigungsschwierigkeiten und falschen Annahmen. Was bei Primaten funktioniert, wird von Hunden ganz anders verstanden. Von daher ist das Buch ein netter kleiner Augenöffner, der viele unserer unbedachten, intuitiven Handlungen durchleuchtet und erklärt, warum das bei Wauzi nicht funktioniert. Beispiel gefällig?: So wird unsere Neigung erklärt, immer lauter zu werden und den Befehl zu wiederholen, wenn der Hund nicht sofort "Sitz" macht. Für uns klingt das, als würden wir unserem Befehl mit Lautstärke und Schärfe in der Stimme mehr Nachdruck verleihen. Und auch Affen neigen wohl zur Wiederholung und Anhebung der Lautstärke, um ihre Dominanz zu unterstreichen. Für den Hund jedoch scheint das mehr nach panischem Gekläffe zu klingen, also nichts, das man ernst nehmen muss. Alpha-Hunde sind eher leise und entspannter und erhalten somit mehr Aufmerksamkeit. Das Buch gibt auch Lösungsansätze, die sehr viel mit Körpersprache zu tun haben und offenbar problemlos vom Hund verstanden werden können. Es ist kein wirkliches Trainingsbuch, aber es hilft, vieles zu verstehen und sich selbst und seinen Hund genauer zu beobachten. Sehr viele Dinge, die ich unbeabsichtigt getan habe, weil sie halt funktionierten (z.B. das Abwenden und Rückwärtsgehen, um den jungen Wauzi zu sich zu rufen, oder das Handausstrecken, um ihn abzubremsen), bekommen hier eine Art "Legitimation", so dass man sein Rüstzeug im alltäglichen Umgang ein wenig verständlicher für den Hund ausführen kann, weil man eben weiß, wie der Hund es wahrnimmt und vor allem, warum. Außerdem lehrt es, sich selbst zu hinterfragen und kontrollierter zu agieren, ohne Widersprüche und Verwirrungen für den, der am anderen Ende der Leine hängt. Es weckt Verständnis, wenn es mal nicht so klappt, wie es soll und lehrt ein wenig Geduld. Wie gasgt, kein echtes Hundetrainingsbuch und auch nichts, mit dem man massive Probleme wirklich bekämpfen kann (da hilft eh nur der Profi-Trainer), es ist mehr ein Verhaltensfazit und somit ein guter Einstieg für alle, die ein angenehmes, gelassenes Miteinander mit ihrem vierbeinigen Kumpel anstreben. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen |
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