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Kundenrezension

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Überbrückung zum finalen Teil der Trilogie?, 1. August 2012
Rezension bezieht sich auf: Insurgent (Divergent Series, Band 2) (Gebundene Ausgabe)
Es ist jetzt gerademal drei Tage her, seit es Tris und Tobias gelungen ist, die Simulation, unter der sich alle Dauntless befanden, zu stoppen. Mit den Folgen dieses Eingriffes hat vorallem Tris nun schwer zu kämpfen, denn sie hat einen ihre Freunde erschossen und musste zusehen, wie ihr Vater und ihre Mutter getötet wurden. Um den Schmerz nicht weiter ertragen zu müssen, baut Tris eine Mauer um sich herum auf, hinter die sie nichtmal Tobias blicken lässt - gerade jetzt, wo es so wichtig wäre, einander nahe zu sein, sich beizustehen und zu helfen, denn es herrscht Krieg zwischen den einzelnen Fraktionen. Und jeder muss sich nun entscheiden, auf welcher Seite er steht! Doch was, wenn die Grenzen zwischen den einzelnen Fraktionen verschwimmen? Was, wenn du eine Unbestimmt bist und dich mehreren Fraktionen zugehörig fühlst? Genau diese Eigenschaft wird Tris bald zum Verhängnis werden, denn Janine, die Anführerin der Erudite, führt Versuche an Unbestimmten durch, um ein Simulationsgift zu entwickeln, dem sich nichtmal diese entziehen können. Der Krieg zwischen den Fraktionen droht, sich zu zuspitzen und du kannst keinem trauen, denn du weißt nicht, welcher Fraktion deine Liebsten sich wirklich angehörig fühlen!

Auch wenn ich von "Divergent" schon nicht so übermäßig begeistert war, wie viele andere Rezensenten, konnte mich der Roman dennoch überzeugen und nachdem der Ausgang des Buches eine ungewisse Zukunft prophezeite, war ich unglaublich gespannt, wie es mit Tris und Tobias weitergehen würde. Leider konnte der zweite Teil der Trilogie dem ersten nicht das Wasser reichen. Ehrlich gesagt war ich sogar ziemlich enttäuscht, nachdem ich das Buch zugeschlagen habe. Doch beginnen wir von vorne:

"Insurgent" schließt nahtlos an das Ende des ersten Teils an, was ich schonmal überaus positiv fand, denn so gab es weder nervige Rückblenden, noch fühlte man sich, als habe man einen Teil der Geschichte verpasst. Nachdem die kleine Truppe bestehend aus Tris, ihrem Bruder und einer Freundin, Tobis, dessen Vater, und Peter bei den Abnegation nicht mehr sicher ist und ohnehin der Großteil der Mitglieder getötet wurde, fliehen sie zu den Amite, den Friedvollen, die als einzige nicht in den Krieg involviert sind und Flüchtlingen zumindest vorübergehend Zuflucht gewähren. Doch auch dort sind sie nicht sicher vor den Kriegern der Erudite und den sogenannten "traitors", bei denen es sich um einstige Dauntless handelt, sie den Erudite helfen. So fliehen Tris und Tobias und gelangen schließlich zu den Fraktionslosen, unter denen Tobias eine alte Bekannte trifft...

Der Anfang der Story hat mir wahnsinnig gut gefallen. Ich habe sofort wieder in die Handlung hineingefunden und auch die Charaktere haben sich im Vergleich zum ersten Teil nicht groß verändert. Die Handlung war spannend, actionreich und wirklich rasant! Die Dialoge zwischen Tris und Tobias waren mal emotional und zärtlich, mal aber auch geistreich, nachdenklich und alles in allem sehr gut durchdacht. Die Zeit, die die beiden bei den Amite verbracht haben, fand ich spannend, da dies die einzige Fraktion ist, die man im ersten Teil nicht so wirklich kennenlernen durfte und glaubt mir, auch wenn sie sich "Die Friedvollen" nennen, haben auch sie es ganz schön in sich! Auch die Flucht und die Begegnung mit den Fraktionslosen war spannend beschrieben und weckte meine Neugier. Ich dachte also, es hier mit einem klasse Buch, dass seinen Vorgänger eventuell sogar noch toppen kann, zu tun zu haben.

Doch nachdem Tris und Four die Fraktionslosen wieder verlassen (keine Angst ich verrate noch nicht zu viel, das passiert alles recht zeitnah) geht die Geschichte in meinen Augen den Bach herunter. Am meisten störte mich nun Tris mit ihrer selbstzerstörerischen Art. Sie hat in Tobias einen so wundervollen, mutigen, zärtlichen, liebevollen und verständnisvollen Freund gefunden und verhält sich ihm gegenüber doch ziemlich mies, weil sie in Selbstmitleid versinkt und ihr Leben ihr keinen Pfennig mehr wert zu sein scheint. Obwohl Tobias ihr immer wieder sagt, dass er ohne sie nicht leben könnte, setzt sie ihr Leben mehrmals leichtfertig aufs Spiel. Generell entwickelt sich die Liebesgeschichte zwischen den beiden etwas zurück und rückt in den Hintergrund. Wenn sie sich dann mal wieder begegnen sind sie eigentlich nur am Streiten...
Auch die Handlung, die sich ab jetzt sowieso größtenteils um Tris depressive Gedanken dreht, nimmt an Spannung ab und verblasst. Ich habe so vor mich hingelesen, aber wirklich passiert ist nicht viel, was mich überrascht oder meine Aufmerksamkeit gefesselt hätte.

Zwischendrin bricht die Autorin dann mal wieder aus diesem Tief, welches das Buch im Mittelteil in meinen Augen hat, aus, und die Handlung nimmt an Spannung und vorallem an Atmosphäre zu. Tris gerät nämlich in höchste Gefahr und eigentlich scheint ihr Tot vorprogrammiert zu sein. Doch - wer hätte es gedacht - sie erhält Hilfe aus unverhoffter Richtung, während sie etwas Schlimmes über jemanden herausfinden muss, dem sie jahrelang vertraut hat. Ab diesem Moment hatte die Autorin mich wieder! Ich war wieder in der Geschichte drin und hoffte aus ein dramatisches, spannungsgeladenes Ende!

Habe ich aber leider nicht bekommen! Zum Ende hin verlor sich die Autorin wieder in Tris trüben Gedanken und die Handlung wurde irgendwie immer verworrener. Spannung wurde in meinen Augen nicht wirklich aufgebaut, sodass ich dem Showdown dann auch gar nicht so sehr entgegenfieberte. Es war dann auch wirklich nicht sehr spektakulär, in meinen Augen. Ganz und gar nicht so wie in Teil eins, in dem der Schluss zwar nicht sehr lang, aber dennoch packend war. Allerdings muss ich hier noch erwähnen, dass alle Beteiligten zum Schluss einen Fund machen, der ihre Welt von Grund auf auf den Kopf stellen wird. Ich selbst bin noch nicht so ganz dahinter gestiegen, was dieser Fund letztendlich bedeuten wird, aber für das Leben der einzelnen Fraktionen stellt es eine ziemlich dramatische Kehrtwende dar und ich glaube fast zu wissen, dass wir im dritten Teil dann herausfinden werden, was "hinter dem Zaun" ist, was sich in der "Außenwelt" abspielt. Die letzten beiden Seiten habe das ganze also noch gerettet, sodass ich auf jeden Fall weiterlesen muss. So einen verwirrenden und Fragen aufwerfenden Schluss habe ich schon lange nicht mehr gelesen.

Schlussendlich ist "Insurgent" also ein mittelmäßiger zweiter Teil, der mir ein bisschen wie eine Überbrückung zum finalen Teil erschien. Nach dem genialen Einstieg verlor die Geschichte an Handlung und Spannung, konnte sich kurz darauf wieder ein wenig fangen, flaute allerdings dann, wenn es am wichtigsten ist, nämlich im Showdown, wieder maßgeblich ab. Aufgrund des unglaublichen Cliffhangers am Schluss muss ich den dritten Teil aber dennoch lesen, da werde ich wohl nicht drumherum kommen ;)!
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