42 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Einfach genial!, 7. April 2007
Rezension bezieht sich auf: Der siebte Tod (Taschenbuch)
Es gibt ja unzählige Serienkillerromane auf dem Markt und einer gleicht dem anderen. Dieser hier ist endlich mal was Besonderes, denn er erzählt aus der Sicht des Killers, einem perfiden kranken Hirn. Joe ist nach außen hin ein netter Kerl, ein wenig zurückgeblieben, eine Art Forrest Gump. Tagsüber putzt er bei der Polizei, alle haben ihn gern, doch nebenbei mordet er Frauen. Auch für seine Mutter ist er der gute Sohn, sie weiß nicht, dass er ihren Kaffe regelmäßig mit Rattengift würzt. Nun hat Joe bereits sechs Frauen auf dem Gewissen, doch die Zeitungen sprechen von sieben Toten. Ein Copycat-Killer ist aufgetaucht und Joe macht sich daran, ihn zu finden und ihm die restlichen Morde anzuhängen. Was folgt ist ein gnadenloses Katz-und-Maus-Spiel zwischen zwei Killern, wie ich es so noch nicht gelesen habe. Was den Roman jedoch so herausragend macht, ist der knappe, schnörkellose Stil von Paul Cleave, der im besten Sinne an Bret Easton Ellis' "American Psycho" erinnert, jedoch ohne dessen Manierismen. Cleave bringt wirklich frischen Wind in die Thrillerszene, vielleicht liegt es daran, dass er aus Neuseeland kommt, wo der Roman auch spielt. Eine echte Entdeckung, bitte mehr davon!
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Der siebte Tod 3453432479
Paul Cleave
Heyne Verlag
Der siebte Tod
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Einfach genial!
Es gibt ja unzählige Serienkillerromane auf dem Markt und einer gleicht dem anderen. Dieser hier ist endlich mal was Besonderes, denn er erzählt aus der Sicht des Killers, einem perfiden kranken Hirn. Joe ist nach außen hin ein netter Kerl, ein wenig zurückgeblieben, eine Art Forrest Gump. Tagsüber putzt er bei der Polizei, alle haben ihn gern, doch nebenbei mordet er Frauen. Auch für seine Mutter ist er der gute Sohn, sie weiß nicht, dass er ihren Kaffe regelmäßig mit Rattengift würzt. Nun hat Joe bereits sechs Frauen auf dem Gewissen, doch die Zeitungen sprechen von sieben Toten. Ein Copycat-Killer ist aufgetaucht und Joe macht sich daran, ihn zu finden und ihm die restlichen Morde anzuhängen. Was folgt ist ein gnadenloses Katz-und-Maus-Spiel zwischen zwei Killern, wie ich es so noch nicht gelesen habe. Was den Roman jedoch so herausragend macht, ist der knappe, schnörkellose Stil von Paul Cleave, der im besten Sinne an Bret Easton Ellis' "American Psycho" erinnert, jedoch ohne dessen Manierismen. Cleave bringt wirklich frischen Wind in die Thrillerszene, vielleicht liegt es daran, dass er aus Neuseeland kommt, wo der Roman auch spielt. Eine echte Entdeckung, bitte mehr davon!
Der Dude
7. April 2007
- Insgesamt:
5

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Details
Ort: München
Top-Rezensenten Rang: 71.591
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