Kundenrezension

1.038 von 1.102 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eines der besten Pads derzeit, neues Firmware Update vorausgesetzt, 29. Oktober 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Kindle Fire HD 7, 17 cm (7 Zoll), Dolby-Audio-Technologie, Dualband-WLAN über zwei Antennen, 16 GB - Mit Spezialangeboten [Vorgängermodell] (Elektronik)
Als Besitzer eines iPad 3 habe ich mir den Kindle Fire HD gekauft, um eine "mobile", leichte Alternative zum relativen schweren Apple Produkt zu haben. Eines der wichtigsten Anwendungen für mich sind das Lesen von EBooks, Audiobooks von Audible, gefolgt von Web und Mail, evtl. Filme von Lovefilm (den 4 Wochentest habe ich erst gestartet). EBay und Wetterberichte etc. sind ein Muß.

Wer mit dieser Erwartungshaltung an das Gerät herangeht wird begeistert sein: Ein hervorragendes Schriftbild, ein tolles Display (leider etwas gelbstichig), und, last not least, eine unerwartet leicht bedienbare Software Oberfläche, die ich "normalem" Android in jedem Fall vorziehen würde, und sogar noch besser als Apples Ansatz der Menüführung finde: Favoriten und "Coverflow" ermöglichen einen extrem einfachen Zugriff auf die am meisten benötigten Medien und Funktionen des Gerätes - so perfekt habe ich dies noch nie gesehen.

Klar, die Amazon Bindung ist da: Heisst EBooks für den Kindle kaufen, Photos und Musik (auch vorhandene) in die Amazon Cloud kopieren, Filme bei Lovefilm ausleihen. Ein unnötiger Lapsus ist das Fehlen einer funktionsfähigen Audible App, so dass ein Einloggen bei Audible im Auslieferungszustand nicht vorgesehen ist (wird nachgereicht, Termine sind meines Wissens noch nicht bekannt). Hierzu gibt es aber einen einfachen Weg, diese Hürde zu umgehen (s.u.).

Wenn ich aber bei den Negativrezensionen immer wieder von "eingeschränkter Nutzbarkeit" lese: Ein Pad ist nunmal kein PC, bei dem alles machbar ist (und vieles schiefläuft). Um beim Android zu bleiben: Ich habe viele Android Pads wegen Softwarefehlern wieder zurückgeschickt (meist waren die Browser fehlerhaft, weil sie die Geräte-spezifischen Auflösungen falsch skaliert haben), manches in diesem Umfeld ist Chaos (etwa die unglückliche Verkopplung aus Betriebssystem und Geräte Firmware, die es Glücksache werden läßt, ob zukünftige Androidupdates ermöglicht werden oder vielleicht auch nicht. Da ist schnell Schluss mit der idealisierten "offenen Plattform". Beim Kindle habe ich (wie bei einem iPad) das Gefühl, das es einen "Kümmerer" gibt, der das Gerät am Leben hält, sprich: Mittel- und langfristig Verantwortung für das Gesamtsystem Soft- und Hardware übernimmt. Offene Systeme sollen / müssen erst mal beweisen, dass sie auf Dauer alltagstauglich sind, bevor man die geschlossenen Varianten (wozu ich auch den Kindle zähle) vorzeitig in die Kritik nimmt. Aber dies nur als kurze Bemerkung hinsichtlich meiner bisherigen Erfahrungen in der Androidwelt, die nicht immer positiv waren (und letztlich zum Kauf eines iPad geführt haben und mich auch heute noch davon abhalten, ein "offenes" Android Pad zu kaufen).

Immerhin ist der Kindle Fire offen genug, um im lokalen Speicher Filme, Photos und MP3 Dateien zu verwalten (das Gerät erscheint als Laufwerk auf einem Windowsrechner, für Mac ist lediglich eine kostenlose Android Zusatzsoftware erforderlich). Hier verhält sich der Kindle wie jedes andere Android Gerät auch. Die Abspielsoftware für die jeweiligen Formate sind im Amazon Appstore problemlos verfügbar, vielleicht nicht in allen Varianten, ich jedenfalls war in der Lage, ohne Anwendung von Tricks die wichtigsten Player zu installieren). Der EMail Client erlaubt Zugriff auf Exchange Server und Apple Account, auch der gewohnte Forumsreader ist im Amazon Shop aufgeführt, Kurz: Ich kann mit dem Kindle alles realisieren, was ich von einem (Android)-Pad erwarte (den Kindle Reader und Audible Player hatte ich eh schon seit längerer Zeit als Standard-Apps auf meinem iPad, weil das Apple Angebot hier zu dünn ist). Dass Dinge eingeschränkt werden, die ich nicht benötige, stört mich nicht. Klar, dieses Statement ist sehr subjektiv.

Zudem ist das Recht von Amazon, die (aggressive) Preisgestaltung des Fire im Hinblick auf den Verkauf von Medien zu planen. Das ist nun mal Marktwirtschaft, und zwar, wie ich meine, in einer positiven Variante. Es wird nichts verheimlicht, die Geschäftsstrategie ist offen gelegt, und sogar werbefreie Varianten werden angeboten (Werbung erscheint nur kurz beim Start, für mich kein Problem). Und wer speziell den EBook Markt beobachtet: Der ist nun mal nicht durch offene Standards bestimmmt, sondern es kochen auch andere ihr eigenes Süppchen. Da ich das Kindle Angebot für am überzeugendsten halte, war es für mich klar, mich diesbzgl. auch in Zukunft am Kindle anzulehnen. Das Jammern hierüber ist erlaubt, aber dann bitte mit dem Hinweis, dass die Welt an sich schlecht und böse ist, und nicht nur Amazon alleine, um dies mal augenzwinkernd anzumerken.

Von meiner Seite: Klare Empfehlung, ein toller Wurf, 5 Sterne.

Hinweis zu Hörbüchern von Audible:
Es gibt die Möglichkeit, eine voll funktionsfähige Audible App direkt über die Webseite von Audible zu installieren: Auf dem Kindle "Installieren fremder Anwendungen zulassen" aktivieren, dann Webseite von Audible -> FAQ Bereich -> Kindle, App direkt installieren (und nicht über das Android Icon installieren).

Zusatz am 1.11.2012 betreffend Audible:
Der Workaround, die Audible App direkt von der Webseite zu isntallieren, erscheint mir unterbunden. Interessenten an Audible Hörbüchern können mit keinem festem Termin rechnen, wann die "offizielle Lösung" hierfür bereit steht. Dafür gibt es von mir 2 Sterne Abzug: 1 Stern, dass der Workaround unterbunden wurde, und 1 Stern Abzug, weil dies ohne Nennung eines Termins für die offizielle App erfolgt ist. Und die Kritiker, die hier das "geschlossene Android" kritisiert haben, erhalten von mir in diesem Punkt im Nachhinein recht: Bei einem offenen Betriebssystem wäre dies nicht passiert. Schade, dass eine sehr sehr gute Hardware solchen Problemen ausgesetzt wird.

Zusatz am 5.11.2012 HDMI Ausgang:
Erste Tests mit einem HDMI Kabel an meinem Sony Bravia verliefen extrem gut: Die HD Filme von Lovefilm werden in deutlich (!) besserer Qualität auf dem Sony abgebildet als mit dem ebenfalls möglichen Zugriff des Sony direkt auf die Lovefilm Bibliothek. Hier schöpft Sony die Möglichkeiten der HD Wiedergabe bei weitem nicht aus (weswegen ich Lovefilm in Verdacht hatte und schon das Abo kündigen wollte), wogegen die Wiedergabe über den Kindle Fire ein tolles Ergebnis ergibt. Aussage bezieht rein auf das Bild - zum Ton kann ich mangels Mehrkanaltechnik keine Aussage machen - die Stereowiedergabe ist zumindest tadellos.

Zusatz am 4.12.2012 Audible:
Nun wird die Audible App endlich offiziell angeboten, daher wieder Erhöhung auf 4 Sterne.
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Kommentare

Von 8 Kunden verfolgt

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1-10 von 90 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 31.10.2012 02:24:19 GMT+01:00
MacKat meint:
Wo geht das mit den FAQ?

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 31.10.2012 08:36:29 GMT+01:00
Hans Härtl meint:
Ich habe es eben kontrolliert: Möglicherweise wurde dieser Workaround von der Audible Webseite entfernt. Vielleicht ein Hinweis, dass eine "offizielle Lösung" kurz bevorsteht? Leider kann man nur spekulieren. Ohne Audible gäb es in meiner Rezension einen Punkt Abzug (bei absichtlicher Entfernung des Audible Download Links zudem die Empfehlung, alternativ doch ein "offenes Pad" zu kaufen).

Dieses Problem muss schnellstens vom Tisch, denke ich. Bei Apple wurde der Verantwortliche für das Kartendesaster in iOS6 auch gefeuert, andere Reaktionen sind schwer vorstellbar.

MFG

Veröffentlicht am 02.11.2012 09:39:50 GMT+01:00
M. Widemschek meint:
Hallo Hans,
Danke für die ausführliche Produktbeschreibung. Der Kindle Fire HD wäre mein erstes Tablet und wollte wissen, ob es möglich ist eine externe Festplatte über den Micr USB anzuschließen?

Danke Gruß Mark

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 02.11.2012 13:37:47 GMT+01:00
Hans Härtl meint:
Dazu kann ich derzeit keine Angaben machen. Sobald ich das richtige Kabel hierzu beschafft habe, werde ich das Ergebnis hier einstellen. Nur soviel: Die Hoffnung, über eine solche Anbindung Fotos ansehen zu können, kann ich jetzt schon dämpfen: Der mitgelieferte Fotobrowser zeigt lokal gespeicherte Bilder nur in reduzierter Auflösung (während dasselbe Bild über die Cloud gestochen scharf dargestellt wird), bei über die Amazon Cloud eingespielten Bildern ergeben sich jedoch grobe Darstellungsfehler bei ca. jedem 10-ten Bild. Löscht man den Cache dieser App, sind es andere Bilder, die falsch reproduziert werden. Es stellt sich bei mir nach nun doch längerer Benutzung der Eindruck ein, dass die Software mit heisser Nadel gestrickt wurde. Bei einem iPad ist das Qualitätsniveau der mitgelieferten Software deutlich höher. Natürlich kann man auf dem Fire auch andere Player installieren, nur: Wenn die mitgelieferte Software so problembehaftet ist (Stichtwort: Audible, jetzt auch noch der Photobrowser), bleibt von dem Grundgedanken dieses Geräts immer weniger übrig, und es mehren sich die Argumente, sich für ein "offenes" Android oder ein iPad zu entscheiden.

MFG

Veröffentlicht am 08.11.2012 09:40:48 GMT+01:00
Hans Härtl meint:
Zusatz am 8.11.2012, nochmals Audible
In einer amerikanischen Rezension habe ich von der Möglichkeit erfahren, dass man in der US Version des Gerätes Hörbücher und Ebooks parallel abspielen kann - man sieht was man hört und umgekehrt. Möglicherweise ist es diese Verkopplung, die die Schwierigkeiten verursacht, Audible hierzulande freizuschalten (d. h. die erforderliche Spracherkennung auf Deutsch anzupassen). Schade dennoch, dass der Besitzer eines Kindle Fire HD diesbzgl. im Dunkeln gelassen wird.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 08.11.2012 09:44:55 GMT+01:00
Hans Härtl meint:
Hallo Mark,

leider waren erste Versuche, eine Festplatte anzuschließen, mit einem selbstgebauten Kabel erfolglos. Das kann aber auch am Kabel gelegen haben. Da mir diese Kopplung eher unwichtig ist, möchte ich das auch nicht weiter verfolgen. HD Streams vom Satelliten zumindest kann kein Videospieler bislang auf dem Gerät wiedergeben (kann das iPad3 übrigens auch nicht), dies wäre noch der einzige Grund für eine solche Anbindung für mich gewesen. Möglicherweise kann das Nexus 10 diesen Wunsch erfüllen, aber dann auch in einer anderen Preis- und Größenklasse . . .

Veröffentlicht am 08.11.2012 09:50:02 GMT+01:00
Hallo,
ich überlege bereits eine ganze Weile ob ich meiner Mutter nun ein Asus Nexus 7 oder Kindle Fire HD schenken soll. Aufgrund deiner Rezension bin ich nun am überlegen ob diese Restriktionen nun für einen technisch eher unerfahrenen User besser oder schlechter sind. Außerdem würde ich gerne wissen ob Amazon regelmäßig Updates (aktuell ja 7.2.1) zum Kindle Fire HD liefert und ob diese sich positiv oder negativ auswirken.
Grüße
Andreas "Dasher" Henschel

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 08.11.2012 10:04:44 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 08.11.2012 10:16:39 GMT+01:00
Hans Härtl meint:
Hallo Andreas,

das Kindle Fire würde ich immer dann empfehlen, wenn die "passive Nutzung" im Vordergrund steht (EBooks von Kindle, Hörbücher mit Einschränkungen, s. o., Web, Fotos, Videos, Tagesnachrichten, EMail usw.) und die Fokussierung auf das Amazon Angebot kein Problem darstellt. Das Nexus empfiehlt sich eher für Nerds und Tüftler, die Android in seiner Vielfalt nutzen wollen: Spiele, Medien, technische Anwendungen, die über die Nutzung als Lese- oder Abspielgerät deutlich hinausgehen. Der Bildschirm des Kindle ist besser (Farben / Kontrast / tiefes Schwarz). So aus der Entfernung würde ich das Kindle für Deine Mutter eher geeignet sehen (obwohl ich selber einen technischen Beruf ausübe: Am Pad bin ich einfacher Konsument und habe keine Lust, an irgendwelchen trickreichen Sachen rumzuprobieren). Wobei mir häufig auffällt, dass "passive Nutzung" den Pads allgemein negativ angekreidet wird - völlig zu Unrecht: Wer käme auf die Idee, den Leser eines Buches als "passiven Konsumenten" abzustempeln - diese Sichtweise ist von Nerds geprägt, die Werkzeug und Forschungsobjekt verwechseln. Ich kann ihr nicht folgen. Pads, auch oder gerade in der vorliegenden Form des Kindle Fire, gehören zu nützlichsten Erfindungen seit Einführung des Desktop PC für Privatanwender in den 80-er Jahren.

Zu den Updates: Bislang habe ich ein Update eingespielt, der entsprechende Vorgang ist auch vom Laien leicht zu steuern, also keine Bedenken diesbzgl. Die Updates für das Fire haben eine andere Funktion als bei einem "offenen" System: Amazon muss lediglich dafür sorgen, dass die "versprochenen" Funktionen aktualisiert und in Summe funktionsfähig gehalten werden - dies ist aus meiner Sicht ein anderer, konservativerer Ansatz, als ein offenes System aktuell zu halten. Ich vermute bzw. erwarte, dass über die Lebenszeit des Gerätes weniger Probleme beim Fire und seinen Bordmitteln auftreten als beim Nexus, das die Wechselwirkung von vielen Apps unterschiedlicher Anbieter auszubügeln hat. Es erinnert mich stärker an den Apple Ansatz, von dem ich ebenfalls sehr überzeugt bin.

MFG

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 08.11.2012 21:41:06 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 08.11.2012 21:41:20 GMT+01:00
WIng meint:
Hallo,

vielen Dank für die sehr gute Rezension! Ich schwanke noch zwischen dem Galaxy tab2 und dem Kindle Fire HD. Ich lese vorwiegend PDFs, zum Teil mit datenschutzrechtlicher Relevanz (z.B. berufliche Unterlagen). Es ist in letzterem Fall folglich bedenklich solche Dokumente per Automatismus in irgendeiner Cloud zu speichern. Kann man die Vielfalt der Amazon-Dienste hier einschränken? Ich hatte die Amazon-MP3 App mal auf meinem Galaxy s3 versucht und war schockiert, dass selbst ohne Zustimmung der Nutzungsbedingungen (erscheinen mir eher bedenklich) Musikdaten meiner SD-Karte, den Eindruck hatte ich jedenfalls, in die Wolke geschoben worden sind.
So etwas möchte ich in jedem Fall unterbinden können.

Danke für jeden Tip!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 08.11.2012 22:07:56 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 08.11.2012 22:10:48 GMT+01:00
Hans Härtl meint:
Hallo,

für diesen Zweck sollte man Dokumente in den Speicher des Kindle kopieren, der wie jedes andere Android hier bereits spezielle Ordner vorsieht, etwa "documents". Dies kann entweder per USB erfolgen, oder auch per WLAN (zusätzliche APP erforderlich, etwa "WIFI File Explorer"). Die so kopierten Dateien kann man dann über einen File Explorer selektieren und PDF Dateien dann auch öffnen (als Explorer wäre der ES File Explorer gut zu gebrauchen). Auch Office Dateien (Word, Excel, Powerpoint) kann man mit der OfficeSuite des Kindle öffnen. Mit diesen Bordmitteln kann man vom Kindle auch entweder eine NAS Platte im Netzwerk ansprechen, oder auch den Dropbox-Account nutzen. Aber diese Funktionen sind nun nicht Kindle typisch, sondern funktionieren auf jedem Tablet ähnlich. Dass Amazon auf lokale Dokumente zugreift glaube ich nun eher nicht - bei Musik ist es was anderes, hier wird ja von Amazon ausdrücklich angeboten, eigene Tracks in die Amazon Cloud zu kopieren, und offensichtlich holt man sich die Dateien hierzu etwas übereifrig ab.

MFG
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