Kundenrezension

6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Glücklich aber ist, wer sich selbst ein glückliches Leben bereitet hat.", 8. November 2009
Rezension bezieht sich auf: Wege zu sich selbst (Taschenbuch)
Marc Aurel wurde 121 nach Christus geboren, er war römischer Kaiser von 161 bis 180. Seine praktischen, humanitären und philosophischen Gedanken folgen der Stoa und wurden von Epikur, Epiktet, Heraklit, Sokrates, Platon, Poseidonios und Seneca beeinflußt.
Als Tugenden empfiehlt er z.B. Gerechtigkeit, Güte, Menschlichkeit, Toleranz, Bescheidenheit, Besonnenheit, Vernunft und Respekt.
In der Welt erkannte er ein harmonisches Ganzes, wie einen Organismus, dessen Teile sinnvoll aufeinander bezogen sind. Die Menschheit gleiche danach einem Baum, dessen Blätter wir sind.
Man findet daher viele gute und inspirierende Gedanken in dem Buch, die auch heute noch ihre Gültigkeit haben, auch wenn die damalige zeitgemäße Formulierung zunächst vielleicht dem heutigen Leser etwas fremd klingt. Da muß der Leser die Kern der Gedanken in unsere Begriffe übertragen und erneut reflektieren.

Zitat aus dem Buch: "Blicke in dein Inneres! Im Innern ist die Quelle des Guten, eine unversiegbare Quelle, wenn Du immer nachgräbst."
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Kommentare

Von 1 Kunden verfolgt

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1-8 von 8 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 16.12.2011 13:18:51 GMT+01:00
S. Harder meint:
"Glücklich aber ist, wer sich selbst ein glückliches Leben bereitet hat."

Das ist ziemlich nichtssagend, genau wie die anderen angeführten Zitate. Völlig abgegriffene Weltweisheitssprüche haben da noch mehr Flair.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 16.12.2011 15:33:08 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 16.12.2011 16:25:59 GMT+01:00
Hallo S. Harder
ich danke für den kritischen Beitrag und erlaube mir Ihre Rezension zu dem Buch hier mal abzudrucken:
"Ich kann die positiven Rezensionen hier in keinster Weise nachvollziehen. Egal, auf welcher Seite ich dieses Büchlein aufschlage, überall fällt mir etwas Unangenehmes auf.
Ständig taucht die Forderung auf, man solle naturgemäß leben. Das Problem ist aber: woher weiß man denn, was naturgemäß ist? Hat jemand bei seiner Betrachtung auf der einen Seite das Natürliche und auf der anderen Seite das Widernatürliche und kann sodann beides vergleichen? Ich denke ganz klar: Nein. Die Natur des Menschen läßt sich nicht so einfach verifizieren und als Handlungsmaßstab verwenden.
Die "Natur des Menschen" bleibt auch bei Marc Aurel eher etwas Abstraktes: Nie weiß man so recht, was damit eigentlich gemeint sein soll.
In der alltäglichen Lebenswelt erweisen sich solcherlei Ratschläge als unbrauchbar und auch als Wegweiser zu sich selbst können sie kaum herhalten.
Ebenso verhält es mit seinem zweiten Lieblingswort: Vernunft.
"Lebe vernünftig!" - Aber was heißt das eigentlich genau und vor allem konkret im Einzelfall meines alltäglichen Lebens?
Leider erklärt Marc Aurel nicht wirklich, was er mit "Vernunft" meint und der Begriff behält die ganze Lektüre hindurch seinen dunklen, weil kaum klar zu durchdringenden, Charakter.
Also ich kann mich dadurch nicht besser erkennen und finde dadurch keinesfalls leichter Wege zu mir selbst.
Was auch befremdlich ist: Die angebliche Harmonie des Weltganzen, von der öfters die Rede ist. So als ob ich sagen könnte: Egal, ob mir ungemein Schlechtes widerfährt, seinen Sinn und Zweck erfüllt dies trotzdem im Weltganzen. Wer denkt denn so? Klar, es lohnt sich nicht, über etwas zu meckern, was man ohnehin nicht ändern kann. Aber das ist keine tiefe Weisheit, sondern eine banale Einsicht.
Weder weiß ich also einfach, wie man naturgemäß handelt noch wie die reine Stimme der Vernunft sich anhört, auf das ich ihr auf klar abgesteckten Pfaden folgen könnte.
Es gibt auch allerlei nebulöse Textstellen, deren Nebulösität höchstwahrscheinlich auf eine schlechten Übersetzung zurückzuführen ist.
Ein Beispiel davon: "Nach der Beschaffenheit der Gegenstände, welche du dir am öftesten vorstellst, wird sich auch deine Gesinnung richten; denn von den Vorstellungen nimmt die Seele ihre Farbe an."
Es ist kaum vorstellbar, wie man sich noch schlechter ausdrücken könnte. Ich weiß, "Seele" im historischen Kontext bedeutete so viel wie "eine innere Kraft, durch welche Handlungen bewirkt werden und ein Vermögen zur inneren Abbildung von Eindrücken.
Überhaupt bin ich mit dem Jargon einigermaßen vertraut; trotzdem will sich kein echtes Verständnis einiger Passagen einstellen."

Schade, dass Sie dieses Buch nicht berührt hat. Vielleicht lesen Sie es nochmal in einigen Jahren. Oft hat man dann einen anderen Zugang, auch zu der Tiefe der Gedanken.
Klar sind einige Gedanken für den damaligen Zeitgeist formuliert worden und man muß heute ein wenig überlegen, was er damit wohl genau meinte. Sie zitieren z.B. den folgenden Gedanken aus dem Buch: "Nach der Beschaffenheit der Gegenstände, welche du dir am öftesten vorstellst, wird sich auch deine Gesinnung richten; denn von den Vorstellungen nimmt die Seele ihre Farbe an."
Wird der gleiche tiefsinnige Inhalt heute oft so zitiert:

„ Achte auf Deine Gedanken,
denn sie werden zu Worten.

Achte auf Deine Worte,
denn sie werden zu Handlungen.

Achte auf Deine Handlungen,
denn sie werden zu Gewohnheiten.

Achte auf Deine Gewohnheiten,
denn sie werden Dein Charakter.

Achte auf Deinen Charakter,
denn er wird Dein Schicksal.“

Die Überschrift der Rezension: "Glücklich aber ist, wer sich selbst ein glückliches Leben bereitet hat." klingt vielleicht beim ersten lesen banal, aber bei näherer Reflektion werden einem viele Fälle (und auch eigene Erlebnisse) einfallen, wo Menschen sich von äußerer Zuwendung und Bestätigung anderer Menschen abhänig gemacht haben.

Das Zitat:"Blicke in dein Inneres! Im Innern ist die Quelle des Guten, eine unversiegbare Quelle, wenn Du immer nachgräbst." ist doch sehr tiefsinnig...

Viele Grüße
Jürgen

P.s. wie kpoac schon in seiner Rezension zu dem Buch sagte:
Diese "Wege zu sich selbst" sind nicht mehr als reine Selbstbetrachtungen, die als unvergängliche Leitsätze eine gewisse Muße und Besinnung verlangen. Daher empfiehlt sich eine Pause zur Reflexion und weniger ein durchgängiges Lesen dieses Werkes."

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 16.12.2011 16:41:32 GMT+01:00
[Von Amazon gelöscht am 23.02.2012 08:08:13 GMT+01:00]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 17.12.2011 16:22:48 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 17.12.2011 19:01:53 GMT+01:00
Hallo Justme,
also Achtsamkeit und möglichst in jedem Augenblick präsent zu sein, ist die hohe Kunst im Jetzt(!) zu sein, also nicht in der Vergangenheit oder in der Zukunft.
Ein weiterer Gedanke zielt auf eine andere Richtung:
"Achte auf Deine Gedanken,denn sie werden zu Worten... Handlungen... Gewohnheiten... Charakter...Schicksal." Bedeutet bewußt auf seine eigenen Gedanken/ Gefühle zu achten, denn sie beeinflussen das Denken, das Handeln und schließlich das Wesen des Menschen, wenn diese Struktur über Jahre eingeübt wird.

Der Dritte Gedanke "Nicht suchen...ansonsten ist das wie ein Schaufensterbummel", bedeutet man soll nicht überall suchen und seine Gedanken haben. Wenn man alles kommen läßt und nur bewußt wahrnimmt, findet man ...
Viele Grüße
Jürgen

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 18.12.2011 10:27:10 GMT+01:00
[Von Amazon gelöscht am 23.02.2012 08:08:15 GMT+01:00]

Veröffentlicht am 01.12.2012 02:39:13 GMT+01:00
Nacht meint:
heute schließe ich mich S. Harder an.
Diesmal, Jürgen, leider, paßt nicht wenn Sie ernsthaft meinen: "Glücklich aber ist, wer sich selbst ein glückliches Leben bereitet hat."
Um zu verdeutlichen was ich mit ,, hier nicht paßen,, meine möchte ich Frage stellen.
Fragen sind jedes Mal gut, oder ? Und es heißt so wunderbar: dumme Fragen gibt es nicht, es gibt nur dumme Antworten.

Wie bereits einigen Menschen bekannt ist - alles ändert sich, nichts bleibt wie es ist, und, wenn heute sie deine Freundin ist, morgen kann sie deine unerwünshte Feindin sein. Oder etwa können Sie Jürgen mir eine 51 prozentige Garantie geben, das so ein Fall nicht in Erscheinung treten kann ?

Selbst schon in manchen heiligen Schriften lesen wir, daß die Wege des Schöpfers, der Quelle von allen erdenklichen Quellen, unergründbar sind. Tja, wie auch , daß die Gedanken des Schöpfers von allem nicht die Gedanken des Menschen sind.

Freude zu verbreiten, beziehungsweise, Freude zu verteilen - ist das größte Glück, sagt Theodor Fontane.

Na ja, ich persönlich denke nicht und bin auch nicht der Meinung, daß 100% von mir abhängt ob ich mir selbst ein glückliches Leben bereiten kann. Ich kann es versuchen zu machen. Ja. Versuchen!! Jedoch volle Garantie, daß es auch so klappt wie ich will hatte ich nie und habe immer noch nicht.
Und Sie ?

Zum Schluß ein zusammenfassender Schlußsatz von Arthur Schopenhauer:
"Jedes Mal bekommt Mensch nie was er will, sondern das was er braucht".

Wie auch immer, gibt es aber auch glückliche Menschen die nie was dafür getan haben, zum Beispiel Kinder.

Ich freue mich auf Ihre Antwort.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 02.12.2012 15:47:04 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 04.12.2012 17:17:36 GMT+01:00
@ Nacht
Vielen Dank für diese nachdenklichen Betrachtungen. Sie haben natürlich Recht in allen Punkten man muß es versuchen und bekommt seine Aufgaben im Leben die es zu lösen gilt.

Man kann auch Wünschen nachjagen, dann wird einen die Erfüllung der Wünsche meist nur kurz glücklich machen. Dann kommt der nächste Wunsch der erfüllt werden möchte. Der Wunsch wird so zur eigentlichen Lust und es geht nicht mehr um die Erfüllung.
Ebenso ist es mit irgend einer Erwartungshaltung an die Umwelt, je mehr ich erwarte, umso eher werde ich entäuscht wenn derjenige nicht so reagiert wie ich das möchte oder mir gewünscht habe.

Glücklich sein liegt nur in meiner Hand! Man sollte sich nicht von äußeren Faktoren abhängig machen. Äußere Dinge verändern sich ständig. Die innere Konstante ist der Ruhepol und nur darauf beruht die eigene Zufriedenheit und das persönliche Glück.

Vielleicht probiert man es einfach mal mit dem Mantra den mein Yogalehrer uns gerade ans Herz gelegt hat: "Mir geht es gut."

Viele Grüße
Jürgen

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 02.12.2012 19:01:21 GMT+01:00
Nacht meint:
danke! für Ihre Antwort.
Ob Sie nun gerade vom Yoga-Seminar kommen oder ob Sie wandern gehen - ich mache mich von diesen äußeren Faktoren nicht abhängig um glücklich zu sein. Deswegen habe ich kein Glück und will ich auch das Glück nicht haben wenn Sie gerade von einem Yoga-Seminar zurückkommen. Weil ich entscheide selbst wann ich glücklich sein will oder wann nicht.

Nicht nur äußere Dinge verändern sich ständig. Auch die Innere Konstanze verändert sich ständig.
Denn uns beeinflußt alles. Auch der Kugelschreiber der vor Ihnen liegt beeinflußt Sie. Überlegen Sie doch mal wie Sie sich fühlen würden wenn der gleiche Kugelschreiber ganz anders, auf dem Kopf gestell, neben Ihnen liegen würde. Und dann legen Sie einen anderen Kugelschreiber von einer ganz anderen Farbe daneben und schauen Sie ihn an. Da kommen also andere und ganz andere Gefühle bzw. Emotionen und auch Gedanken rüber.

Und das ist nur ein einfachstes Beispiel mit einem Kugelschreiber.

Also was ich sage ist, das äußere Faktoren beeinflußt uns immer. Ständig. Und, jeder äußerer Faktor beeinflußt uns.

Bei einem unangenehmen oder auch einem unglücklichen äußeren Faktor sich noch glücklich zu fühlen wäre reine Verdrängung, reine Ignoranz, reiner negativer Egoismus, sprich, es wäre richtig neurotisch. Ein wirklich erleuchteter Mensch geht da nicht mit. So ein Mensch würde solche oben genante äußere Faktoren meiden. Ja meiden, indem so ein Mensch solchen Faktoren aus dem Weg geht. Und nicht mitten drin angeblich innerlich glücklich zu sein wenn rings herum weit und breit das Unglück stattfindet.

Das Mantra ist gut.
Vielleicht probieren Sie ein anderes ähnliches Mantra morgens , mittags und abends:

"In meiner Seele ist heute ein Fest"

Bewußt gesungen kann es auch Veränderungen bewirken...

So ich gehe jetzt kochen und werde Ihnen an anderem Tag antworten fall Sie Fragen haben.
Viele Grüße
Nacht
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