Kundenrezension

85 von 114 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Kann man sich nur von Licht ernähren?, 19. März 2011
Rezension bezieht sich auf: Am Anfang war das Licht (DVD)
Eine spannende Frage, der nachgegangen wird. Bereits vor Kinostart hat dieser Film stark polarisiert. Die Einen sehen es an der Zeit, dass solche "Phänomene" nicht länger verschwiegen und heruntergespielt werden, die Anderen halten das für gefährliche Märchen und esoterische Propagande.

Eigentlich eine gute Voraussetzung einen spannenden Film darüber zu machen, der sowohl Befürworter als auch Kritiker zu Wort kommen lässt und die Thematik von allen Seiten beleuchtet. Das war auch der Anspruch des Regisseurs P. A. Straubinger, den er aber leider nicht einlösen konnte. Straubinger bekennt, dass er selbst vom "Phänomen Lichtnahrung" überzeugt ist. Das hatte leider auch starke Auswirkungen auf diesen Film.

Wer eine ausgewogene, sachlich kritisch Auseinandersetzun mit dem Thema erwartet, wird spätestes beim zweiten Blick enttäuscht. Die Untersuchungsergebnisse eins Yogi, der seit Jahrzehnten nichts getrunken oder gegessen haben will, werden völlig unkritisch als wissenschaftlicher Beweis präsentiert. Mit keinem Wort wird darauf eingegangen, dass der Yogi während des Untersuchungszeitraumes 1/10 seines Körpergewichtes verloren hat und seine Blutwerte einen klaren Fastenzustand dokumentierten, die notwendige Energie also durch den Abbau der eigenen Körperreserven gedeckt wurde. Auch der gescheiterte Selbstversuch von Jasmuheen (der Erfinderin des "Lichtfastens"), bei dem sie in nur 4 Tagen rund 6 kg an Gewicht verlor und lebensgefährlich dehydrierte, wird nicht erwähnt. Michael Werner, der sich angeblich von Licht ernährt, schlürft während des Interviews einen Orangensaft (1 Liter hat 400 kcal), und das negative Ergebnis einer wissenschaftlichen Untersuchung mit ihm wird überspielt und abgetan.

Interessant finde ich, dass Straubinger es geschafft hat, das "Who is who" der Lichtnahrungs-Szene vor die Kamera zu holen. Was die Damen und Herren von sich geben ist durchaus sehenswert (ob man ihnen glaubt ist eine andere Frage)

Als Fazit kann ich diesen Film nur Esoterikern oder solchen die es noch werden wollen empfehlen. Wer eine wirklich sachlich kritische Auseinandersetzung mit dem Thema sucht, findet über Internet wohl deutlich mehr und ausgewogenere Informationen. (z.B. Wikipedia, Kritisch Gedacht)

Ausprobieren sollte man das Lichtfasten besser nicht - zumindest dabei sind sich die Filmemacher und Kritiker einig. Das haben schon zu viele mit ihrem Leben bezahlt.

Interessant finde ich, dass es anscheinend schon eine beachtliche Schar an "Lichtnahrungs-Gläubigen" zu geben scheint - die teils sehr euphorischen Rezensionen hier lassen es zumindest vermuten. Kritische Sichtweisen werden im Stile einer Verschwörungsthorie als "engstirning" und "Festhalten an einem veralterten Weltbild" abgetan. Wer sich ernsthaft mit dem Thema beschäftigen möchte, sollte sich BEIDE Seiten genau ansehen - was spricht dafür und was dagegen. Das ist dem Film leider nicht gelungen und Viele scheinen das nicht einmal zu merken. Der Film blendet substanzielle Kritk weitgehend aus und nimmt nur Vordergründig eine neutrale Haltung ein. Daher habe ich meine ursprüngliche Bewertung des Films nach unten angepasst.
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Kommentare

Von 3 Kunden verfolgt

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1-10 von 15 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 19.03.2011 16:04:47 GMT+01:00
Speedy meint:
Hat es einen Grund, warum Sie diesem Film 3 Sterne geben? Das wundert mich, wenn ich lese, was Sie schreiben.

Geben Sie ihm 3 Sterne, weil er einer "spannenden" Frage nach geht? Wie spannend würden Sie eine Frage halten, ob es das Loch Ness Monster, den Yeti oder Big Foot gibt?

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 20.03.2011 07:38:26 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 17.07.2012 07:58:33 GMT+02:00
"Kann MAN sich nur von Licht ernähren ?"

Bereits in der Frage steckt der Wurm. Was einzelne vielleicht können, kann noch lange nicht jeder. Auch ist fraglich, ob es überhaupt sinnvoll ist, so eine Fähigkeit anzustreben.

Anderes Beispiel : Kann "man" mit 300-kmh im Kreis fahren ? Vettel, Schumacher und Co. können es - ich und 99% der Bevölkerung nicht.

Um richtig verstanden zu werden : ich halte die Propagierung von Lichtnahrung - noch dazu in den wohlhabenden Gebieten mit Nahrungsüberangebot - für (offenbar auch gefährlichen) Nonsense.

Ob Lichtnahrung für einzelne sehr gereifte und hoch-entwickelte Persönlichkeiten möglich ist, ist eine spannende Frage - auch im Hinblick auf die Frage des Wesens des Menschen.

Veröffentlicht am 20.03.2011 17:09:39 GMT+01:00
Anahita meint:
Ausprobieren sollte man das Lichtfasten besser nicht - zumindest dabei sind sich die Filmemacher und Kritiker einig. Das haben schon zu viele mit ihrem Leben bezahlt.

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Wieviele? Wann, wo, wer?

Wie viele Menschen jährlich an falscher ärtztlicher Behandlung, Nebenwirkungen von Medikamenten, Supermarktmagenfüllstoffen, McDoof etc sterben, darüber gibt es leider keine wirklich verlässlichen oder gar vertrauenswürdigen Studien, weil die sogenannten Statistik-, Markt- und Meinungsforschungsunternehmen niemals die Hand beissen, die sie füttert. Logisch.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 20.03.2011 22:18:04 GMT+01:00
RoGe56 meint:
Ich habe 3 Punkte vergeben, weil der Film an sich handwerklich gut gemacht wurde. Auch dass sich der Regisseur grundsätzlich an das Thema herangewagt hat finde ich gut. All die "Lichtessenden" Personen mal authentisch vor der Linse zu sehen, fand ich interessant. Ob man diesen Leuten nun das was sie sagen auch wirklich abnimmt, ist eine andere Frage. Einige Poster tun das offensichtlich. Ich persönlich hatte den Eindruck, dass diese Personen das zumindest selbst glauben. Schade ist, dass der Film eigentlich nicht auf das psychologische Phänomen der Selbsttäuschung eingeht, und auf substanzielles Hinterfragen verzichtet. Dafür gibts von mir 2 Sterne Abzug. Ich finde, man kann sich den Film durchaus ansehen, wenn man sich zusätzlich kritische Hintergrundinfos aus dem Internet ansieht.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 20.03.2011 22:25:31 GMT+01:00
RoGe56 meint:
"Ausprobieren sollte man das Lichtfasten besser nicht - zumindest dabei sind sich die Filmemacher und Kritiker einig. Das haben schon zu viele mit ihrem Leben bezahlt. "
Wieviele? Wann, wo, wer?
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Hat P. A. Straubinger selbst mehrmals betont. Kann man leicht selbst herausfinden - versuche es mal mit Google. Es gibt immerhin nachweislich Menschen, die dabei gestorben sind. Und es gibt keinen zweifelsfrei nachgewiesenen Fall, wo es ein Mensch dauerhaft geschafft hat. Das ist schon etwas anderes als die von dir angeführten Beispiele.

Veröffentlicht am 22.08.2011 21:11:25 GMT+02:00
misstq meint:
woher haben sie die information das der yogi 1/10 seines koerpergewichts verloren hat?
u wieso wird es voellig unkrtitisch als beweis geliefert? das stimmt doch darnicht.. der yoggi wurde unter sehr kritischen bedingungen untersucht u zwar von der 1 sek bis zur letzen sek wurde alles auf video lueckenlos festgehalten!
fazit: offizielles phaenomen, die kritik bleibt einem selber ueberlassen!

u wenn staubinger nicht ueberzeugt von seiner lichtnahrung waere, haette er niemals den mut gehabt um sich an so einem film heran zuwagen u ihn zu drehen. wer macht schon so was wenn er nicht davon ueberzeugt ist.

ihre aussagen sind unverhaeltnissmaessig!.
es werden saemtliche wissenschafter befragt wie deren erkenntnisse sind u dazu gabs es beeidruckende ergebnisse.

u welches negative ergebniss einer wissenschaftlichen untersuchung? die ergebnisse die laut des films positiv ausgefallen sollen wurden nie veroeffnetlicht, obwohl dies die abmachung war..

also irgendwie erwaehnen sie hier sachen die garnicht so stattgefunden haben in dem film???
aslo einer von uns beiden hat den film nicht richtig gesehen, aber i werde mir die muehe ein zweites mal machen auf grund ihrer rezension.

am ende soll der zuschauer selbst entscheiden, was er glaubt u was nicht. jedenfalls gab es wissenschaftlich unerklaerbare phaenome!!!

auch der letzte wissenschaftler sagte das man aus der nahrung nur das licht entnehmen wuerde u er davon ausgehe das lichtnahrung zumindest theoretisch logisch moglich sei!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 01.02.2012 08:42:54 GMT+01:00
> Ob man diesen Leuten nun das was sie sagen auch wirklich abnimmt, ist eine andere Frage.

Hier liegt der Hund begraben.
Was wir täglich alles "der Wissenschaft" oder "den Medien" glauben, ohne es zu bemerken...
Aber diesem Film hier wird nicht geglaubt.

Ich erwarte nicht, dass man Lichtessern glaubt, sondern ich erwarte, dass jeder der ihnen nicht glaubt, sich fragt, warum er das nicht tut.
Welche persönliche Angst steckt dahinter?
Nur das hilft weiter - nicht die Suche nach "Beweisen".

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 01.02.2012 08:44:39 GMT+01:00
> Hat P. A. Straubinger selbst mehrmals betont.

Das ist auch ein Beispiel für "Glauben".
Du glaubst Hr. Straubinger das. Warum glaubst Du ihm gerade dies und nicht auch den Rest seiner Aussagen?

Veröffentlicht am 07.02.2012 15:07:36 GMT+01:00
Ich hab es schon mal in einem anderem Zusammenhang geschrieben, aber.....
Nach der Welle-Teilchen Theorie von Licht (also Licht hat Eigenschaften von Wellen "und" von Teilchen - ist somit nicht "feinstofflich" sondern eben nicht definierbar) könnte man sich dann eigentlich auch von Schallwellen ernähren! Das werd... ich jetzt machen - ich versuch mich nur mehr von Musik zu ernähren - und dann dreh ich einen Film drüber und kassier ;)))
(weisses Rauschen wäre dann zB vergleichbar mit einer Tiefkühlpizza, eine Wagner Oper eher ein opulentes 5 Gänge-Menü mit Rotweinbegleitung ;))
Und ich möchte jetzt keine kritischen Kommentare von Leuten wie Anahita oder DrSchmidt lesen, denn dann würden sie sich ja selbst als "Pharmaindustrie-bezahlte" Ungläubige outen!!! MMMMhhhhhhh........was für ein leckerer Rocksong! ;-)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 13.02.2012 16:30:10 GMT+01:00
Warum sollte ich kritisch dazu stehen?
Natürlich sind Schallwellen auch eine Form von Energie, die zu einer ausgewogenen "Ernährung" (ich nenne es Energiehaushalt) ebenso dazugehören.

Die Ironie in Ihrem Beitrag besagt ja schon, wer von uns beiden gar nicht an das ganze glaubt, und immer auf der Suche nach "Beweisen dagegen" ist.

Zum Thema Lichtnahrung vs. Schallwellennahrung geb ich nochmal einen Tip:
Mit "Licht" ist nicht das optische Licht gemeint.
Schallwellen sind also kein adäquater Vergelich, sondern es scheint mir weit hergeholt, von jemandem, der sich nur lustig machen will.

Ich finde diesen Satz gerade sehr passend: "Man sucht entweder Wege oder Gründe."

Denn wie war das nochmal mit den Fleischessern, der Massentierhaltung und dem weltweiten Hunger?
Wollen wir damit so weitermachen oder (auch) nach alternativen Möglichkeiten der Lebens(er)haltung suchen?
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