Kundenrezension

8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Oberkracher der rockt!, 25. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: Interceptor (Audio CD)
Bei der deutschen Combo Mad Max hatte ich eine Zeitlang ein paar Vorurteile seit der dritten Reunion, irgendwann im 21. Jahrhundert:
Schwülstige Christentexte, lahme Mucke, schlimme Frisuren prägten mein Bild. Seit ein oder zwei Alben scheinen die Herren langsam, aber kontinuierlich immer mehr Gas zu geben. Den Höhepunkt dieser Entwicklung haben wir 2013.
Das neue Album "Interceptor" (ist wohl das Gefährt von Mel Gibson im Film "Mad Max II") kann musikalisch und textlich dermaßen punkten, dass ich dauernd dachte die falsche CD eingelegt zu haben!
Schon dass Endzeitcover vom Thomas Ewerhardt zum Ausklappen ist ein toller Hingucker, ansonsten rocken die vier Herren um Frontmann Michael Voss kernig und mit jede Menge Ohrwürmern im Köcher. Die Band sieht das mit dem Härtegrad auch so und hat auch Wert auf eine gediegene Produktion gelegt die den Liedern richtig Tiefe verleiht und alles echt und handgemacht klingen lässt.
Damit hätte ich niemals gerechnet und bin immer noch völlig überrascht bei jedem Hördurchlauf dieser CD. Durch geschickte Variationen in der Geschwindigkeit haben Mad Max auch unheimlich viel Abwechslung in die 10 Lieder gepackt, mit jedem Durchlauf finde ich neue Details. Dazu singt der Michael Voss absolut klasseund mit Eiern, so dass alles zusammenpasst. Ob Hymnen wie "Sons Of Anarchy" (Fans der US-Serie?) oder der 80er Jahre artige Ohrwurm "Streets Of Tokio", man bekommt die Stücke einfach nicht mehr aus dem Schädel. Dazu passt ja auch das Motto: "Rock All Your Life".
Ich weiß jetzt nicht in welchen Jungbrunnen Mad Max gefallen sind, oder ob weichgespülte Alben endgütlig der Vergangenheit angehören, aber mit diesem Album haben sie einfach alles richtig gemacht!
Eine richtige Ballade gibt es übrigens nicht, ein Lied wie "Show No Mercy" (Hui, das klingt nicht mehr sehr christlich) hat aber geschickt eingebaute Ruheinseln und rockt ansonsten ordentlich. Am Ende geht man mit "Revolution" in etwas bravere Gefilde, während "Turn It Down" zwar dreckig rockt, aber arg einfach gestrickt ist.
Das sind minimale Abnutzungserscheinungen zum Ausgang einer tollen Scheibe die vielleicht auch Nichtfans der Truppe begeistern kann!
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1-2 von 2 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 15.11.2013 16:52:40 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 15.11.2013 16:54:39 GMT+01:00
Mischa meint:
Die ersten drei Songs klingen wie Accept mit Bon Jovi als Sänger. Danach klingt es leider nur noch nach Bon Jovi...

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 20.12.2013 21:24:33 GMT+01:00
U. Coers meint:
Haha , geile beschreibung , vielleicht etwas zu stark auf Bon Jovi gelegt , ganz soo schlimm wie den " letzten Amerikanischen Heuler(JBJ) find ich es nicht , aber so prall wie der Ur-rezensent auch wieder nicht , ich glaube mal die Eier fehlen irgendwie.
;-)
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