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Kundenrezension

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Aber etwas Unerklärliches lässt sie misstrauisch werden", 15. Februar 2014
Von 
Rezension bezieht sich auf: Der stille Herr Genardy: Roman (Taschenbuch)
"Was hast du ihr angetan, du Schwein. Ich bringe dich um, wenn du sie noch einmal anrührst."

Das Mädchen, das er seit Tagen vor dem Fenster der Tierhandlung stehen sieht, erinnert ihn an sein kleines Kind. Der kleine zierliche Körper, der unschuldige Blick. Wie damals bei seiner Tochter, die bereitwillig und folgsam, ahnungslos und zärtlich ihm vertraute und er seine Spielchen mit ihr trieb. Bis zu dem Tag, als seine Frau ihn dabei überraschte und er ausziehen musste.

Er schafft es auch diesmal, wie schon Jahre zuvor bei einem leicht behinderten, neunjährigen Kind. Es ist nie herausgekommen. Dieses kleine Mädchen, das er über Tage hinweg aus seiner über der Tierhandlung vorhandenen Wohnung beobachtet, fasst Vertrauen zu ihm, antwortet auf seine Fragen, nimmt Süßigkeiten an und folgt ihm nach Tagen der Annäherung in seine Wohnung.
Für die elfjährige Nadine, Tochter von Hedwig Otten, endet das Vertrauen zu dem Mann in der Laube eines Gartens tödlich.

Er ist besessen von dem Anblick kleiner Mädchen, es rührt ihn auf, ein Zittern befällt ihn, zieht ihn hinab in lüsterne Gedanken. Einmal die kleinen Beinchen streicheln, den Saum des Höschens berühren, neben dem Kind liegen können.

Sigrid Pelzer, eine junge Frau im Alter von 28 Jahren ist Witwe und lebt mit ihrer achtjährigen Tochter Nicole in einem großen Haus, das ihr Mann kurz vor seinem Tod erbaut hatte. Die Oberwohnung in diesem Haus hat Sigrid inzwischen an eine ältere Dame vermietet. Sie kümmert sich während ihrer Abwesenheit liebevoll um Tochter Nicole.
Sigrid hat seit frühester Jugend an Träume der besonderen Art. Es nähern sich in diesen Träumen braune Gestalten und plötzlich stehengebliebene Uhren kündigen den Tod eines Menschen an. So war es mit dem Tod ihres Großvaters und dem ihres Mannes. Die Träume verfolgen und stürzen sie in ein Gefühlschaos sondergleichen. Sie ist besessen von der Furcht dieser Vorzeichen. Es wird wieder jemand sterben.

Seit dem Tod ihres Mannes Franz sind fünf Jahre vergangen. Die junge Frau ist inzwischen berufstätig. Auf ihrer Arbeitsstelle in einem Kaufhaus in Köln hat sie als Arbeitskollegin die frühere Schulfreundin Hedwig, Mutter der elfjährigen Nadine.
Nach dem Auszug der älteren Dame ist Sigrid gezwungen neu zu vermieten. Eigentlich will sie an eine ältere Frau vermieten, es bewirbt sich jedoch ein Josef Genardy, ein Mann zwischen 50 und 60 Jahren um die Wohnung. Obwohl sie ihn vom ersten Augenblick unheimlich findet vermietet sie an ihn. Mit ungeahnten Folgen!

Ein spannendes Buch! Es nimmt einem den Atem. Die Handlung des Buches ist sagenhaft realitätsnah geschrieben. Der Autorin Petra Hammesfahr ist ein 336 Seiten packender Thriller gelungen, der im Wechsel das Geschehen des Kinderverführers und die Vorahnungen der jungen Sigrid schildert. Tief in ihrer Psyche wird Sigrid an das gemeinsame Liebesleben mit ihrem Mann erinnert, das ihn in die Nähe eines Pädophilen bringt und für sie fortan bedeutet: "Jeder Mann ist ein Feind." Eine Dramatik beginnt, als sich das Leben der jungen Frau mit Genardy kreuzt und Tochter Nicole davon betroffen ist.
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Von 1 Kunden verfolgt

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1-2 von 2 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 28.02.2014 13:59:38 GMT+01:00
Sabaga meint:
Hallo Felix,
eine wundervolle und mutige Rezension. Du hast viel von Petra Hammesfahr gelesen und rezensiert, alles scheinbar verlockende, spannende Bücher. Ich muss mich dieser Autorin auch mal zuwenden. Dieses habe ich hier bei Amazon auf meine Wunschliste genommen.
Es grüßt
Sabaga

Veröffentlicht am 28.02.2014 15:42:10 GMT+01:00
Felix meint:
Hallo Sabaga,
Bücher der Schriftstellerin Petra Hammesfahr kenne ich erst seit einiger Zeit, ich hatte mir einige bei meiner Tochter ausgeliehen und mir dann andere hinzugekauft. Es ist sehr schön, wenn man Leseratten in der Familie hat, somit wechseln unsere Bücher ständig.
Dieses hier rezensierte Buch fand ich besonders gelungen, da der Leser erkennt, dass die junge Frau ein tief sitzendes psychisches Problem hat, das sich am Ende des Buches in einer gewaltigen "Befreiung", insofern man davon sprechen kann, offenbart.
Das Buch der Petra Hammesfahr "Die Schuldlosen" ist zwar auch sehr spannend geschrieben, aber hier war ich betreffs der zu vielen Personen, die in dem Buch genannt werden, etwas überfordert. Vielleicht liegt es auch an meinem Alter. Insgesamt lohnt es die Bücher dieser Autorin zu lesen.
Es grüßt Dich herzlich
Felix
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