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Kundenrezension

124 von 139 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unglaublich traurig, 28. Februar 2012
Rezension bezieht sich auf: Gefährten [Blu-ray] (Blu-ray)
Ich als große Pferdeliebhaberin und langjährige Reiterin musste mir diesen Film natürlich gleich am ersten Tag im Kino ansehen. Ich hatte vorsorglich Taschentücher mitgenommen, da ich speziell bei Filmen, wo es um Tiere geht sehr nah am Wasser gebaut bin.
Alleine die erste Begegnung zwischen dem Jungen (dessen Name mir jetzt entfallen ist) und Joey, dem Pferd, hier noch als Fohlen, hat etwas so bewegendes, das wohl nur Jemand verstehen kann, der die magische Verbindung zu einem Pferd kennt. Schon da flossen die ersten Tränen.
Richtig schlimm wurde es für mich allerdings ab da, wo Joey im Krieg ist und man in schockierenster Genauigkeit zusehen muss, für was Pferde im 1. WK missbraucht wurden, als Lastentiere, ohne Rücksicht auf Verluste, man ging wortwörtlich über Leichen. Die Verbindung zwischen Joey und seinem Gefährten, dem Rappen, ist perfekt inszeniert und erlebt seine Krönung in der Szene, als der Rappe vor einem Panzer eingespannt werden soll, Joey aber erkennt, dass dieser zu schwach ist und sich stattdessen anbietet.
Die wohl grausamste Szene ist die, in der sich Joey am Schlachtfeld im Stacheldraht verfängt, aber selbst da zeigt sich, dass Menschen in Anbetracht dessen, dass ein unschuldiges Tier leidet, dazu fähig sind, ihr Kriegsbeil zumindest kurzzeitig zu begraben, um dem armen Pferd zu helfen. Allerdings muss ich zu meinem größten Bedauern stark anzweifeln, dass reale Menschen tatsächlich so gehandelt hätten und das Pferd einfach verenden ließen.

Der Film ist in meinen Augen perfekt inszeniert, die Musik unterstreicht jede Szene malerisch und die Story ist einfach nur herzzereißend und erschütternd zugleich. Natürlich ist es vorhersehbar, dass Joey überlebt und am Ende zu seinem wahren Besitzer zurückfindet, nach ewigem Leiden beiderseits, aber der Hintergrund der Geschichte, nämlich der 1. WK ist grauenhaft genug, als man dem Autor das sehr vorhersehbare Happy End verzeiht. Ich kann abschließend nur sagen - 2 1/2 Stunden mögen für manche lang sein, für mich, war es keine Sekunde zu lange, es ist mir jedenfalls nie so vorgekommen, dennoch habe ich das Ende sehnlichst erwartet, weil ich wusste, dann sind sie beide, Pferd und Reiter in Sicherheit, denn mag dieser Film natürlich fiktiv sein, es haben sich solch ähnliche Szenen bestimmt in Wirklichkeit abgespielt. Denn

"Solange der Mensch denkt, dass ein Tier nicht fühlen kann, solange muss das Tier fühlen, dass der Mensch nicht denken kann."

Fazit: 100&ige Kaufempfehlung, ich habe ihn jedenfalls schon auf meinem Wunschzettel vermerkt.
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1-6 von 6 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 27.08.2012 21:37:58 GMT+02:00
Mister Pink meint:
Ich stimme der ganzen Rezension zu. Anfangs hat mich der Film gar nicht so interessiert, weil ich dachte, das wird so ein Kitschfilm wie Der Pferdeflüsterer, oder so etwas. Kitsch meine ich in dieser Hinsicht nicht negativ. Redfords Film fand ich nicht mal übel.

Aber die Geschichte von Joey ist so toll und herzergreifend dargestellt, dass man sich am liebsten wünscht, der Film würde noch länger gehen. Da ich früher selbst geritten bin, habe ich tatsächlich noch mehr geweint als meine Frau, ganz besonders bei dieser Wahnsinsszene im Stacheldraht, wobei auch die ganze Szene, nachdem er über den Panzer springt, für mich wohl die beste im Film ist. Die Musik, die Kamera, das Pferd, der Hintergrund, in diesem Moment stimmt einfach alles. Und natürlich die Szene als er fast erschossen wird und der Junge (Albert) ihn ruft und dann noch beweist, dass es sein Pferd ist. Schmutz abwaschen und so, einfach nur herrlich. Da war der Tränenfluss nicht mehr aufzuhalten.

Natürlich ist der Film übertrieben kitschig, aber genau so etwas möchte ich sehen. Und Spielberg schafft es wirklich, die richtigen Momente auszukosten, zum Beispiel die Soldatenszene nach dem Stacheldraht, die ja teilweise leicht witzig ausgefallen ist. Genau das war nach dieser Grausamkeit auch nötig. Klasse gemacht. Und wie sie am Ende alle noch zusammenlegen. Ohhh, es kommt schon wieder...:-(

Veröffentlicht am 10.09.2012 00:52:44 GMT+02:00
Kevin meint:
Bei Steven Spielberg und solch einem Thema kann auch einfach nichts falsch laufen :)

Veröffentlicht am 20.10.2013 12:23:07 GMT+02:00
Roxio meint:
[Die meisten Kunden meinen, dass dieser Beitrag nicht zur Diskussion gehört. Beitrag dennoch anzeigen. Alle nicht nützlichen Einträge anzeigen.]

Veröffentlicht am 03.10.2014 23:12:04 GMT+02:00
Delta Force meint:
All dem kann ich mich nur Anschliessen.ich kannte den Film nicht und hab ihn nur zufällig im Fernsehen gesehen und bin echt begeistert,obwohl er streckenweise etwas schnulzig ist.
@ roxio
Es ist allseits bekannt,dass im ersten Weltkrieg auch mit Giftgas gekämpft wurde,auf allen seiten!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 29.12.2014 16:39:53 GMT+01:00
Taneli Kasari meint:
Wer das nicht wusste der ist in meinen Augen verplödet. Man muss aber auch dazu sagen das die Franzosen und Briten mit Giftgas geschossen haben.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 18.01.2016 00:47:49 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 18.01.2016 00:48:15 GMT+01:00
Filmfan95 meint:
@Roxio Genau wie die Franzosen und Briten :)
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