"Rudolf Steiners Anthroposophie versteht sich nicht nur als Lehre, sondern auch als eine Methode, eigenständig Forschung auf geistigem Gebiet zu betreiben. Ziel ist ein individueller, aber dennoch systematischer Zugang zu Phänomenen der übersinnlichen Welt", so steht es bei Wikipedia. Ich weiß nicht ob das eine zutreffende Beschreibung ist, aber wenn es so ist, dann hat Sebastian Gronbach in seinem Buch genau das getan, er hat eigenständige und systematische Forschung auf geistigem Gebiet betrieben, und noch einen drauf gelegt, in dem er sich nicht nur mit Phänomenen der übersinnlichen Welt, sondern auch mit Phänomenen der sinnlichen Welt beschäftigt hat. Er stellt dabei - anthropozentrisch - den Menschen in den Mittelpunkt, und beginnt bei sich selbst und seiner persönlichen Mission - wo auch sonst könnte er beginnen -, ohne dabei jedoch anthro (oder ego) -zentrisch zu sein. Vom "Beweis" über das "Sofa" in den "Schatten" zur "Entscheidung" bis an die "Grenze" und drüber hinaus zur "Elite" und der "Sünde" weiter zur "Erleuchtung" - die Kapitelüberschriften machen deutlich, dass Gronbach kein Tabuthema auslassen möchte, mit dem vollem Risiko ins Fettnäpfchen zu treten. Doch anders als mit vollem Risiko und einer unter die Haut gehenden Offenlegung ist diese seine Mission nicht zu machen, und auch nicht zu haben, und der persönliche Mut, mit dem er diesen Weg beschreitet, ist ebenso beeindruckend wie die spannenden und immer wieder überraschenden Inspirationen seines Buches. Ich bin - auch durch dieses Buch - mehr denn je davon überzeugt, dass sich das Über-Persönliche oder auch Über-Sinnliche erst durch das Persönliche und Sinnliche offenbaren kann (und nicht daran vorbei), und eine sehr persönliche Offenbarung dessen was Menschsein bedeuten kann sind Gronbachs "Missionen".
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
Missionen: Geist bewegt - alles 3772520774
Sebastian Gronbach
Freies Geistesleben
Missionen: Geist bewegt - alles
Alle Produkte
Sinnlich und Über-Sinnlich
"Rudolf Steiners Anthroposophie versteht sich nicht nur als Lehre, sondern auch als eine Methode, eigenständig Forschung auf geistigem Gebiet zu betreiben. Ziel ist ein individueller, aber dennoch systematischer Zugang zu Phänomenen der übersinnlichen Welt", so steht es bei Wikipedia. Ich weiß nicht ob das eine zutreffende Beschreibung ist, aber wenn es so ist, dann hat Sebastian Gronbach in seinem Buch genau das getan, er hat eigenständige und systematische Forschung auf geistigem Gebiet betrieben, und noch einen drauf gelegt, in dem er sich nicht nur mit Phänomenen der übersinnlichen Welt, sondern auch mit Phänomenen der sinnlichen Welt beschäftigt hat. Er stellt dabei - anthropozentrisch - den Menschen in den Mittelpunkt, und beginnt bei sich selbst und seiner persönlichen Mission - wo auch sonst könnte er beginnen -, ohne dabei jedoch anthro (oder ego) -zentrisch zu sein. Vom "Beweis" über das "Sofa" in den "Schatten" zur "Entscheidung" bis an die "Grenze" und drüber hinaus zur "Elite" und der "Sünde" weiter zur "Erleuchtung" - die Kapitelüberschriften machen deutlich, dass Gronbach kein Tabuthema auslassen möchte, mit dem vollem Risiko ins Fettnäpfchen zu treten. Doch anders als mit vollem Risiko und einer unter die Haut gehenden Offenlegung ist diese seine Mission nicht zu machen, und auch nicht zu haben, und der persönliche Mut, mit dem er diesen Weg beschreitet, ist ebenso beeindruckend wie die spannenden und immer wieder überraschenden Inspirationen seines Buches. Ich bin - auch durch dieses Buch - mehr denn je davon überzeugt, dass sich das Über-Persönliche oder auch Über-Sinnliche erst durch das Persönliche und Sinnliche offenbaren kann (und nicht daran vorbei), und eine sehr persönliche Offenbarung dessen was Menschsein bedeuten kann sind Gronbachs "Missionen". Michael Habecker "michaelhabecker"
15. September 2008
Na ja, das ist jetzt irgendwie langweilig, wenn der eine "Info 3" Mitarbeiter dem anderen "Info 3" Mitarbeiter Lobeshymnen auf sein Buch schreibt...Ein wenig typisch für diese Zeitschrift...