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Kundenrezension

18 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein würdiger Schlusspunkt bevor die Neunziger folgten., 24. Juli 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Painkiller (Audio CD)
Mit den Neunzigern meine ich nicht die Alben von Priest. Meine Wenigkeit bezieht sich auf die gesamte Musikentwicklung.
So einen Meilenstein habe ich seither nicht mehr gesehen. Wobei man doch darüber spekuliern kann, wie sich das Feld gerade um die 2000er entwickelt hat.
Nun möchte ich etws zum Album sagen.
Es ist möglich, dass eine Person, welche standardgemäß kein Metal hört, eventuell mit dem Album nichts anzufangen vermag. Ob dies zwingend ist, sei dahingestellt. Aus meiner persönlichen Erfahrung kann ich davon berichen, dass ich mit dem Song "Painkiller" ersteinmal nichts anfangen konnte. Andere Stücke von diesem Album kannte ich zu dieser Zeit nicht.
Irgendwann bin ich denn auf Priest gekommen. Irgendwie. Es ist einfach geschehen. ;) Ich kann nur sagen, mit der Zeit merkt man wie genial die Songs aufgebaut sind, dass Priest echt geile Riffs hat, und zudem einen durchschalgenden Gesang! Wenn dies einem erst bewusst ist und derjenige dann auf "Painkiller" stößt, wird überwältigt.
Zuerst möchte ich etwas über den Titelsong sagen.
Er ist wahrscheinlich in meinen Augen, der Metal-Song überhaupt. Ich kenne kein "härteres" Stück. und dabei müssen Tipton und Co. nichteinmal hart tun. Sie sind es einfach. Sie spielen natürlich harten Metal, ohne dabei eine Show zu geben oder zu übertreiben. Wahrscheinlich ist auch das Charismatische an diesem Stück das Besondere. Da spielen einfach fünf richtige Männer, die es nicht nötig haben "auf hart zu tun".
Die Riffs sind sowieso genial, genauso wie bei allen anderen Stücken. Besonders hervorgehoben sei das Solo von Tipton. Es macht mindestens 50% des Songs aus. Besonders bemerkenswert ist, dass er allein mit dem d (22. Bund, nur dieser!!!) durch hintereinanderes Seitenziehen mehrere Töne hinbekommt, welche quasi die drei Höhepunkte des Solo darstellen.
Das Solo von Downing gibt dem Ganzen noch einen würdigen Abschluss.
Der Text ist ebenfalls einfach nur heavy! Das sind richtige Männer!
Wie bereits angemerkt, würde ich "Painkiller" als besten Song dieser Platte bezeichnen.
Dies hat jedoch nicht zu sagen, dass man enttäuscht weiterhören muss.
Mit "Hell Patrol" folgt ein richtiger Kracher. Die Riffs sind hochgenial, der Gesang ebenfalls. Mein persönlich drittliebster Song der Platte.
Darauf folgt "All Guns Blazing". Für den Song habe ich etwas länger gebraucht. Aber mit der Zeit erschließt sich, wie genial alle Riffs auf diesem Album sind. (Habe auch bereits alle nachgespielt :) ) Besonders die Gesangsstimme sticht hervor. Hut ab Helford.
Mit "Leather Rebel" haben wir einen Song, der sich mir auch erst später erschlossen hat. Wie bereits erwähnt. Tolles Riff. Dies ist mir besonders durch selbiges Spielen gekommen. Den Text finde ich ansprechend.
Der Faden reißt nicht ab. Es ist immer noch ein Hochgenuss das Album weiterzuhören. Nun folgt "Metal Meltdown". Bemerkenswertes Solo zu Beginn. Und wie erwähnt, gute Riffs! Besonders zusammen mit Gesang hört sich der Hauptteil gut an!
"Night Crawler" zieht sogar wieder etwas hoch wie ich finde. Noch besseres Riff. Schöne Abwechslung im Song. Ruhige und harte Parts.
Mit "Between The Hammer And The Anvil" folgt mein zweitliebster Song auf diesr Platte. Die Riffs sind grandios, der Text und Gesang auch. Besonders das Solo sticht hervor. Zweitbestes Solo auf dem Album meiner Meinung nach.
Durch einen übergreifenden Part folgt "A Touch Of Evil". Dieser Song lässt es etwas ruhiger angehen. Mit Don Airey an den Keyboards auch mir ein wohlgesonnen Bekannter. ( Ich bin Deep Purple Fan ;) ) Wie immer. Schöne Riffs, toller Gesang.
Nun. "Battle Hymn" ist eher als Übergang zu klassifizieren. Und für einen solchen auch ordentlich gelungen! :)
Darauf folgt "One Shot At Glory". Wohl der schwächste Song der Platte. Jedoch heißt dies nicht, dass ich diesen schlecht finde. Verhältnismäßig meine ich es. So übel ist er gar nicht. Wenn man ihn mit anderen Priest-Stücken vergleicht, ist er sogar gar nicht mal so schlecht. ;)
An sich endet das Album hier.
Doch möchte ich noch etwas zu den Bonusstücken sagen.
"Living Bad Dreams" ist ebenfalls ein schöner, eher ruhigerer Song. Besonders der Gesang gefällt mir hier.
Die Live-Version von Leather Rebel" ist wie die Studioversion top.

Im Ganzen finde ich "Painkiller" das beste Metal-Album. Auf Rock allgemein möchte ich mich nicht festlegen. Jedoch spricht einiges dafür.
Es ist gleichzeitig auch das beste Priest-Album meiner Meinung nach. Dass sie 1990 noch so etwas zu Stande bringen konnten. Hut ab! Besonders der Gesang von Helford.

Eines möchte ich noch sagen: Das ist richtiger Metal! Diese Scheibe ist ein Gott im Vergleich zu dessen, was heutzutage fabriziert wird.
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Von 1 Kunden verfolgt

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1-7 von 7 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 08.05.2012 16:30:15 GMT+02:00
Cocobolo meint:
Nicht besonders viel in der Metal-Welt rumgekommen, oder?
Also, dass du "kein härteres" Metalstück kennst als Painkiller unterstreicht diese These schon einmal. Etwa Slayer vergessen, die frühen Alben von Metallica oder auch so manche Black Sabbath Titel?
Und, dass du Painkiller auch direkt als DEN Metalsong überhaupt ansiehst.... Naja, es gibt aber auch wirklich zig geile Metalstücke, die ich in keine vernünftige Reihenfolge stellen kann, weil es einfach zu viele ÜBERMetalsongs gibt.
Aber eins weiß ich wohl: Painkiller ist ganz bestimmt nicht DAS beste Metalalbum. Es mischt sicherlich in den Top 5 mit rum... aber Platz 1 ist es nicht. Dafür gibt es zu viele andere Kandidaten, z.B. Master of Puppets, The Number of the Beast, Ride the Lightning, Paranoid, Appetite for Destruction, etc. etc.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 08.05.2012 23:19:59 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 08.05.2012 23:20:17 GMT+02:00
StA Adrian M. meint:
Och, ein bisschen weiß ich schon Bescheid (mir sagen die Alben alle was). Würde mich aber nicht als Kenner im Metal-Genre bezeichnen. Aber ich stehe auch heute noch zu meinem Standpunkt in der Rezension. Nicht vergessen: Ist ja auch nur meine Meinung. Und wenn du Painkiller sogar unter die Top 5 zählst, dann bin ich ja ganz nah ran gekommen. In Sachen Musik kann man doch eh nicht sagen, ob etwas besser ist. Von daher kannst du von mir aus auch sagen, Painkilller wär ein mieses Album. Ich finds genial und wollts mal sagen.^^

Veröffentlicht am 15.06.2012 16:01:53 GMT+02:00
Knight Alive meint:
Junge,...schlaf dich mal ordentlich aus und leg dich wieder hin!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 25.10.2012 13:23:37 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 25.10.2012 13:23:59 GMT+02:00
T. Schäfer meint:
Einfach nur arrogant.
Ich finde es gut, wie klar der Kollege seine Meinung dargelegt hat; ich teile die Meinung auch nicht, aber ich akzeptiere sie.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 13.08.2014 10:44:18 GMT+02:00
@StA Adrian M: Glückwunsch zu dieser guten Rezi und zu Ihrem ausgezeichneten Musikgeschmack;) *Painkiller* gehört sicher mit zu den besten Metalalben - hier stimmt meiner Meinung nach alles.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 13.08.2014 10:50:05 GMT+02:00
@Cocobolo: "Appetite for Destruction" ist kein Metalalbum. Wohl nicht viel rumgekommen...

Veröffentlicht am 02.08.2015 18:01:46 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 02.08.2015 18:41:00 GMT+02:00
Diazepam meint:
Ich kann dem Autor da nur zustimmen.

Die 90er waren waren zumindest was den Metal anging der Anfang vom Ende. Zuerst einmal wurde die komplette Musiklandschaft vom Techno und Europop beherrscht. Was noch vom Metal übrig blieb, waren gefällige Kommerz-Bands ala Guns 'n Roses oder diverse Rock Balladen. Dieses Trauerspiel hab ich noch immer vor meinem geistigen Ohr. Als der Metal dann langsam wieder kam, wars nicht mehr das selbe. Es war auch in den einschlägigen Medien die Rede vom "großen Umbruch" in der Metalszene. "Diese mega harten Riffs und das Gekreische wolle doch heut keiner mehr hören".

Und in der Tat.......... Ich war seit ca 1988 ein Mega Fan der Band Kreator. Zu der Zeit wars noch beinharter Thrashmetal mit schneller, extrem harter, ausgefeilter Spielweise und nahezu morbid aggressiv gekrischenen Vocals. 1992 erschien dann ein Album von Kreator, dass ich anfangs für eine Fehlpressung hielt. Der Sound war einfach nur noch Müll. Teilweise Effekte und Percussionparts aus dem Synthesizer, Instrumentaler Stil stark vereinfacht und Milles Vocals waren fortan eine Art "Gegröle". Also kein richtiges Schreien mehr, aber auch kein Singen. Den Tag wird ich nie vergessen, als ich erwartungsvoll das neue Album einlegte und beinahe vor Fassungslosigkeit in Ohnmacht fiel.

NIEMAND kann abstreiten, dass sich die meisten Metalbands damals selbst verkauft haben, um der "neuen Richtung" gerecht zu werden. Das hat man einfach gespürt, wenn man sich so manche der neuen Sachen anhörte. Und das Painkiller-Album von Priest war eben zu 100% exakt auf den Untergang der Ära (also den Scheitelpunkt) getimed mit seinem 1990 Release und stellte auch für mich den absoluten Höhepunkt dar. Alles was von Priest noch danach kam, hab ich schon gar nicht mehr registriert. Andere der alten Hasen wie Metallica, Megadeth, Anthrax oder Slayer waren noch bis ca mitte der 90er gut, bis man auch dort starke Veränderungen wahrnahm. Wenn ich mir heute die etwas aktuelleren Sachen jener Bands anhöre, wie z.B. die "Endgame" von Megadeth, die "Nostradamus" von Judas Priest, die neueren Slayer Sachen oder die aktuelle AC/DC, dann wird mir schlecht. Ziemlich gezähmter Larifari Metal mit simpelst gestrickten Arrangements, den man durchaus auch als Massentauglich im Radio spielen könnte. Ich höre sehr oft, dass sich seit damals überhaupt gar nichts verändert habe. Aber sorry, sehe ich ebenfalls anders. Ich war zu der Zeit ca 16 Jahre alt und habe den "Wandel" voll mitgekriegt
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