Kundenrezension

170 von 172 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einstieg ins Denken, 13. März 2005
Rezension bezieht sich auf: Was bedeutet das alles?: Eine ganz kurze Einführung in die Philosophie (Taschenbuch)
Das Buch (besser gesagt Büchlein)"Was bedeutet das alles? Eine ganz kurze Einführung in die Philosophie", ist genau das, was der Titel verspricht: auf nur 84 Seiten gibt Thomas Nagel eine wirklich für jeden leicht verständliche Einführung in neun philosophische Probleme. Diese wären:
- Woher wissen wir etwas?
- Das Fremdpsychische
- Das psychophysische Problem
- Die Bedeutung von Wörtern
- Willensfreiheit
- Recht und Unrecht
- Gerechtigkeit
- Der Tod
- Der Sinn des Lebens
Das hört sich vielleicht zunächst sehr kompliziert an, ist es aber nicht. Der Autor verwendet keine hochtrabenden Fachausdrücke und schreibt nicht in verschachtelten Sätzen, sonder verwendet eine sehr gut verständliche und äußerst lebendige Sprache. Nach Aussage des Autors richtet sich das Buch an Schüler in den höheren und auch den mittleren Jahrgängen. Dem kann ich nur zustimmen, ich bin 15 und habe dieses Buch wirklich mit Spaß gelesen. Aber auch darüber hinaus ist das Buch für jeden empfehlenswert, der sich Fragen stellt wie:"Was macht etwas zu einer rechten oder unrechten Handlung?", "Was ist dafür verantwortlich, dass ein Wort eine Bedeutung hat?" oder "Haben wir einen freien Willen oder ist alles vorherbestimmt?". Jeder, der über solche Fragen nachdenkt und noch weiter nachdenken möchte, sich aber bis jetzt nicht zugetraut hat, ein Buch zu dem Thema zu lesen, sollte sich diese Einführung zulegen.
Zu erwähnen ist, dass der Autor keinen Bezug nimmt auf die Geschichte der Philsophie, er beschäftigt sich hier nicht mit Denkern und ihren Schriften - dafür nimmt er verschiedene Alltagssituationen unter die Lupe und analysiert sie genau. Natürlich können die einzelnen philosophischen Probleme auf so kleinem Raum nicht ausführlich besprochen werden, und es gibt natürlich noch viel mehr Fragestellungen, die der Autor hätte erwähnen können - aber dies ist nicht der Sinn einer Einführung, dazu gibt es genügend weiterführende Literatur.
Meiner Meinung nach gibt es keinen besseren Einstieg ins Denken!
Noch ein Tip: Wer einen ersten Kontakt zur Geschichte der Philosophie sucht, dem kann ich "Sofies Welt" von Jostein Gaarder ans Herz legen!
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Kommentare

Von 3 Kunden verfolgt

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1-5 von 5 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 24.08.2010 16:20:23 GMT+02:00
Notations meint:
bist Du sicher, dass Du 15 Jahre alt bist ... ?
Die Rezension scheint mir eher von einer älteren Person geschrieben.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 19.12.2010 23:33:18 GMT+01:00
Nelte meint:
Ich teile Deinen Argwohn. Gleichwohl: Wenn er / sie sich in diesem Alter bereits ernsthaft mit Fragen, wie sie dieses Buch behandelt auseinandersetzt; möglich ist es. Vielleicht ist es ein "Wunderkind". :-)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 25.07.2012 18:33:00 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 25.07.2012 18:35:53 GMT+02:00
Monticello meint:
Der Kerl ist zwar kein Wunderkind, aber ein Aufschneider - wenn er an anderer Stelle das Kunstbuch von Nerdinger mit der Bemerkung kommentiert, daß es ihm heute noch so gut gefalle, wie seinerzeit in der Schule, ist doch wohl klar, daß wir es mit einem Spinner zu tun haben.
FSK - 18 DVDs gehören auch zu den Sehgewohnheiten unseres jungen Mannes.
Wahrscheinlich ist das hier eine Gefälligkeitsrezi, wie so oft.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 24.03.2013 08:35:47 GMT+01:00
wuzibuzi meint:
Das dachte ich mir auch beim Lesen. Klingt nach mind. 30+.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 13.04.2013 14:07:30 GMT+02:00
Maverick meint:
"Ich teile Deinen Argwohn. Gleichwohl: Wenn er / sie sich in diesem Alter bereits ernsthaft mit Fragen, wie sie dieses Buch behandelt auseinandersetzt; möglich ist es. Vielleicht ist es ein "Wunderkind". :-)"

Was für ein Quatsch. Ich selbst habe mich auch ungefähr in dem Alter, tendentiell aber noch ein, zwei Jahre früher, mit diesen Fragen auseinandergesetzt.

Und Thomas Nagel schreibt in seinem Buch selbst, dass die Menschen im Durchschnitt im Alter von 14 Jahren damit anfangen, sich erstmalig derartige Fragen zu stellen.

Das ist also etwas ganz Natürliches und hat nichts mit einem "Wunderkind" zu tun.
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