3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Mittelmässige Handarbeit, 25. September 2010
Rezension bezieht sich auf: Ritualmord (Taschenbuch)
Im Gegensatz zu "Tokyo" fand ich in "Ritualmord" nicht die szenische Dichte, die ich leider erwartet habe, und die Geschichte ist ziemlich an den Haaren herbeigezogen, aber der Mensch muss ja nicht ständig in Spitzenform sein und klasse Bücher am laufenden Band schreiben, ich nehme es Hayder daher nicht übel, daß sie diesmal eher schludrig schrieb (oder ist die Übersetzung schlampig?). Der Kontinent Afrika mit seinen zahlreichen Kulturen scheint Hayder jedenfalls rätselhaft genug zu sein, um sich eine merkwürdige Geschichte aus den Fingern zu saugen - warum die zu Anfang des Buches gefundenen Hände nun vor dem Restaurant begraben wurden, blieb mir übrigens bis zum Schluß ein Rätsel... Die Vorurteile, die weisse Europäer gegenüber "afrikanischen" Einwanderern hegen, werden durch das Buch eher gestützt, finde ich, denn die Schwarzen werden fast durchgehend als schwach, unterwürfig und ängstlich beschrieben. Die Figur Caffery geht schwer auf die Nerven. Normalerweise nimmt man so einen schwergestörten Charakter, der immer wieder gewalttätig wird, aus dem Dienst... Andererseits Hayder bedient damit natürlich ein Genre, das sich gerne vor solchen Typen gruselt. Mir sind auch aus diesem Grund die Thriller von Inger Frimansson oder Minette Walters lieber, denn deren Figuren wirken auf mich lebensnaher, und die Geschichten weniger verworren.
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Ritualmord 3442472857
Mo Hayder
Goldmann Verlag
Ritualmord
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Mittelmässige Handarbeit
Im Gegensatz zu "Tokyo" fand ich in "Ritualmord" nicht die szenische Dichte, die ich leider erwartet habe, und die Geschichte ist ziemlich an den Haaren herbeigezogen, aber der Mensch muss ja nicht ständig in Spitzenform sein und klasse Bücher am laufenden Band schreiben, ich nehme es Hayder daher nicht übel, daß sie diesmal eher schludrig schrieb (oder ist die Übersetzung schlampig?). Der Kontinent Afrika mit seinen zahlreichen Kulturen scheint Hayder jedenfalls rätselhaft genug zu sein, um sich eine merkwürdige Geschichte aus den Fingern zu saugen - warum die zu Anfang des Buches gefundenen Hände nun vor dem Restaurant begraben wurden, blieb mir übrigens bis zum Schluß ein Rätsel... Die Vorurteile, die weisse Europäer gegenüber "afrikanischen" Einwanderern hegen, werden durch das Buch eher gestützt, finde ich, denn die Schwarzen werden fast durchgehend als schwach, unterwürfig und ängstlich beschrieben. Die Figur Caffery geht schwer auf die Nerven. Normalerweise nimmt man so einen schwergestörten Charakter, der immer wieder gewalttätig wird, aus dem Dienst... Andererseits Hayder bedient damit natürlich ein Genre, das sich gerne vor solchen Typen gruselt. Mir sind auch aus diesem Grund die Thriller von Inger Frimansson oder Minette Walters lieber, denn deren Figuren wirken auf mich lebensnaher, und die Geschichten weniger verworren.
Karje "karje"
25. September 2010
- Insgesamt:
5

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Details
Ort: Nanu
Top-Rezensenten Rang: 1.864.960
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