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Kundenrezension

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "It's a violent mix", 1. Juni 2008
Rezension bezieht sich auf: Raw Power (Audio CD)
1967 gegründet brachten The Stooges 1969 ihren ersten Klassiker heraus. Das Debut, ein für seine Zeit herausragendes Werk zwischen Hardrock und Protopunk konnte bereits mit Songs wie "1969", "I Wanna Be Your Dog" oder auch "No Fun" auf ganzer Linie überzeugen. Das sie zu mehr in der Lage waren als kompromissloser Rock N Roll Musik zeigten sie in ihrem düsteren Song "We Will Fall". Bereits im Jahr darauf veröffentlichten sie ihr zweites Studiowerk "Fun House", dass dem Debut mit Songs wie "Down On The Street", "Dirt" und "1970" in nichts nach steht.
Vermutlich hätten diese beiden Alben schon gereicht um The Stooges zur ewigen Legende zu machen. Doch das war den Jungs scheinbar nicht genug...

... mehr als 2,5 Jahre nach Fun House brachten sie ihr (vorerst) letztes und vermutlich wesentlichste heraus. Und alles wird lauter, noch kompromissloser, härter, aggressiver, fetziger etc. Viel hängt damit zusammen, dass James Williamson erstmals die Gitarre übernehmen durfte (danke dafür!). Allein der Moment, in dem ich die Platte in den Player werfe, James in "Search and Destroy" sein erstes C# spielt und spätestens ab 1:21 alle Rädchen am Verstärker bis zum Anschlag gedreht sind, ist unbezahlbar. Der fetzige Klassiker geht nach 3:28 dann zu Ende und wird gefolgt von dem doch deutlich anders klingenden "Gimme Danger". Der Song kommt mit einem coolen Akustikgitarrenintro daher und schafft eine besondere Atmosphäre bis dann nach nach 44 Sekunden endlich die E Gitarre hinzukommt. Nach 1:25 explodiert der Song quasi und scheint nicht mehr zu bremsen bis dann schließlich zum Solo alles wieder heruntergefahren wird. James Williamson hat definitiv in Sachen Solotechnik mehr zu bieten als Asheton. "Your Pretty Face Is Going To Hell" ist ab der ersten Sekunde alles, was das gesamte Album ausmacht ... er ist laut, kompromisslos, hart, aggressiv und fetzig. "Penetration " und "Raw Power" können ebenso wie die ersten Tracks mit ihrer Direktheit und ihrem rauen Sound mühelos überzeugen bis mit "I Need Somebody" die wohl besonderste Nummer des Albums kommt. Bluesige Gitarren flirren durch den Raum, ein cooler Groove erobert den Hörer, Iggy regiert den Song bis James Williamson mit seinen Quailäten zum Vorschein kommt und reinen Zündstoff zum Besten gibt. Ein wahnsinniges Solo. "Shake Appeal" ist die kürzeste Nummer der Platte und für mich definitiv eine der mitreissensten. Fetzt, rockt, geht ins Ohr und ist optimal zum mitgröhlen. Hier gilt wie beim gesamten Album : LAUT AUFDREHEN ! Auf den kürzesten Track folgt mit "Deah Trip" der längste. Und wer Iggys Aussage "its a violent mix" bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht verstanden hat, bekommt er spätestens hier die antwort. Ein brutales Album!!!

Abschließen bleibt mir über das Album, die Songs, Iggy Pop, James Williamson und die Ashetons nur eins zu sagen : Ich zittere vor Erfurcht wenn ich nur daran danke was auf diesen 8 tracks zu hören und zu spüren ist...
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1-1 von 1 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 03.04.2010 12:11:19 GMT+02:00
Marcy Stooge meint:
"The proof's in the pudding.", Iggy Pop
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4.7 von 5 Sternen (19 Kundenrezensionen)
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