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Atmosphärisch, düster, schleppend, 30. April 2011
Rezension bezieht sich auf: Lux Mundi (Audio CD)
Jubel, Samael haben den Totalausfall "Above" mit Würde zu Grabe getragen, und legen mit "Lux Mundi" ein Album vor, welches an die glorreiche Phase zwischen 1994 und 1996 anknüpfen kann. Ja, sie haben sich nicht neu erfunden, aber der Großteil der Songs versprüht eben dieses einzigartige Feeling, das auf "Ceremony Of Opposites" und "Passages" vorhanden war. Für Liebhaber der eher getragenen Musik (Black-Doom) wird hier einiges geboten, die Synthies sind stimmungsvoll und passend eingesetzt (Ausnahme: "The Shadow Of The Sword", wirkt da ein wenig nervig). Auch "Pagan Trance" und "In Gold We Trust" liegen nicht im Qualitätbereich der übrigen Songs. Aber insgesamt gilt erhabener, einzigartig düsterer Black-Doom-Metal mit genial krassen Breaks auf ganzer Ebene: Wer z. B. "Baphomet's Throne" vom "Ceremony ..." Album oder "Jupiterian Vibe" und "Born Under Saturn" (Passage) zu seinen Faves zählte, wird mit mit "Lux Mundi" ganz sicher zufrieden gestellt, denn "Soul Invictus" (absoluter Klopfer), "Let My People Be", "Of War" oder "Antigod" sind genauso böse und genial! Ein ganz derbes Feeling verbreiten die Ultra-Finster-Songs "For A Thousand Years" und "Mother Night", ganz große Musikkunst, an die nur völlig unbekannte Bands wie "The Liquescent Horror", "Auto-De-Fe" oder "Dolorian" rankommen! Die einzigen insgesamt schnelleren Stücke sind der Opener "Luxferre", welcher aber wie auch der Rausschmeißer "The Truth Is Marching On" durch das verschachtelte Riffing doomigere Phasen hat, und das schon erwähnte "The Shadow ..."! Tja, für die Rückbesinnung sollte man einen Extrapunkt geben, aber nöö, mit vier Sternen ist die Scheibe gut bedient, weil man sich doch recht deutlich an den Klassikern orientiert!!
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Lux Mundi B004QN17P4
Samael
Nuclear Blast (Warner)
Lux Mundi
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Atmosphärisch, düster, schleppend
Jubel, Samael haben den Totalausfall "Above" mit Würde zu Grabe getragen, und legen mit "Lux Mundi" ein Album vor, welches an die glorreiche Phase zwischen 1994 und 1996 anknüpfen kann.
Ja, sie haben sich nicht neu erfunden, aber der Großteil der Songs versprüht eben dieses einzigartige Feeling, das auf "Ceremony Of Opposites" und "Passages" vorhanden war. Für Liebhaber der eher getragenen Musik (Black-Doom) wird hier einiges geboten, die Synthies sind stimmungsvoll und passend eingesetzt (Ausnahme: "The Shadow Of The Sword", wirkt da ein wenig nervig). Auch "Pagan Trance" und "In Gold We Trust" liegen nicht im Qualitätbereich der übrigen Songs.
Aber insgesamt gilt erhabener, einzigartig düsterer Black-Doom-Metal mit genial krassen Breaks auf ganzer Ebene: Wer z. B. "Baphomet's Throne" vom "Ceremony ..." Album oder "Jupiterian Vibe" und "Born Under Saturn" (Passage) zu seinen Faves zählte, wird mit mit "Lux Mundi" ganz sicher zufrieden gestellt, denn "Soul Invictus" (absoluter Klopfer), "Let My People Be", "Of War" oder "Antigod" sind genauso böse und genial!
Ein ganz derbes Feeling verbreiten die Ultra-Finster-Songs "For A Thousand Years" und "Mother Night", ganz große Musikkunst, an die nur völlig unbekannte Bands wie "The Liquescent Horror", "Auto-De-Fe" oder "Dolorian" rankommen!
Die einzigen insgesamt schnelleren Stücke sind der Opener "Luxferre", welcher aber wie auch der Rausschmeißer "The Truth Is Marching On" durch das verschachtelte Riffing doomigere Phasen hat, und das schon erwähnte "The Shadow ..."!
Tja, für die Rückbesinnung sollte man einen Extrapunkt geben, aber nöö, mit vier Sternen ist die Scheibe gut bedient, weil man sich doch recht deutlich an den Klassikern orientiert!!
Funeral Doom
30. April 2011
- Insgesamt:
5

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Top-Rezensenten Rang: 5.528
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