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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
= Spaßfaktor:
Rezension bezieht sich auf: Gears of War 3 (uncut) (Videospiel)
Unglaublich, aber wahr: Gears Of War 3 erscheint ungeschnitten in Deutschland, nachdem die beiden Vorgänger auf dem Index landeten und noch immer nur via Import erhältlich sind. Teil 2 ist für mich der vielleicht beste (pure) Third-Person-Shooter überhaupt, da hatte es Teil 3 schwer, mithalten zu können. Und tatsächlich: So ganz kann das Qualitätslevel nicht gehalten werden.Sofort auffällig ist der erneut gesenkte Schwierigkeitsgrad. War Teil 1 schon auf "lässig" ein echter Knochenjob, war dies beim Nachfolger tatsächlich so etwas wie einfach. Nun ist "lässig" beim Wort zu nehmen, man kann quasi einfach so gemütlich durchs Spiel spazieren, ohne wirklich in Bedrängnis zu geraten. Gears-Veteranen empfehle ich unbedingt einen höheren Schwierigkeitsgrad, da man ansonsten unterfordert ist. Optisch macht das Spiel gewohnt viel her, auffällig sind diesmal besonders die prächtigen Aussichten auf weitläufige Landschaften. Allerdings ist im Schnitt alles bunter und heller als zuvor, was mich persönlich ein wenig stört; ich mochte den düsteren Look der Vorgänger. Die Umgebungen an sich sind abwechslungsreich gehalten, aber eine ähnlich originelle Idee wie den Abschnitt im Inneren des Riesenwurms findet man hier leider nicht mehr. Mehr Oberfläche, weniger Untergrund, so lautet jetzt die Devise. Die Synchro ist, wie schon seit jeher, nicht gerade ein Knaller. Lippensynchron geht wahrlich anders, zudem sind in der deutschen Version zu wenige verschiedene Sprecher für zu viele Rollen verantwortlich. Doms Stimme klingt noch immer völlig unpassend, daher empfehle ich, nach Möglichkeit mit Originalsynchro zu spielen. Der Soundtrack ist dafür wieder einmal absolut erstklassig. Es gibt neue Waffen, von denen allerdings keine bei mir für Begeisterung sorgte, ich blieb beim Durchspielen lieber beim Standardrepertoire. Ein paar neue Gegner sind auch hinzugekommen, sogar eine neue "Gegnerklasse", wenn man die Leuchtenden, die durch Imulsion mutierten Locust, denn so nennen will. Man kann nun auch mit vier Spielern gleichzeitig im Splitscreen zocken, was durchaus eine spaßige Angelegenheit ist. Ansonsten kommt man, wenn man einen oder beie Vorgänger gespielt hat, ganz fix ins Gameplay hinein, da hat sich prinzipiell kaum etwas geändert. Zur Story: Es wird nicht wirklich alles aufgelöst, was aufgelöst werden sollte; so wird zum Beispiel nicht erklärt, wer die Locust-Königin denn nun überhaupt ist. Ich habe da zwar einen schwerwiegenden Verdacht, aber der wird sich wahrscheinlich erst später bestätigen, wenn das Prequel erscheint. Das wird bei dem Erfolg der Serie wohl nicht ausbleiben. Fazit: Als Freund der Vorgänger macht man mit dem Kauf von Teil 3 nichts verkehrt. Teil 2 bleibt für mich unerreicht, aber Spaß hatte ich beim Spielen des Abschlusses der Trilogie allemal. Freunde von straighten Shootern ohne großen Schnickschnack drumherum können sowieso zugreifen. Normalerweise mag ich keine reinen Ballerspiele mit Schlauchlevels, aber Gears Of War war schon immer eine Ausnahme. Das soll schon was heißen, daher empfehle ich auch Nicht-Shooterfans, mal einen Blick zu riskieren. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen |
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EUR 29,99 EUR 18,95
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