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Kundenrezension

7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ausgezeichneter Heimkino-Projektor, 20. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Acer P1500 3D Full HD DLP-Projektor (direkt 3D-fähig über HDMI 1.4a, 3.000 ANSI Lumen, Kontrast 10.000:1, Full HD 1920 x 1080 Pixel) schwarz (Elektronik)
Als großer Filmfreund verwende ich den Beamer ausschließlich, um mir am Wochenende 1-2 Kinoabende zu gönnen, nachdem die echten Kinobesuche nachwuchsbedingt für die nächsten Jahre rar werden.

Die Anforderungen waren daher recht bescheiden. Der Beamer soll bei Dunkelheit ein gutes HD-Bild liefern, das ihm von einem Bluray-Player zugespielt wird. Die Eigenschaften bei Tageslicht, in Verbindung mit einem PC, etc., interessierten mich deshalb nicht.

Der Sound wird über eine entsprechende Anlage abgespielt, weshalb für mich auch die Qualität des kleinen internen Lautsprechers keine Rolle spielt.

Als reiner Kinoprojektor erfüllt der Beamer meine Erwartungen voll und ganz. Die Leinwand mit einer Breite und Höhe von jeweils 2,50 Meter ist in einer Sichtentfernung von etwa 4,5 Meter aufgebaut. Den Beamer positioniere ich einfach auf dem Wohnzimmertisch vor dem Sofa, in etwa 3,5 Meter Entfernung von der Leinwand. Da ich in meinem Haus keinen eigenen "Kinosaal" freiräumen wollte und mich ein dauerhaft installierter Beamer nebst Leinwand im Wohnzimmer stören würde, war es mir wichtig, das "Kino" in wenigen Minuten aufbauen zu können.

Das funktioniert problemlos. Der erstaunlich kleine Beamer, der während der Zeit seiner Nichtnutzung in der mitgelieferten Tasche im Schrank verstaut wird, ist mit wenigen Handgriffen betriebsfertig. Einfach das HDMI-Kabel vom Bluray-Player in die Soundanlage und von der Soundanlage in den Beamer. Die Geräte (Bluray-Player von Sony, Soundanlage von Panasonic) kommunizieren ohne Probleme miteinander. Zu Beginn muß man manchmal die Geräte noch einmal aus- und wieder einschalten, weil Beamer und/oder Player die Soundanlage nicht gleich erkennen. Spätestens nach 5 Minuten sind die Geräte jedoch ohne zusätzliche Konfiguration aufeinander eingestellt und korrespondieren den ganzen Film über störungsfrei miteinander.

Etwas Sorge hatte ich im Hinblick auf die manuelle Scharfstellung der Linse. Ich hatte Zweifel, ob man das Bild problemlos per Hand optimal scharfstellen kann. Diese Sorge war jedoch unbegründet. Mit einem Dreher an der Linse ist das Bild sofort knackscharf. Zur Kontrolle kann man sich noch einmal direkt an die Projektionsfläche begeben, ob wirklich jeder einzelne Pixel zu sehen ist. Die Linse ist da aber sehr tolerant, man muß sie also nicht auf den Zehntelmillimeter in die richtige Position bewegen. Etwaige winzige Unschärfen sind schon nicht mehr erkennbar, wenn man einen Schritt zurückgeht und ohnehin nicht aus einem üblichen Sitzabstand von 3-5 Metern oder mehr. Mit einem weiteren Rad an der Linse läßt sich die Projektionsgröße ebenso einfach einstellen.

Ein Nachteil ist sicher, daß die Linse nicht bewegt werden kann. Der Beamer muß also vertikal der Mitte der Leinwand genau gegenüber stehen. Es ist nicht möglich, den Beamer seitlich in einem Regal aufzustellen und die Verzerrung zu korrigieren. Die leichte Verzerrung des Bildes, die dadurch bedingt ist, daß der Beamer regelmäßig nicht genau dem Mittelpunkt der Leinwand gegenüber positioniert werden kann, sondern entweder etwas über der Leinwand hängt oder etwas unterhalb der Leinwand auf einem Tisch o.ä. steht, läßt sich mittels der softwareseitigen Trapezkorrektur mit der Fernbedienung korrigieren. Sichtbare Beeinträchtigungen des Bildes treten hierdurch nicht auf. Ohnehin ist die Linse im Gerät schon so positioniert, daß der notwenige Höhenausgleich zu 90% schon berücksichtigt ist und nur noch minimal angepaßt werden muß. Mit einer zu hohen Standfläche (z.B. Esstisch, Dia-Projektor-Tisch, Fensterbank, o.ä.), wirft man das Bild allerdings weitgehend an die Zimmerdecke. Sofern der Projektor nicht an die Decke gehängt, sondern irgendwo hingestellt werden soll, muß er relativ niedrig stehen (z.B. flacher Wohnzimmertisch). Einen Mangel an Höhe kann man durch das Unterlegen von Büchern ausgleichen, zuviel Höhe wäre aber nur durch das Absägen der Tischbeine oder ähnliche bauliche Maßnahmen zu korrigieren... Der Versuch, den Beamer auf einer hohen Fläche abzustellen und nur hinten "aufzubocken", um die Projektion nach unten zu korrigieren, wird mit Bildunschärfen und Verzerrungen bestraft.

Mittels der zwei höhenverstellbaren Füße (vorne und hinten rechts) läßt sich das Bild problemlos horizontal auf die Leinwand ausrichten. Weshalb allerdings der dritte Fuß (hinten links) nicht ebenfalls höhenverstellbar ist, erscheint wenig nachvollziehbar. Es klappt aber auch so (vielleicht deshalb). Einmal richtig ausgerichtet, muß man bei künftigen Einsätzen allenfalls noch einmal Feinabstimmungen vornehmen, wenn man Beamer und Leinwand (sofern, wie bei mir, mobil) an der gleichen Stelle neu aufstellt. Bei einer Festinstallation von Beamer und Leinwand wird man weitgehend auf ein Nachjustieren verzichten können.

Schärfe und Leuchtkraft des Bildes erzeugen schon im Eco-Modus echtes Kinofeeling. Nun ja, nicht das Gefühl der großen Blockbuster-Leinwand im Premierensaal, aber mit den kleinen Leinwänden der Programmkinos (gerne mit den Bezeichnungen "Kammer" oder "Studio") kann der Eindruck locker mithalten. Da ich moderne Blockbuster à la Avengers, Hobbit, Avatar, o.ä., allenfalls pflichtschuldig schaue, um filmgeschichtlich auf dem Laufenden zu bleiben, mich im übrigen eher Dramen, Komödien, Thriller, Klassiker, usw., interessieren, ist das in Ordnung. Ganz ersetzen kann ein Heimkino das echte Kinoerlebnis ohnehin nicht.

Interessant ist es, ältere Serien, die erstmals auf Bluray erschienen sind (z.B. Star Trek) einmal auf der großen Leinwand zu schauen. Ein ganz neues Erlebnis.

Mit DVDs sollte man es lieber nicht versuchen. Eine gut gemasterte DVD ist in Verbindung mit einem in Sachen Upscaling leistungsfähigen Player zwar noch erträglich, ein echtes Vergnügen ist die DVD-Auflösung auf der großen Leinwand jedoch nicht. Man hat ständig das Gefühl, man benötige eine Brille.

Die angeblich störende Lautstärke des Lüfters konnte ich nicht feststellen. Nach wenigen Minuten, und diese Zeit benötigt man zumeist ohnehin für die Feineinstellungen und übrigen Vorbereitungen (Film-, Getränke- und Snack-Auswahl...), ist das Gerät auf Betriebstemperatur. Der Lüfter hat nicht einmal Flüsterton. Selbst ein ruhiges Kinopublikum ist lauter und störender als dieser Lüfter. Ach, wäre es doch einmal im Kino so ruhig! Selbst in ruhigen Filmmomenten nimmt man den Lüfter allenfalls wahr, wenn man die Aufmerksamkeit vom Film auf den Projektor lenkt. Entweder die Lautstärke ist von Gerät zu Gerät unterschiedlich bzw. hängt von der Umgebungstemperatur ab oder andere Leute sind extrem empfindlich. Mich stört da nichts. Vielleicht kann ich auch altersbedingt die Frequenzen schon nicht mehr wahrnehmen...

Die Hitzeentwicklung ist allerdings beachtlich. In meinem nicht gerade kleinen Wohnzimmer kann ich selbst im Winter die Heizung ausschalten und mich eines Pullovers entledigen. Der Beamer heizt den ganzen Raum. Das stelle ich mir im Sommer eher störend vor. Aber das ist ja auch nicht die klassische Heimkinozeit.

Die übrigen Bedienung ist kinderleicht. Mit einem Druck auf die Taste "Menu" auf der Fernbedienung werden alle Konfigurationsmöglichkeiten auf die Leinwand gezaubert. Diese sind denkbar einfach und erklären sich von selbst. In die Bedienungsanleitung muß man wirklich nicht schauen. Obwohl dies mein erster Beamer ist, hatte ich ihn schon beim ersten Mal binnen weniger Minuten ohne Anleitung angeschlossen und eingestellt. Genauso schnell sind Gerät und Leinwand nach der Vorführung wieder verschwunden.

Die 3D-Funktion konnte ich leider noch nicht testen. Ich bin kein 3D-Fan und habe auch nicht die benötigten Shutterbrillen, sondern nur Polarisationsbrillen. Ich besitze zwar einen 3D-Bluray-Player und einen 3D-TV. Sämtliche Filme, die ich bislang in 3D im Kino gesehen habe, fand ich jedoch kein bißchen beeindruckend, sondern eher störend. 20-30 Euro für eine 3D-Bluray sind mir deshalb doch etwas zu viel.

Den zum Teil angesprochenen Regenbogeneffekt bemerke ich nur in den ersten Sekunden, wenn sich die Geräte aufeinander abstimmen. Während des laufenden Films habe ich noch keine derartigen Fehler festgestellt.

Ich bin nach vierwöchigem Einsatz und etwa 8-10 Filmen sehr zufrieden mit dem Gerät. Bildschärfe, Leuchtkraft und Kinofeeling haben meine Erwartungen übertroffen. Wie haltbar und fehleranfällig das Gerät im Langzeittest ist, muß sich freilich noch zeigen.

Für Filmfans eine gute Wahl zu einem günstigen Preis. Ich habe das Gerät für 499,00 Euro erworben, derzeit ist er wieder etwas teurer.

Update vom 08.07.2015:

Nach nunmehr 1,5-jährigen Einsatz kann ich das Gerät noch immer voll und ganz empfehlen. Zwischenzeitlich habe ich mir auch geeignete 3D-Brillen gekauft. Ich werde zwar nie ein großer 3D-Fan werden, aber der Eindruck entspricht dem Kinoerlebnis. Auch als 3D-Projektor überzeugt das Gerät somit vollends.

Das Gerät verfügt noch immer über die erste Glühlampe. Ich habe aber auch erst einige dutzend Filme gesehen. Das Gerät hat also höchstens 100 Betriebsstunden hinter sich. Angeblich soll die Lampe ja mehrere tausend Betriebsstunden halten.
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1-2 von 2 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 04.01.2014 18:11:10 GMT+01:00
Vielen Dank für diese klasse geschriebene Bewertung, kein anderer Testbericht ist auf praxisnahe Probleme z.B. Aufstellort so gut eingegangen wie Sie in Ihrem ausführlichen Beitrag :-)
Ich überlege dauernd, ob und wenn ja, welcher Beamer in Frage kommt. Bisher war ich bei Benq W1070 oder Acer H6510BD gelandet, aber diverse Problemchen bei beiden Geräten ließen mich zögern. Durch Zufall stieß ich nun auf den P1500, der nicht zuletzt durch Ihren genau meine Fragen lösenden Bericht in meine engste Wahl kommt. Danke nochmal.

Veröffentlicht am 22.02.2014 18:00:56 GMT+01:00
Heike Zumpe meint:
Könnten sie den abstand der für ein Bild mit 100Zoll Diagonale benötigt wird bitte einmal in die Kommentare schreiben?
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