Kundenrezension

10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ordentliche aber keine perfekte DVD eines Klassikers !, 14. November 2008
Rezension bezieht sich auf: Das war der Wilde Westen [Special Edition] [3 DVDs] (DVD)
Lange hat es gedauert bis man sich erbarmt hat diesen Klassiker auf DVD zu veröffentlichen. Mit dem Release kann man aber nur bedingt zufrieden sein. Jetzt aber erst mal alles der Reihe nach.

Der Film selbst ist einer derjenigen die mich auch schon als kleines Kind vor dem Fernseher gefesselt haben und ich gestehe das ich den Film wohl seit über zwanzig Jahren nicht mehr gesehen habe. Der sehr episch angelegte Western orientiert sich von der Machart her an Monumentalfilmen wie etwa Dr. Schiwago", Ben Hur", Vom Winde verweht" oder vielen anderen dieser Art. Es gibt sowohl eine musikalische Einleitung sowie knapp bei der Hälfte auch eine Unterbrechung. Beide male ist nur ein Standbild zu sehen das mit Musik hinterlegt ist. Der Film ist in fünf Episoden unterteilt die uns die Geschichte des wilden Westens von etwa 1830 - 1890 näher bringen. Durch alle Episoden zieht sich ein roter Faden der zum Schluß alle wieder zusammengeführt.

Um 1830 zieht die Familie Prescott nach Westen um sich dort neu anzusiedeln. Dabei treffen Sie auf den Trapper Linus Rawlings der später auch die Tochter der Prescotts heiratet. In den weiteren Episoden wird das Schicksal der restlichen Familienmitglieder und natürlich der Nachkommen bis etwas 1890 erzählt.
Es wird uns somit eine große Familiengeschichte erzählt die fünf Perioden des wilden Westens umfasst. So bekommen wir z.B. etwas vom berüchtigten Goldrausch in Kalifornien mit sowie auch vom großen Eisenbahnbau. Indianer und Siedlertrecks gibt es ebenso wie den Ponyexpress und natürlich den amerikanischen Bürgerkrieg.

Der Film lebt in erster Linie von den grandiosen Bildern den stellenweise ist er zwar spannend aber nicht so wie ich es von anderen Westernklassikern kenne. Dafür sprechen aber die Bilder wirklich für sich und der Zuschauer bekommt großartige Landschaftsaufnahmen geboten. Das bei der Floßfahrt die Schauspieler nicht wirklich gefahren sind ist logisch und verständlich. Man merkt natürlich das die Szene im Studio gedreht wurde und der Hintergrund eingefügt wurde. Warum dies aber auch bei Szenen wie z.B. als Gregory Peck im Planwagen beim Pokern sitzt oder auch bei der ein oder anderen definitiv ungefährlichen Situation angewandt wurde bleibt mir ein Rätsel.

Wie gesagt der Film ist optisch absolut beindruckend und auch absolut unterhaltsam. Die DVD Veröffentlichung war bei einem solchen Klassiker längst überfällig aber leider lange nicht perfekt. Es beginnt bei der Aufmachung, warum man ein normales Armaray Case noch in die überflüssige Papphülle stecken muss ist wohl mittlerweile angesagt aber in meinen Augen völlig überflüssig und nutzlos. Ein Booklet fehlt komplett. Ich finde das hier ein schönes Digipack mit einem Booklet wie z.B. bei der Erstauflage von Spiel mir das Lied vom Tod" besser gewirkt hätte. Die digitale Bearbeitung ist stellenweise sehr gut gelungen, ab manchen Stellen aber wieder nicht. Die Streifen wo die drei Rollen verbunden wurden sind leider oft noch zu sehen, vor allem bei Landschaftsaufnahmen. Das Bild wirkt ab vielen Stellen klar und sehr scharf aber an manchen anderen Stellen, so z.B beim Bau der Eisenbahn als sich der Bauer Mike King mit Zeb Rawlings nach dem Angriff der Büffel unterhält, da wirkt das Bild unscharf und sehr grobkörnig. Es kommt einem dann vor als wären manche Stellen vergessen worden.

Das Bonusmaterial ist auch eine Sache für sich, den ich finde es schon etwas kurios. Es gibt zwar auf den beiden DVDs mit dem Film Audiokommentare und dazu den Trailer aber auf der eigentlichen Bonus DVD gibt es eine knapp 90minütige Doku zum Thema Cinerama und das war es dann leider auch. Ich gebe zu das die Doku recht interessant ist, aber eigentlich wollte ich Bonusmaterial das zum Film gehört und das gibt es eben nicht.
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Kommentare

Von 1 Kunden verfolgt

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1-4 von 4 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 17.12.2008 18:28:47 GMT+01:00
Hallo Daniel, ich bin's mal wieder, dein Lieblingskritiker. Deine Rezi ist wie immer tip top, darin ist alles gesagt, was relevant ist. Lies dir doch zum Spaß mal meine Rezi zu diesem Film durch und wenn du dann mal richtig schmunzeln bzw. grübeln willst, dann lies dir mal meine Rezi zu "The Clone Wars" durch, genauer gesagt, den geposteten Kommentar zu meiner Rezi. Man liest sich. Merry Christmas!! Frank ;o)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 30.12.2008 11:45:32 GMT+01:00
Castergill meint:
Leider war es ja früher relativ oft üblich, dass die Schauspieler vor einer laufenden Leinwand agiert haben und das ist für einen Film von 1962 leider normal und man muss damit leben. Wurde ja erst später mit Bluescreen und Co. erst besser.

Selbst in den 80ern wurde das Verfahren noch gerne verwendet. Kann mich da noch an einen James Bond mit Roger Moore erinnern (glaube es war In Tödlicher Mission), wo die sogar bei einer lagsamen Schlittenfahrt im Studio saßen ;-).

Da ist das in einem Western aus den 60ern schon erträglicher.

Veröffentlicht am 30.12.2008 11:57:52 GMT+01:00
Exciter30 meint:
Da hast Du natürlich vollkommen recht. Bei James Bond kann ich mich auch noch an "Im Angesicht des Todes" erinnern, auch da war Bond im Schnee unterwegs und das vor einer laufenden Leinwand. Bei "In tödlicher Mission" war es wie Du schon sagst ähnlich. Gruß und guten Rutsch - Exciter30

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 11.08.2010 11:11:52 GMT+02:00
Volpe meint:
Die "laufende Leinwand" war keine "Leinwand" und man nennt das Rückprojektion.
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