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Kundenrezension

85 von 90 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Authentisches Konzert der legendären Tournee, 28. Mai 2006
Rezension bezieht sich auf: Deutschland Tournee - Kölner Sporthalle (Audio CD)
Nach "On Stage" und "Live In Germany 1976" liegt nun ein drittes Live-Album mit Material von der Welttournee 1976 vor. Grund für die Veröffentlichung soll das dreißigjährige Jubiliäum der ersten Welttour von Rainbow sein; als ob gute Musikpublikationen einen Grund für die Veröffentlichung bräuchten - aber gut, wir leben in einer Welt, in der Sprache und ihr Gebrauch von Marketingidioten mitbestimmt wird.

Es ist kein Wunder, daß immer wieder Liveaufnahmen dieser Rainbow-Formation publiziert werden, ist sie doch von den vielen Besetzungen, die Rainbow erlebte, klar die beste, eben die "klassische".

Die erste Live-Scheibe "On Stage", die den Ruf der Band steigerte, besteht v.a. aus Tracks aus Japan. Eine sehr eingängige Auswahl wurde hier getroffen, wohl auch nicht uneditert, sprich (zusammen-)geschnitten.

"Live In Germany 1976" zeigte Rainbow roher, sperriger, aber für mich auch interessanter. Ganz abgesehen davon, daß dort vom Knaller "Stargazer" eine erste Liveversion veröffentlicht wurde.

Nun liegt also ein ganzes Konzert von 1976 vor, "uneditiert" wie das Booklet vermerkt. Die Wahl fiel auf das Konzert am 25.9. in der Kölner Sporthalle. Womöglich v.a. wegen der erwähnten Version von "Stargazer", eine von drei Nummern, die schon den Weg auf "Live In Germany 1976" fanden. Was natürlich etwas schade ist, denn so sind nur fünf Tracks wirklich neu. Ein Vergleich der anderen Stücke mit der "Live In Germany 1976" drängt sich geradezu auf.

Im Einzelnen:

- Intro: geschenkt, "...we are not in Kansas anymore." Achwas?!

- Kill The King: Flott wie immer, Dio setzt etwas andere Akzente als bei der Münchner Version von "Live In Germany 1976".

- Mistreated: Klingt arg wie die Münchner, nur das Schluss-Duett Blackmores mit Dio ist anders. Aber gut.

- Sixteenth Century Greensleeves: Identisch mit "Live In Germany 1976". Aber besser abgemischt.

- Catch The Rainbow: Hier fängt das Album endlich an, interessant zu werden. Blackmores Spiel ist fein wie immer bei dieser Nummer.

- Man On The Silver Mountain: Wieder mal als eine Art Medley. Beginnend mit "Lazy" spielt Herr Blackmore mal wieder zuerst ein paar Melodien an, die ihm gerade einfallen, es folgt das eigentliche Stück, darauf der "Blues", der schon auf "On Stage" Premiere hatte. Zum Schluss improvisiert Dio den Text(!) sehr schön.

- Stargazer: Identisch mit "Live In Germany 1976", aber diesmal schlechter abgemischt.

- Still I'm Sad: Identisch mit "Live In Germany 1976"

- Do You Close Your Eyes: Die Überraschung des Albums. Auf "Live In Germany 1976" eher eine schwächere Nummer, dreht Blackmore hier zum Schluss richtig auf. Obwohl vielleicht nicht jede Rückkopplung gewollt ist (ja, auch der Meister macht Fehler), traktiert er sein Arbeitsgerät richtig (bestimmt mal wieder mit den Füssen und/oder der Bühnenkante). Das mündet in eine herrliche Krachorgie und nachdem man die Nummer zu Ende gebracht hat, gibt das gequälte Saiteninstrument noch einen jaulenden Dauerton von sich, der dann gnadenvoll auch beendet wird.

Fazit: Eine gute Scheibe für Fans. Noch-nicht-Rainbow-Fans sollten weiterhin zu "On Stage" greifen. Wer zwischen "Live In Germany 1976" und diesem Album schwankt, dem empfehle ich dieses, denn ein komplettes Konzert ist meiner Meinung nach eigentlich immer vorzuziehen. Wer "Live In Germany 1976" schon hat, muss schon ein Fan sein, der alles von Rainbow haben muss, wenn er Freude an dieser CD haben will. Aber davon gibt es ja einige.
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1-2 von 2 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 10.09.2012 15:28:06 GMT+02:00
Cargoman meint:
Was ich an diesem Konzert als wirklich legendär finde, ist die Tatsache, dass diese Show in der Kölner Sporthalle mitgeschnitten wurde! Eine Halle, die für Rockkonzerte wie geschaffen war. Ich konnte die Show live erleben, mein allererstes Rockkonzert!!!
Ich verstehe nicht, was einige Fans immer mit ihrer klassischen Formation meinen? Erst gab es das Trio DIO/POWELL/BLACKMORE. Später gab es das Trio GLOVER/TURNER/BLACKMORE....
Klar, letzteres war kommerzieller...
Mein bestes RAINBOW Konzert war die DIFFICULT TO CURE Tour 1981 in gleicher Halle! An diesem Abend war der Meister unübertrefflich. Live kamen übrigens alle DP Konzerte nicht an RAINBOW ran! Ich konnte DP allerdings erst ab 1984 live sehen...
Als Fan könnte man soviel schreiben... Schade, dass Herr Blackmore heute nur noch in der Night spielt (lol)!!!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 08.03.2016 13:52:39 GMT+01:00
Dr. Rock meint:
Das mit den Deep Purple -Konzerten kann ich so nicht stehen lassen !
Deep Purple Live 1972 war eine unbeschreibliche Macht im Hard Rock und hat bei mir einen mehr als bleibenden Eindruck hinterlassen ! Immerhin sprechen wir hier von der DP Mark II-Besetzung mit einem damals göttlich singenden Ian Gillan (remember: "Child In Time"), einem überragenden Jon Lord an den Keyboards und einem Gitarristen (Mr. Blackmore), der an einem guten Tag jeden anderen Rock-Klampfer sehr alt aussehen lassen konnte. Die Rhythmus-Section (Glover & Paice) hielt das alles zusammen und bot den Solisten dadurch den entsprechenden Freiraum, bei ihren Darbietungen zu glänzen. Deep Purple Mark II ab 1984 waren zwar immer noch die gleichen Leute, aber der Spirit und das besondere Feeling der frühen 70er Jahre war ganz einfach nicht mehr vorhanden. Weiterhin hatte Deep Purple Mark II in den 70er Jahren die weitaus besseren Songs auf ihren Platten ! Und es gab für mich nur eine einzige Band, welche dann ein paar Jahre später nochmals die gleiche Ebene wie DP Live 1972 erreichte. Das waren Rainbow im Jahr 1976 mit der sog. "klassischen Besetzung" (R. Blackmore - R. J. Dio - C. Powell - J. Bain - T. Carey). September 1976 in Nurnberg - ein Konzert für die Ewigkeit. Ich habe in den 70er und 80er Jahren wirklich alle grossen Rock- und Metal-Bands gesehen (Black Sabbath - Led Zeppelin - Ten Years After - The Who - Uriah Heep - Thin Lizzy - Blue Öyster Cult - AC/DC - UFO - Ted Nugent - Judas Priest - Iron Maiden - Saxon - Scorpions - Accept, usw.). Alle waren mehr oder minder hervorragend, aber keine Band konnte nach meiner Meinung an Deep Purple Live 1972 und Rainbow Live 1976 heranreichen.
In diesem Sinne !

Dr. Rock
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Rezensentin / Rezensent

B., Mike
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