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Kundenrezension

132 von 161 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Solider Krimi, ohne das gewisse Etwas, 13. Oktober 2012
Rezension bezieht sich auf: Böser Wolf: Der sechste Fall für Bodenstein und Kirchhoff (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi, Band 6) (Gebundene Ausgabe)
Zuerst einmal: Ich bin ein Fan der Kirchhoff/Bodenstein-Reihe, habe bisher alle Bände gelesen und mich sehnsüchtig auf den sechsten Fall gefreut. Vor der Kritik, fasse ich den Inhalt nochmal für alle kurz zusammen:
Inhaltlich nimmt sich die Autorin dem Thema "sexueller Missbrauch und Pädophilie" an. Als die Leiche eines 16jährigen Mädchens am Main geborgen wird, geraten die Ermittlungen schnell ins Stocken: Niemand vermisst die Jugendliche, die offenkundig vor dem Tod misshandelt worden war. Erst ein sexueller Übergriff auf eine TV-Moderatorin, lenkt die eigentliche Ermittlung in die richtige Richtung. Nach und nach werden Kirchhoff und Bodenstein gewahr, welch bösen Kräfte hinter dem Mord an dem Mädchen wirken...

Um jedweden Missverständnissen vorzubeugen: "Böser Wolf" ist kein schlechter Krimi, im Gegenteil, der Roman ist ordentlich und unterhaltsam. Gemessen an dem, was der deutsche Krimimarkt hergibt, leicht überdurchschnittlich. Der Plot ist handwerklich gekonnt kontruiert, sprachlich gut und alles in allem logisch und schlüssig.

Wieso vergebe ich also nur 3 Sterne?
Auch wenn man dem Roman keinen prinzipiellen Vorwurf machen kann, und alles in allem gut unterhalten wurde, bin ich dennoch enttäuscht. Enttäuscht deswegen, weil "Böser Wolf" nicht an "Tiefe Wunden" und vorallem nicht an den stärksten Band der Reihe,"Schneewittchen muss sterben", herankommen kann. Die Handlung beginnt schleppend, und als endlich eine Leiche präsentiert wird, rückt sie schnell in den Hintergrund. Die Handlung ist allgemein durchaus komplex, aber die einzelnen Stränge schwer mit dem Kernereignis in Verbindung zu bringen, wenngleich die Autorin alles am Ende geschickt auflöst, sodass keine Fragezeichen bleiben.
Die größten Kritikpunkte sind meiner Ansicht nach, das alles recht unspektakulär, uninspiriert abläuft. Als gelte es einem bestimmeten Schema zu folgen. Es fehlt dieses besondere Element, das andere Romane der Reihe haben. Zweitens ist die Atmosphäre, die im Plot herrscht, nicht mit dem äußerst ernsten Thema des Buches, demjenigen des Kindesmissbrauches, in Einklang zu bringen. Die Atmosphäre, das ganze "Drumherum" des Romans wurde meiner Ansicht nach, der Gegenstaft des Buches nicht angepasst. Es gibt nicht diesen düsteren, finsteren Himmel unter dem das Geschehen abläuft. Auch was die Charaktäre angeht, wurde nicht das gesamte Potential ausgeschöpft. Dass in diesem Genre keine Heldentaten erwartet werden dürfen, versteht sich von selbst, aber die Figuren sind doch recht flach und eindimensional, womit wieder eine Gelegenheit verschenkt wird, etwas tiefer zu graben. Gerade wenn es um psychologisch so schwer erklärbare Dinge wie sexuellen Missbrauch oder Pädophilie geht, würde man als Leser doch gerne tiefer blicken...

Fazit:
Ein solider Krimi, den man als Nele-Neuhaus-Fan lesen muss, als Krimileser lesen kann.
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1-3 von 3 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 30.10.2012 12:46:02 GMT+01:00
Rudolf Draka meint:
Der Roman war meinem Empfinden nach zuseher von Details, langatmigen Ausführungen und mitunter zu langen Sätzen überfrachtet. Gegen Schluss war ich schon ermüdet, übersprang ganze Absätze und ich erparte mir, die letzten Seiten zu lesen.

Veröffentlicht am 20.11.2012 14:36:14 GMT+01:00
monerl meint:
Sie sprechen mir aus der Seele, denn ich habe es genau so empfunden! Sehnsüchtig erwartet, konnte das Buch die hohen Anforderungen nicht erfüllen, obwohl es ein ganz guter Krimi geworden ist.
Mir fehlte ebenso der Flair der letzten Bücher und ich habe tatsächlich bis Position 45% gedacht, ob denn da nun noch was spannendes kommt oder nicht. Danach zog auch die Geschichte an und es wurde spannend und gut aufgelöst. Trotzdem bleibt ein Gefühl über, das mich nicht so richtig überwätligt sein lässt...

Veröffentlicht am 25.11.2012 10:28:26 GMT+01:00
Heide Pirkl meint:
Ist zwar mein erster Neuhaus-Krimi, bin aber ganz und gar der oben ausgedrückten, gfut durchdachten Kritik. Ja, es ist unterhaltsam, nett, manchmal spannend, aber man erkennt von weitem schon den/die Täter und die Auflösung... deshalb konnte ich das Ende auch nur mehr querlesen.
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