Kundenrezension

34 von 102 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen schlimmste Form des Regietheaters nur Kopnhagen ist noch schlechter, 26. Mai 2010
Rezension bezieht sich auf: Richard Wagner: Der Ring des Nibelungen (7 DVDs) (DVD)
Es ist grausam, was Harry Kupfer hir anstellt. Statt eines Götterdramas will er eine Inzenierung, die auf einer Strasse der Geschichte spielt durch führen. Welche Strasse der geschichte meint er denn? Die Reperbahn, die Säbner Strasse ( das Hauptquartier des FC Bayern) Oder was? Na ja der Summus episcopus Harry Kupfer wird mir armen Sünder dochwohl erklären, wie er Wagner zu inzenieren gedenkt. Vielleicht kann ich dann von der Kirchenzucht oder dem Fegefuer gereinigt erden. Spass beiseite. Dieser Ring hat mit Wagner nur soviel zu tun, dass es inBayreuth spielt. Eine Szene in der Götterdämmerung belgt dieses. Hagen erscheint im Rockeroutfit auf einer Treppe, die Freitreppe einer Hip Hop Diskothek, berichtigen Sie mich ich habe keine Ahnung, darstellen können. Die Gilbichungen laufen rum, als wären sie Breakdancer. Ha Ha. Statt des Rheines sehn wir ich muss mich eklen ein Klärwerk. Vielleicht hat herr Kupfer seine Abwasserechnugen nicht bezahlt. Ich bin dumm, ich kenne mich nicht in den Gepflogenheiten des Summus Episcopus Kupfer aus. In das Klärwerk gehört der Ring, Leider lassen sich die Darsteller, die wie showtanzgarden zu Karneval rumhüpfen müssen von dem Niveau des "Regieexperiment" anstecken. Es wird von Teil zu Teil schlechter.
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Von 1 Kunden verfolgt

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11-20 von 23 Diskussionsbeiträgen
Antwort auf einen früheren Beitrag vom 28.11.2011 20:03:10 GMT+01:00
futuro2 meint:
Vielen Dank für Ihre guten und sinnreichen Kommentare.

"Musiknarkotischen Droge" ... für "Totschläger" und "Schöngeister" . Das gefällt mir , das trifft es sehr gut. Wenn auch der frühe Antisemitismus Wagners einiges dazu beitrug , dass intellektueller Pöbel und faschistoider Mob sich überhaupt an diese Droge wagte. Leider.

Beste Grüße

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 16.02.2012 17:51:31 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 16.02.2012 17:53:09 GMT+01:00
Da stimme ich Ihnen zu. Wagner hat zweifellos in seinem fast schon paranoid zu bezeichnenden Antisemitismus das grundlegende Übel in die Welt gesetzt.
Beste Grüße

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 29.04.2012 12:57:59 GMT+02:00
Josef Kappl meint:
Mit allem Respekt für Ihren niveauvollen Beiträgen, eine Frage hätte ich doch noch an Sie: würden Sie auch für Änderungen in Wagners Partitur Verständnis haben?

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 15.06.2012 15:54:42 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 15.06.2012 18:02:52 GMT+02:00
Danke für Ihre Frage. Nein, dafür hätte ich kein Verständnis. Die Frage ist allerdings wie folgt auch anders zu beleuchten. Erst ca. 1999 ist z.B. im Amsterdam Ring von Harmut Haenchen eine korrigierte Partitur verwendet worden, die Ergebnis seiner Forschung war. Das ist dann aber jederzeit wissenschaftlich nachvollziehbar belegt, warum er etwas geändert hat und kann zweifelsfrei auf Wagner zurückgeführt werden. Die Realität sieht aber oft so aus, daß es verschiedene Fassungen gibt, die vom Komponisten autorisiert sind, dann die Fassungen, deren Autorisierung nicht mehr wissenschaftlich belegbar ist. Da sind auch Dirigenten manchmal anderer Meinung, was für sie die geeignete Fassung ist, aber eben auf seriöser Basis. Das Problem einiger rein Traditioneller ist, daß sie eine zu romantische Sicht über die Entstehung der Werke haben und deren teils abenteuerliche Rezeptionsgeschichte. Sie unterstellen fälschlicherweise, daß es so etwas wie einen einmaligen, endgültigen Schöpfungsakt gab. In der Praxis sind die Werke von den Komponisten selbst sehr häufig geändert worden und zwar sehr oft aus rein pragmatischen Gründen. Sie mußten ihre Werke auf die Bühne bringen, häufig unter Zeitdruck und anderen problematischen Umständen. Schrieben die Rollen sehr oft für einzelne Sänger zugeschnitten. Unterschieden z.B. nicht zwischen Sopran und Mezzosopran. Das kam alles viel später. Umständehalber waren sie auch zu Kompromissen bereit, denn sie mußten von etwas leben. Generell sind viele Opern in verschiedenen Fassungen wissenschaftlich seriös nachweisbar.
Wenn heute jemand eine Partitur verwendet, die nicht der überwiegenden Tradition entspricht, dann erklärt er immer, warum es das tut. Willkürliche Eingriffe, die immer gern unterstellt werden, sind eher Ergebnisse vergangener Zeiten, in denen mit Schöpfungen wesentlich argloser umgegangen wurde, als sich das heute ein Dirigent leisten könnte. Eingriffe in Partituren in nicht künstlerisch motivierter Form waren in früheren Zeiten nicht unüblich. Deshalb ist es auch nicht richtig, wenn man den Eindruck erwecken will, von bestimmter Seite, daß man heute willkürlich damit umginge. Das Gegenteil ist der Fall. Nur gibt es eben eine Form des nostalgischen Rückblicks, die sich nicht mit Fakten konfrontieren lassen will, weil man lieber private Doktrin pflegen will, als Ausfluß eigener Bedürfnislage. Es geht dabei mehr um das eigene Selbstverständnis als um das Werk. Gerade bei Wagner ist festzustellen, daß sich gläubige Wagnerianer wenig bis überhaupt nicht mit den Werkintentionen Wagners befassen, seinen weltanschaulichen Hintergrund nicht kennen. Das führt dann zwangsläufig zur Ablehnung von Inszenierungen, die sich aber strikt an Wagners Denken ausrichten (z.B. Harry Kupfers Ringumsetzungen in Bayreuth und in Barcelona). Gerade Wagner wollte ja Weltanschauungsoper schreiben und sich von der Konsumoper absetzen. Die optische Umsetzung bestimmter Inszenierungen setzt häufig Kenntnisse von Wagners Intentionen voraus, die er ja umfänglich niedergeschrieben hat. Aber natürlich sehe ich auch einige optische Umsetzungen als nicht gelungen an, zwangsläufig immer aus subjektiver Sicht. Z.B. den Jones - Lohengrin in München mit Jonas Kaufmann oder die Ringinszenierungen in Weimar und Stuttgart, die andere wieder großartig finden. Aber Wagner hat die Kontroverse ja in sein Werk eingeschrieben, weil Weltanschauung immer zu kontroversen Sichtweisen führt, weil sich Wahrnehmungs-und Bewertungsmuster immer im Spiegel des Zeitgeistes manifestieren.
In den vergangenen Jahrzehnten sind immer wieder Teile von Werken aufgetaucht, die zu Änderungen in Partituren führten. Einige Werke liegen in sechs oder sieben verschiedenen Fassungen(z.B. Don Carlos-Verdi) vor, die alle legitim abgeleitet werden können. Auch z.B. zum Tannhäuser, Fliegenden Holländer gibt es verschiedene Fassungen. Wagner hat den Schluß der Götterdämmerung mehrfach umgeschrieben.

Grundsätzlich gilt für mich aber, keine Änderung in Partituren, es sei denn die Änderung bzw. Fassung ist wissenschaftlich nachweisbar auf den Komponisten zurückzuführen. Schon gar nicht aus anderen pragmatischen Erwägungen.
Ausgangspunkt war ja die Einlassung von Herrn Neugrodda. Und so legitim es ist, traditionelle Inszenierungen vorzuziehen, so unqualifiziert unwissend ist seine Beschimpfung Harry Kupfers.
Hier wird ein nachweisbares, plakatives Unwissen dokumentiert, das auch nicht mehr als Meinung durchgehen kann, weil hier Substantielles zu Kupfers Arbeiten einfach nicht wahrgenommen wird. Kupfers Arbeiten sind stets am Werk orientiert. Wer seine Ring-Inszenierungen nicht versteht, muß sich fragen lassen, was er eigentlich von Wagners Werkintentionen kennt, denn Kupfer ist ganz nah an Wagners Überlieferungen.
Mit freundlichen Grüßen

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 14.12.2012 21:22:21 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 14.12.2012 21:25:15 GMT+01:00
Das ist beim "Ring" nicht so wichtig, denn so gschwollen wie Wagner dichtet, sind Rechtschreibfehler nicht so tragisch, die Sprache Wagners kann ja kaum als ernst genommen werden. Leider war er auch sein Komponist und ncht nur Librettist, deshalb dauert alles so lange.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 05.01.2013 20:42:01 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 05.01.2013 20:49:49 GMT+01:00
Wagner hat den Stabreim bewußt gewählt und ihn als eine Art "Kunstsprache" verstanden, die man nicht aus heutiger Sprachgewohnheit und Perspektive beurteilen kann. Auch zu seiner Zeit stieß die Sprache teils auf Ablehnung. Allerdings hat Wagner diese Art zu reimen, umfassend theoretisch begründet. Wäre aber zu komplex, daß hier zu erläutern. Die Libretti Wagners haben aber von der inhaltlichen Kernsubstanz ein Niveau, das sonst nur wenige Opernlibretti erreichen.
Freundliche Grüße

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 24.02.2013 03:47:37 GMT+01:00
[Vom Autor gelöscht am 24.02.2013 03:51:57 GMT+01:00]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 24.02.2013 03:50:05 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 24.02.2013 03:51:14 GMT+01:00
Kento meint:
Fehlen Ihnen wirklich die Worte, wenn Sie doch so viel schreiben?

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 12.03.2013 14:19:35 GMT+01:00
Pelleas07 meint:
@Seidel
Mir sind Ihre Rezensionen und Kommentare bzgl. anderer DVD-Veröffentlichungen bekannt und ich teile sie überwiegend.
Außer dem "Judentum in der Musik" haben Sie vielleicht auch Wagners kunst- und kulturtheoretische Schrift "Religion und Kunst" (1880) entsprechend rezipiert, in der er seine sog. "Regenerationsgedanken" zusammen mit antisemitischem Gedankengut in bedenklicher Weise mit dem "Parsifal" in Verbindung bringt ("reines" Blut etc.) und diesen gleichsam damit infiziert (nicht explizit, sondern in Form einer erweiterten, sprachlichen Leitmotivik).

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 12.03.2013 14:22:25 GMT+01:00
Pelleas07 meint:
@Kappl
Hätten Sie Verständnis dafür, Gemälde zu retuschieren oder einzelne Stücke herauszuschneiden und ggfs. andere einzusetzen?

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