Kundenrezension

34 von 101 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen schlimmste Form des Regietheaters nur Kopnhagen ist noch schlechter, 26. Mai 2010
Rezension bezieht sich auf: Richard Wagner: Der Ring des Nibelungen (7 DVDs) (DVD)
Es ist grausam, was Harry Kupfer hir anstellt. Statt eines Götterdramas will er eine Inzenierung, die auf einer Strasse der Geschichte spielt durch führen. Welche Strasse der geschichte meint er denn? Die Reperbahn, die Säbner Strasse ( das Hauptquartier des FC Bayern) Oder was? Na ja der Summus episcopus Harry Kupfer wird mir armen Sünder dochwohl erklären, wie er Wagner zu inzenieren gedenkt. Vielleicht kann ich dann von der Kirchenzucht oder dem Fegefuer gereinigt erden. Spass beiseite. Dieser Ring hat mit Wagner nur soviel zu tun, dass es inBayreuth spielt. Eine Szene in der Götterdämmerung belgt dieses. Hagen erscheint im Rockeroutfit auf einer Treppe, die Freitreppe einer Hip Hop Diskothek, berichtigen Sie mich ich habe keine Ahnung, darstellen können. Die Gilbichungen laufen rum, als wären sie Breakdancer. Ha Ha. Statt des Rheines sehn wir ich muss mich eklen ein Klärwerk. Vielleicht hat herr Kupfer seine Abwasserechnugen nicht bezahlt. Ich bin dumm, ich kenne mich nicht in den Gepflogenheiten des Summus Episcopus Kupfer aus. In das Klärwerk gehört der Ring, Leider lassen sich die Darsteller, die wie showtanzgarden zu Karneval rumhüpfen müssen von dem Niveau des "Regieexperiment" anstecken. Es wird von Teil zu Teil schlechter.
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Von 1 Kunden verfolgt

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1-10 von 22 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 06.03.2011 18:26:14 GMT+01:00
Merken Sie nicht, dass diese Eintragung von Rechtschreibfehlern nur so wimmelt ? Wie kann man einen solchen Text veröffentlichen ?

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 30.06.2011 22:10:33 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 30.06.2011 22:10:47 GMT+02:00
Ariadne Simon meint:
Mal abgesehen von den orthgraphischen Fehlern, welche sicher ihre Ursache im Unmut des Rezensenten haben, hat er rundum Recht! Wer sich ein bißchen mit Wagner beschäftigt weiß, dass er genaue Vorstellungen hatte, wie seine Werke aufzuführen sind. Da diese Forderungen an ein Opernhaus aber zu kostspielíg waren, hatte er ja das Problem, dass seine Werke von vielen Häusern abgelehnt wurden. Bis er Ludwig II. kennen lernte, der ihm ein eigenes "Haus auf dem Hügel" baute, wo Wagner endlich (und unter dem Beifall von Franz Liszt) seine Werke in seiner Manier aufführen konnte. Das sollten alle "Modernisierer verstaubter Opern" bedenken.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 03.08.2011 17:09:59 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 14.07.2012 17:29:30 GMT+02:00
Sehr geehrte Frau Simon, das Thema ist ja ausführlich abgehandelt. Das von Ihnen vermittelte Wagner Bild ist einfach viel zu eng gefaßt. Ihr Wissen um die Entstehung des Rings und die bestimmenden Faktoren ist gleich null. Wagner hat nur einen Ring erlebt und den empfand er als katastrophal. Das ist wissenschaftlich dokumentiert. Fragen Sie nicht wieder, wo Sie denn Unrecht hätten. Es geht nicht um Details, es geht um Ihr Wagnerbild. Das ist das Problem. Insofern hat Herr N. nicht Recht. Harry Kupfer mit solchen Bezeichnungen persönlich zu attackieren spricht für eine bedenkliche Sicht der Dinge, hat mit der Sache nichts zu tun, ist respektlos vor den Leistungen Kupfers, ob man sie nun mag oder nicht. Und das Sie diesem Unflat zustimmen, verwundert mich dann doch. Solchen Unsinn zu lesen tut nur noch weh. Recht haben gibt es bei solchen Betrachtungen nicht. Sondern nur Wissen unter geschichtlicher Perspektive und dessen Bewertung. Aus keinem mir bekannten Dokument, das Wagner hinterlassen hat, ist abzuleiten, daß er fixiert war auf seine einmalig getroffenen Entscheidungen, die Zeitgeist unter den gegebenen bühnentechnischen Mitteln war. Er wollte verändern, wollte bewegen. Ihn für eine rigide Detailfixierung auf Ewigkeit einzuspannen, ist nur mit einer besonderen Form von Wahrnehmungsverweigerung zu erklären, die hervorgerufen ist, durch eine pseudoreligiöse Meisterverehrung und ihren Ursprung in der unseeligen nationalistischen Denkwelt hat, die Wagner letzten endes in Mißkredit gebracht hat. Generell sind solche Beschimpfungen wie von Herrn N. nicht zu akzeptieren, haben nichts mit Charakterisierung zu tun, sondern werfen eher ein entsprechendes Licht auf den Rezensierenden. Wenn Sie dem zustimmen können, es relativieren, was da geäußert wird, fehlen mir dann doch die Worte.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 03.08.2011 22:41:46 GMT+02:00
Ariadne Simon meint:
Jetzt fehlen mir die Worte und ich muss Sie doch sehr bitten, sich genau zu überlegen, was sie anderen Menschen an den Kopf werfen! Sie werden nie verstehen, bzw. Sie wollen nicht verstehen, dass andere eine unterschiedliche Sichtweise als Sie haben. Das ist mir aber egal. Nicht egal ist mir aber, und ich werde mir überlegen, ob ich dagegen vorgehe, dass mir hier von Ihnen eine nationalistische Denkwelt unterstellt wird! Wenn Sie sich so persönlich angegriffen von der Meinung anderer fühlen tut mir das für Sie zwar Leid, berechtigt Sie aber nicht zu solchen Unterstellungen .Das gilt auch für die "pseudoreligiöse Meisterverehrung". Ich bedauere es sehr, dass ich mich habe hinreißen lassen, mit Ihnen in einen Austausch zu treten. Trotz aller Gegensätzlichkeit hatte ich den Eindruck, dass wir uns auf gegenseitiger Akzeptanz und gegenseitigem Respekt getroffen hätten. Da habe ich mich aber gründlich geirrt!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 05.08.2011 19:57:26 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 14.07.2012 17:43:14 GMT+02:00
Mir fehlen auch die Worte, wenn ich auf soviel Unkenntnis stoße, bei gleichzeitigem Anspruch, den sie hier verkünden. Sie haben auch keine andere Sichtweise, sie haben von Wagner in seiner Zeit, die ihn bestimmenden Werkintentionen, keine Ahnung, wie jederzeit belegt werden kann. Sie könnten Ihre Sichtweise darlegen. Davon habe ich nie etwas gelesen. Sie erklären ihr Unwissen gekoppelt an ihre Emotionen für das Maß der Dinge. Das hat mit faktischem Wissen als Basis von Meinung und Sichtweise nichts zu tun. Ich habe lediglich erklärt, daß die pseudoreligiöse Meisterverehrung ihren Ursprung in der nationalistischen Denkwelt hat. Wenn Sie sich das persönlich anziehen, tut mir Leid. Aber wissenschaftliche Erkenntnisse dürfen doch wohl noch dargestellt werden. Selbst der Begriff Nationalist ist ein in der Historik gebrauchter Begriff und kann problemlos verwendet werden, ist keine Beschimpfung. Aber ich habe nicht gesagt Sie seien eine Nationalistin,das möchte ich ausdrücklich feststellen. Ich beleuchte das Operngeschehen aus soziologisch-psychologischen Aspekten. Ich toleriere Ihre Ansichten, nicht Ihre Beschimpfungen, wie verrückter Regisseur oder Verhunzung oder ähnliche Kraftausdrücke. Sie haben keine unterschiedliche Sichtweise, die ich jederzeit toleriere und gegen die ich nie etwas schreiben würde, wenn ich nicht in provokatorischer Weise mit diesem Alleinvertretungsanspruch konfrontiert werde, der sich in Beschimpfungen der Künstler manifestiert, deren Arbeiten Sie durch eine solche Schreibweise diskreditieren. Schreiben Sie doch , die Inszenierung entspricht nach meiner Vorstellung nicht der Vorgabe wie Wagner seine Werke konzipiert hat. Das lehne ich grundsätzlich ab. Alles klar dann und dann nicht das ständige procedere hinterher " wie armer Wagner", verrückter Regisseur, Verfälschung usw. . Für die Bewertung Verfälschung fehlt Ihnen nach meiner Meinung schlicht das umfassende Hintergrundwissen. Vielmehr stellt sich sogar die Frage, ob ein rein hervorragendes, handwerkliches Abwickeln der Rings wie bei Otto Schenk noch die gesellschaftliche Aussage des Rings in der heutigen Zeit repräsentieren kann. Das ich mit dieser Meinung nicht alleine stehe, kann Ihnen nicht entgangen sein. Zu der Verankerung des wagnerianischen Gedankens im Nationalismus empfehle ich entprechende Literatur. Der Komplex Wagner Inszenierung ist nicht so einfach, wie dargestellt. Er war ein genialer Komponist, guter Texter und interessanter Theoretiker, wenn man mal von seiner intellekuellen Sünde absieht, daß er mit "Das Judentum in der Musik" ein indiskutable Schmähschrift verfaßt hat, die seiner eigenen Intelligenz Hohn sprach. Ich habe sie Satz für Satz durchgearbeitet. Unter dieser Perspektive und anderen gesellschaftspolitischen Aspekten sind im übrigen auch viele Produktionen des gescholtenen Regietheaters zu verstehen. Aber wenn Ihnen das alles "wurscht" ist wie Sie formulieren, tut mir leid, das verstellt den Blick auf den ambivalenten, hochinterressanten Komponisten Wagner als politisch, philosophisch zentrierten Menschen mit vielen menschlichen Schwächen, wenn man den Quellen glauben darf. Als letztes noch zu den Verletzungen, die Sie erleiden. Was glauben Sie wie der Verstand eines Menschen verletzt wird, wenn er ließt, daß z.B. ein Regisseur eines Ringes "verrückt" also geisteskrank ist, ein Verhunzer, Verfälscher-wie ein Straftäter-. Ich will nicht wieder alles aufzählen. Nur darum geht es, nicht um Ihre Gegnerschaft für bestimmte Inszenierungen, was Sie aber offenbar immer aus Ihrem Bauchgefühl entscheiden. Und stilisieren Sie sich nicht zum Opfer, während die Fakten nachweisbar dagegen sprechen. Mir geht es um die Sache, ich habe Sie nicht persönlich beschimpft, wie Sie das bei besagten "Fällen" bei Opernrezensionen oder Kommentaren getan haben. Wenn Sie einen so hohen identifikatorischen Moment mit Ihren Aussagen haben, daß Sie nicht zwischen Sache und Person unterscheiden können, dafür kann ich nichts. Ich erkläre nochmals, damit es im Gedächtnis bleibt, ich habe Sie nicht als Nationalistin bezeichnet. Dafür kenne ich Sie so gut wie gar nicht. Aber zweifelsfrei ist auch, daß es unter den Freiraum der Meinungsfreiheit fällt, jemanden so zu bezeichnen. Das ist im öffentlichen politischen Leben an der Tagesordnung. Wenn man schon bei einigen Formulierungen, nicht nur Ihren, den Eindruck gewinnen könnte, daß nach einer Zensur in der Kunst gerufen wird, sollte klar sein, daß die Freiheit der Kunst unantastbar ist, nach den besagten Jahren, in denen Wagner politisch mißbraucht wurde.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 06.08.2011 20:32:21 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 06.08.2011 20:37:33 GMT+02:00
Ergänzung 1
Ehe man in eine ernsthafte Diskussion eintritt, müßten Sie sich mit den Definitionen der Begriffe Traditionalismus und Nationalismus vertraut machen, damit Sie nicht wieder emotional überreagieren. Nationalismus ist nicht Nationalsozialismus. Schauen Sie doch bitte in Wikepedia nach und dann können Sie sich diesbezüglich wieder beruhigen. Ich kann hier nicht alle nötigen Aspekte aufführen.
Dann erkläre ich nochmals vorab,daß ich Opern auch unter historisch-soziologisch-psychologischen Aspekten betrachte. Natürlich maße ich mir keine doktrinäre Omnipotenz an, relative grundsätzlich alles, habe keinen Anpruch auf absolute Deutungshoheit. Was Sie mir unterstellen, praktizieren Sie auf vielen Seiten hier auf der Plattform selbst, indem Sie Künstler z.B. zu Verrückten erklären, die Ihrer Sicht nicht entsprechen, besser Ihrem Bauchgefühl nicht entsprechen, denn von einer systematischen Betrachtung kann ja keine Rede sein. Sie entscheiden offenbar "von Bauchgefühl zu Bauchgefühl" ob ein Künstler ein Verfälscher, Verhunzer oder Verrückter ist. Ich greife keinen in seinen persönlichen Integrität an sondern als Träger einer diffamierenden Einlassung. Alle Aussagen meinerseits können durch umfangreiche, wissenschaftliche Fachliteratur belegt werden. Analysen beziehen sich generalisierend auf Gruppenmerkmale, alles wissenschaftlich belegbar. Ideologien lehne ich ab, da die Geschichte gezeigt haben, daß sie egal welcher Ausrichtung, die Vorboten von geistiger Zensur und dann von Mord und Totschlag waren. Ich kritisiere keine Gegner des Regietheaters sondern Beschimpfungen von Künstlern, die ein Recht darauf haben, daß ihre Integrität geachtet wird, auch wenn man ihre Arbeiten nicht mag.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 06.08.2011 20:44:27 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 06.08.2011 20:54:37 GMT+02:00
Ergänzung 2
Zum Valencia Ring. Was sollen aus der Promotion abgekupferte Plattitüden wie Star Wars. Der Ring ist in seiner bildlichen Ebene sogar von archaischen Strukturen gekennzeichnet(Runen, Tätowierungen, Sieglindes Optik usw.) Man folgt haargenau dem Libretto. Nur die Umsetzung geschieht mit moderner Technologie, weil Padrissa davon ausgeht, daß sich Wagner gern solcher Mittel bedient hätte, wenn er sie gehabt hätte. Ist das so falsch? Aber man muß schon lesen, um was es geht und sich nicht in Ausführungen ergehen, die erkennen lassen, daß es eine Ablehnung aus dem hohlen Bauch ist, von keinerlei Sachverstand tangiert. Dieser Ring wird sogar von vielen traditionell ausgerichteten Opernliebhabern akzeptiert oder begeistert aufgenommen, von den Verfechtern des Regietheaters mangels schauspielerischer Interaktion aber abgelehnt oder einfach weil man dort auch einen Ideologie-Clan hat. Wenn ich so verächtlich snobistisch über den Otto Schenk Ring hergefallen wäre, wie Sie über den Valencia Ring (Zirkus und anderer Unfug), dann hätten Sie doch wieder Kopf gestanden. Aber den habe ich mit 4 Sternen bewertet. Wer ist also Agressor und wer Verteidiger?

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 06.08.2011 21:01:05 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 06.08.2011 21:14:22 GMT+02:00
Ergänzung 3
Ständig diese Betroffenheitslyrik wie "Armer Wagner" beim Regietheater. Armer Wagner? Ich sage mal glücklicher Wagner. Weltweite Reputation und Beachtung. Kontrovers wie schon zu seiner Zeit, aber das wird er immer sein, weil er mehr zu sagen hat, als ein Brutalo Märchen vermittelt. Gestreamt über Internet in alle Welt. Public viewing umsonst. Sein Wunschtraum, wenn auch nur in Ansätzen. Gegenstand von Diskussionen weltweit. Füllt Bibliotheken mit wissenschaftlich Abhandlungen über den Ring. Und da heißt es "armer Wagner". Glücklicher Wagner, etwas besseres hätte es nie zu träumen gewagt, was seine weltweite Bekanntheit anbelangt. Welcher Künstler kann das schon für sich vermerken.
Zu "Schampus trinkende Rheintöchter". Kommen die aus einem Mädchenpensionat der 1950er Jahre? Ist Wotan ein germanischer Recke, nein ein eiskalt kalkulierender Täter usw. . Man darf sich doch keine "Träumerle" - Figuren aus dem Ring konstruieren, der ein Weltendrama mit vielfachem Mord, Inzest und sonstigen Brutalitäten ist. Der Vorwurf der Trivialisierung - nicht explizit von Ihnen erhoben - ist schlicht lächerlich. Das ist reales Leben, wie der gesellschaftpolitische Ring es vorgibt. Da könnten man eher dem Otto Schenk Ring triviales Rosamunde Pilcher Niveau vorwerfen. Die Weg-Ästhetisierung des brutalen Charakters durch allzu schöne Bilder und kaum schauspielerische Interaktion, die die Brutalität sichtbar macht. Sind wir beim Ring auf einer Veranstaltung für schöngeistige Realitätsverleugner oder auf der Schaubühne des realen Lebens.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 07.08.2011 15:48:49 GMT+02:00
Den Ring vom "Ozean-Niveau" auf "Dorfteich-Ebene" zu reduzieren, bleibt den Wagnerianern vorbehalten, sie sich jeglicher Gesamtorientierung verweigern, teils auch aus einer Prägung in der Sozialisationsphase, manchmal besonders fatal, alte Wagner-Familien, in denen Wagner in fataler Eindimensionalität wahrgenommen wurde. In ihrer Eigenkritikfähigkeit oft unfähig, Person und Sache zu unterscheiden. Sich erdreisten, solche Regisseure wie Kupfer, Padrissa und jüngst Bech-Holten(Kopenhagen-Ring) mit Attributen wie Verrückter, Verhunzung, Verfälschung usw. zu titulieren. Für sich aber Toleranz beanspruchen und giftig werden, wenn man Ihnen mal ihre nachweisbare Inkompetenz vor Augen führt. Nach meinen Recherchen gibt es diesen Personenkreis mit einer auffälligen Persönlichkeitsstruktur insbesondere bei Wagner. Es ist eben so, daß Wagner als reine musiknarkotische Droge ohne Hinterfragung genossen, eine äußerst problematische Angelegenheit sein kann und geschichtlich nachweisbar, solche eindimensionale Verinnerlichung dazu geführt hat, daß sich faschistoide Geister dieser Magie bedient haben.
Dem Wagner-Rausch erliegt eben der Totschläger genauso wie der Schöngeistige, l e i d e r.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 17.08.2011 17:55:50 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 17.08.2011 17:58:48 GMT+02:00
Natürlich hatte Wagner Vorstellungen wie jeder Künstler. Aber die waren nicht doktrinär wie immer behauptet. Aus Ihren Ausführungen ist zu entnehmen, daß sie sich wirklich nur ein kleines bißchen mit Wagner befaßt haben. Glauben Sie ernsthaft Regisseure würden die Libretti mit Wagners angerissenen optischen Vorgaben nicht kennen? Aber das sind Arbeitskonzepte für den Komponisten, wie bei jeder Uraufführung. Es gibt keine Überlieferung, daß Wagner ein nur so und niemals anders gefordert hätte. Für einen intelligenten Menschen auch kaum vorstellbar, eine solche Forderung. Das sind Forderungen von Propheten, die keine Ahnung von Operngeschichte haben. Lesen Sie mal Wagner Literatur, die nicht auf Sissy Format ist. Ihre Anmerkungen sind einfach peinlich in ihrer Unkenntnis mit anmaßendem Gestus.
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