Kundenrezension

46 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Episch, 23. Juli 2007
Rezension bezieht sich auf: Das Silmarillion (Taschenbuch)
Das Silmarillion beschreibt den absolut faszinierenden geschichtlichen und (geo)logischen Rahmen epischen Ausmaßes, in dem auch die Geschichte um den Herrn der Ringe stattfindet.

Doch Vorsicht - "Das Silmarillion" ist KEIN Roman, hat KEINE feste Anzahl an Hauptcharakteren, um die sich eine in sich geschlossene Geschichte aufbaut.

Es ist vielmehr eine Sammlung von Erzählungen, die sich zu verschiedenen Zeitpunkten der ca. 10.000 jährigen Geschichte Mittelerdes zugetragen haben.

"Kurzer" chronologischer Ablauf des Buches bzw. der Geschichte Mittelerdes:

1. Zeitalter (Zeitalter der Herrschaft der Elben)
-Mythos der Entstehung der Welt "Mittelerde", Mythos der "Götter" Mittelerdes
-Geburt der Elben, Menschen, Zwerge, Völker, Stammbäume, Anführer
-Gewaltige Kriege zwischen den alten Elbenfürsten und (dem bösen "Gott") Morgoth und dessen Schergen
-Das Eingreifen der Heere der "guten Götter" zugunsten der Elben vernichtet einen Teil der Welt und läutet das zweite Zeitalter ein

2.Zeitalter (Zeitalter der erstarkenden Macht der Menschen)
-die Numenorer, Menschen und menschliche Abkömmlinge der ersten Halbelfen, und ihre mächtige Herrschaft auf der Insel Numenor
-Sauron schmiedet die Ringe der Macht und den Einen Ring, muss sich aber der Macht der Numenorer unterwerfen
-numenorisch - menschliche Überheblichkeit (Sauron!), Angriff auf die Götter in den Unsterblichenlanden
-Vernichtung der Numenorer und ihrer Insel durch die Götter
-Die letzte Schlacht der Elben+Menschen in Mittelerde gegen Sauron läutet das dritte Zeitalter ein, Sauron verliert Körper und Einen Ring in dieser Schlacht

3.Zeitalter (Herrschaft der Menschen)
-Erstarken der Menschenreiche Arnor und Gondor (Nachfahren der Numenorer)
-erstes Auftauchen der Ringgeister und des Zaubererordens um Saruman und Gandalf
-Sauron erstarkt wieder, führt Krieg, gewinnt Land, sucht seinen Einen Ring mit Hilfe der Ringgeister
-"Der Herr der Ringe" ...

Schwupps sind ca. 10.000 Jahre rum :)

Wegen der Fülle der geschichtlichen Daten, Namen und Begebenheiten kein leichtes Buch, aber um die persönliche Vorstellung von Tolkiens Meisterleistung zu vollenden, ist es m.M.n. unverzichtbar :)
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1-3 von 3 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 24.11.2009 20:48:51 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 24.11.2009 21:51:18 GMT+01:00
Gute Rezension,

allerdings ist Mittelerde zur Zeit des Ringkrieges viel älter als 10.000 Jahre.

Das Erste Zeitalter ist das längste. Von der Ankunft der Valar auf Arda bis zur Erschaffung der Zwei Bäume von Valinor vergehen 3500 Valische Jahre = 33.537 Jahre. In dieser Zeit kämpfen die Valar und Melkor um die Vorherrschaft in Arda. Melkor wirft die Zwei Leuchten um, die Valar fliehen in den äußersten Westen nach Aman und erschaffen dort die Zwei Bäume, während Mittelerde in Dunkelheit versinkt.

Bis zum ersten Sonnenaufgang vergehen dann 1500 Valische Jahre = 14.370 Jahre. In dieser Zeit erwachen die Elben, die Valar besiegen Melkor und nehmen ihn als Gefangenen mit nach Valinor. Viele Elben kommen nach Aman, große Noldorfürsten und -fürstinnen (u. a. Feanor, Fingolfin, Galadriel) werden hier geboren, die Palantíri und die Silmarilli werden erschaffen. Nach Melkors Freilassung werden die Zwei Bäume von diesem vergiftet, der König der Noldor ermordet und die Silmarilli gestohlen. Unter Feanors Einfluss verlassen die meisten Noldor Aman und verfolgen Melkor, den sie nun Morgoth = Schwarzer Feind nennen, nach Mittelerde, wobei sie auch unschuldiges Blut vergießen und deswegen verflucht werden.

Vom Erwachen der Menschen beim ersten Sonnenaufgang bis zum Ende des Ersten Zeitalters vergehen nochmals knapp 590 Jahre, in der die großen Legenden Mittelerdes (u. a. Beren und Lúthien, Húrins Kinder, der Fall Gondolins) entstehen und viele berühmte Personen (u. a. Earendil, Elrond, Gil-galad) geboren werden, die auch im "Herr der Ringe" Erwähnung finden. Die Noldorin-Elben versuchen mehrfach Morgoth zu bekämpfen, erleiden letztlich aber eine vernichtende Niederlage. Nach der Fahrt Earendils nach Aman ziehen die Valar ein letztes Mal gegen Morgoth in den Krieg und verbannen ihn für immer aus Arda. Die Silmarilli gehen verloren, der Nordwesten Mittelerdes (Beleriand) versinkt im Meer. An dieser Stelle endet auch die "Quenta Silmarillion" - das Silmarillion im engeren Sinne.

Das Erste Zeitalter dauert also insgesamt 48.497 Jahre. Das Zweite Zeitalter (das Zeitalter Númenors und Saurons) und das Dritte Zeitalter bringen es zusammen nochmals auf 6.462 Jahre.

Fazit: Arda ist zur Zeit des Ringkrieges bereits 54.959 Jahre alt!!!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 05.06.2011 23:31:39 GMT+02:00
Hendrik meint:
@ J. Prabutzki
Vielen Dank. Wie berechnet man denn Valische Jahre in die, unserer Zeit ?

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 05.01.2012 19:58:12 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 05.01.2012 20:02:34 GMT+01:00
Ich beziehe mich auf "Eine Chronologie der Frühzeit von Arda" von Gernot Katzer - zu finden im "Mittelerde-Lexikon" von Robert Forster. Zitat:

"Die Grundlage dieser Daten sind Annalen ("Jahrbücher"), deren erste Fassung , "The Earliest Annals of Valinor" und "The Earliest Annals of Beleriand" aus den dreißiger Jahren stammen. (...)

Bevor Yavanna die Zwei Bäume schuf, erfolgte die Zeitmessung in Zeitaltern (ZA) von denen bereits 35 vergangen waren, seit die Valar nach Arda gekommen waren. Ein Hundertstel eines Zeitalters wird als ein "Valisches Jahr" (VJ) bezeichnet.

Mit den Zwei Bäumen ergab sich eine neue Zeitrechnung: Nun wurde die Zeit in Tagen angegeben, wobei ein Tag einer Periode der Bäume entsprach. Die Zeit des Zwielichts, in der beide Bäume Licht gaben, war dabei genau ein Fünftel jener Zeit, in der nur ein Baum blühte, und definierte die Valische Stunde. Jeder Baum blühte somit sieben Stunden, und der Tag war in zwölf Stunden eingeteilt.

Jede Stunde der Valar war aber nun siebenmal so lang wie eine Stunde unserer Zeit. Deshalb dauerte der Valische Tag 84 Stunden unserer Zeit, und das Valische Jahr von 1000 Valischen Tagen entspricht etwa neuneinhalb (9,582) unserer Sonnenjahre.

Dieser "krumme" Umrechnungsfaktor war gegen den Willen der Valar entstanden. Als die Valar die Sonne schufen, war es ihre Absicht, dass genau zehn Sonnenjahre einem Valischen Jahr entsprechen sollten: Ein Sonnenjahr hätte aus je 350 Tagen und Nächten mit je 12 Stunden bestehen sollen. Aber Sonne und Mond erwiesen sich als zu langsam für diesen Plan."
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