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6 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
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Rezension bezieht sich auf: Requirements-Engineering und -Management: Professionelle, iterative Anforderungsanalyse für die Praxis (Gebundene Ausgabe)
Ich möchte dem vorhergehenden Rezensisten in einigen Punkten vehement wiedersprechen, da dort meiner Meinung nach ein gelungenes Werk irrtümlich falsch eingeschätzt wird.Auch im RE sind Definitionen notwendige Grundlagen, damit Projektbeteilige auf ein bestenfalls bereits vorhandenes Minimum an gemeinsamem Verständnis zugreifen können. In der Informatik als interdisziplinäres Fachgebiet und insbesondere der 'Reibungsfläche' Software-Engineering muss natürlich - nicht zuletzt um wirtschaftlich zu bleiben - auf solche Grundlagen referenziert werden. Warum also Anforderungen am künstlichem Horizont der persönlichen Meinung erheben, wenn die Welt der IEEE so klare Grundpfeiler bietet? Die IEEE bildet seit nunmehr fast 50 Jahren diese Grundlage für die Elektrotechnik und die Informatik - sie sich anzueignen und weiter zu entwickeln ist ihr Zweck, ihre Zuhilfenahme nach meiner Ansicht daher methodisch schlüssig. Anforderungen an ein beliebiges System werden oft ausschließlich verbal kommuniziert und unterliegen sprachlichen Effekten. Diese Effekte systematisch zu erkennen und bei Bedarf beheben zu können, ist eine immer wiederkehrende Aufgabe des guten Requirement-Engineers. Da hilft kein DOORS, da hilft kein Caliber RM. Sich dabei wissenschaftlicher Errungenschaften aus Nachbardisziplinen zu bedienen, um diese modifiziert für die eigenen Ziele einzusetzen, ist schlicht ein notwendiges Mittel zum Zweck. Im Alltag ist mir (leider) noch kein Analytiker begegnet, der sprachlich korrekt hunderte von Anforderungen formulieren kann. Dieses Buch gibt einen breit gestreuten Einblick ins Requirements Engineering und Requirements Management, mit vertikaler Tiefe bei meiner Meinung relevanten Themen. Für Analytiker, die ihren Alltag mit der Erhebung und Verwaltung natürlichsprachlicher Anforderungen bestreiten, von Fachleuten die ihr Wissen auch in einem Gesamtgefüge an Erkenntnis positioniert sehen können! Über die Verwendung von Smilies in Fachliteratur lässt sich unbedingt diskutieren, jedoch sollte man den Icons aus eigener und aus Respekt vor fremder Professionalität nicht das Recht einräumen, zu einem Teilmotiv für negative Kritik an guter Fachliteratur zu mutieren -' das wäre sehr traurig :-(. Meiner Meinung nach ist und bleibt das besprochene Buch ein gelungenes Kompendium fachlich relevanter und praktikabler Methoden. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen Kommentare
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1-1 von 1 Diskussionsbeiträgen
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18.01.2009 00:24:33 GMT+01:00
Leserate meint:
Achtung!! Autor bewertet nur Hanser Produkte - alle sehr positiv!
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