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Rezension bezieht sich auf: Rote Tränen: Texte, Lyrik und Bilder zum Thema Selbstverletzung (Taschenbuch)
Hier wird ein Tabu- Thema aufgegriffen: selbstverletzendes Verhalten" (SVV).SVV, etwas, das Betroffenen, Angehörigen und professionellen Helfen gleichermaßen rätselhaft oder sogar verrückt erscheint, durch diesen Buch bekommt man einen anderen Blick dafür und kapiert den Sinn des SVV. Mit aller Deutlichkeit wird die Schwere des Themas vermittelt, durch eine klare Sprache und mit deutlichen Worten. Man bekommt als nicht Betroffener nicht nur Einblicke in tiefe Abgründe einer verletzten Seele, sondern kann auch besser verstehen, warum SVV ein Überlebensmuster ist und warum es Betroffene verschweigen, welchen Sinn es hat und warum es so schwer ist, damit aufzuhören. Für Betroffene und für die Menschen, die ihnen nahe sind oder die sie begleiten ist es ein Mut machendes Buch, was schon eine Leistung ist bei einem so schweren Thema. Wenn man das Buch gelesen hat, dann kann nicht mehr so tun, als sei so jemand verrückt, der sich selber verletzt. Hier werden Strukturen, Merkmale und Hintergründe erklärt. Doch das ist nicht alles, das Buch ist für Betroffene besonders dadurch so hilfreich, weil hier auch Heilungsschritte aufgezeigt werden, die das Buch zu einem richtigen Hilfebuch machen. In Mäuseschritten lernt man, aus dem Destruktiven raus zu kommen und man kann auch so Betroffenen erzählen, was man gelesen hat, weil alles leicht verständlich ist, ohne schweres Fachchinesisch und in einer Länge, die dieses Buch durchaus lesbar macht. Dazu dann nicht nur Sachtexte, sondern auch Lyrik und Bilder. Ich finde dieses Buch sehr empfehlenswert. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen |
DetailsArtikel
Gebraucht & neu ab: EUR 9,00
Rezensentin / Rezensent
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