Weiterhin wunderschön geschrieben, 18. März 2011
Rezension bezieht sich auf: Der Schattenbote: Roman (Taschenbuch)
Gestern mit den letzten 300 Seiten fertig geworden, möchte ich nun meinen Eindruck weiter geben. Wie vom ersten Band "Der Weitseher" gewohnt, versteht Robin Hobb ihren Charakteren Leben einzuhauchen. Der 2. Teil beginnt genau dort, wo der 1. endete, ohne langatmiges Vorgeplänkel. Auch wenn das Lesen des ersten Bandes bei manchen zeitlich etwas zurück liegen sollte: keine Angst. Robin Hobb versteht sich geschickt, vergangenes mit aktuellem zu mischen und so eine kleine Eselsbrücke zur Vergangenheit zu bauen, ohne zu langweilen und somit das Wissen aufzufrischen. Auch beim Schattenboten hätte ich mir gerne etwas kürzere Kapitel gewünscht, da ich mir oft nur ein paar Minuten tagsüber Zeit nehmen kann, um zu lesen. Und wenn ein Kapitel dann über 30 Seiten hat und ohne Absatz in einem fortläuft, "entmutigt" mich das ein wenig. Aber das ist ja mein Problem ;-). Denn meiner Meinung nach kann man Bücher schneller durchlesen, wenn die Kapitel kurz gefaßt sind, sodass man das Gefühl hat "eins geht noch". Aber vielleicht irre ich mich. Ohne vom Inhalt etwas preis geben zu wollen sei auf jeden Fall gesagt, das es im 2. Buch viele Wendungen gibt und sich das überaus perfide Intrigenspiel seinem Höhepunkt entgegen schaukelt. Selten war ich beim Lesen zum Teil so erbost und entsetzt über jenen Intriganten (Namen wird nicht verraten), das ich sprachlos war. Die anfänglichen Schwierigkeiten, die Fitz als Bastardsohn auf Bocksburg wegen seiner Abstammung erleben musste, gipfeln ins unermeßliche. Oft mit seinen (wie sich nachher heraus stellt) falschen Entscheidungen allein gelasse, wird sein Leben zum Spießrutenlauf und seine Liebe zu Molly birgt für beide große Gefahren. Chade ist weiterhin machtlos und Kettricken und Philia keine Hilfe. König Listenreich, der einzige, der Fitz helfen könnte, wird .... na, lest selber. Das Buch ist eine unbedingte Leseempfehlung an die jenigen, die gerne geschickt geknüpfte und komplexe und vielschichte Bücher lesen.
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Der Schattenbote: Roman 3453525205
Robin Hobb
Heyne Verlag
Der Schattenbote: Roman
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Weiterhin wunderschön geschrieben
Gestern mit den letzten 300 Seiten fertig geworden, möchte ich nun meinen Eindruck weiter geben. Wie vom ersten Band "Der Weitseher" gewohnt, versteht Robin Hobb ihren Charakteren Leben einzuhauchen. Der 2. Teil beginnt genau dort, wo der 1. endete, ohne langatmiges Vorgeplänkel. Auch wenn das Lesen des ersten Bandes bei manchen zeitlich etwas zurück liegen sollte: keine Angst. Robin Hobb versteht sich geschickt, vergangenes mit aktuellem zu mischen und so eine kleine Eselsbrücke zur Vergangenheit zu bauen, ohne zu langweilen und somit das Wissen aufzufrischen.
Auch beim Schattenboten hätte ich mir gerne etwas kürzere Kapitel gewünscht, da ich mir oft nur ein paar Minuten tagsüber Zeit nehmen kann, um zu lesen. Und wenn ein Kapitel dann über 30 Seiten hat und ohne Absatz in einem fortläuft, "entmutigt" mich das ein wenig. Aber das ist ja mein Problem ;-). Denn meiner Meinung nach kann man Bücher schneller durchlesen, wenn die Kapitel kurz gefaßt sind, sodass man das Gefühl hat "eins geht noch". Aber vielleicht irre ich mich.
Ohne vom Inhalt etwas preis geben zu wollen sei auf jeden Fall gesagt, das es im 2. Buch viele Wendungen gibt und sich das überaus perfide Intrigenspiel seinem Höhepunkt entgegen schaukelt. Selten war ich beim Lesen zum Teil so erbost und entsetzt über jenen Intriganten (Namen wird nicht verraten), das ich sprachlos war. Die anfänglichen Schwierigkeiten, die Fitz als Bastardsohn auf Bocksburg wegen seiner Abstammung erleben musste, gipfeln ins unermeßliche. Oft mit seinen (wie sich nachher heraus stellt) falschen Entscheidungen allein gelasse, wird sein Leben zum Spießrutenlauf und seine Liebe zu Molly birgt für beide große Gefahren. Chade ist weiterhin machtlos und Kettricken und Philia keine Hilfe. König Listenreich, der einzige, der Fitz helfen könnte, wird .... na, lest selber.
Das Buch ist eine unbedingte Leseempfehlung an die jenigen, die gerne geschickt geknüpfte und komplexe und vielschichte Bücher lesen.
A. Richert "MondMagier"
18. März 2011
- Insgesamt:
5

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Details
Ort: Bassenheim
Top-Rezensenten Rang: 9.029
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